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Zusammenfassung Djokovic - Shapovalov
Aus Sport-Clip vom 09.07.2021.
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Klare Sieger in Halbfinals Djokovic folgt Berrettini in den Wimbledon-Final

  • Im Final von Wimbledon kommt es am Sonntag zum Duell zwischen Novak Djokovic und Matteo Berrettini (ATP 9).
  • Der Weltranglisten-Erste Djokovic schlägt Denis Shapovalov (ATP 12) mit 7:6 (7:3), 7:5, 7:5.
  • Im 1. Halbfinal bezwingt Berrettini den Polen Hubert Hurkacz (ATP 18) mit 6:3, 6:0, 6:7 (3:7), 6:4.

Der Traum vom 3. Grand-Slam-Titel in Serie, dem 6. Triumph in Wimbledon sowie dem 20. Major-Titel lebt für Novak Djokovic weiter. Der serbische Weltranglisten-Erste blieb gegen Denis Shapovalov (ATP 12) wie schon in den letzten Runden ohne Satzverlust und setzte sich mit 7:6 (7:3), 7:5, 7:5 durch.

Dabei zeigte Shapovalov über weite Phasen ein starkes Spiel – doch in den wichtigen Momenten agierte der Kanadier bei seiner Premiere in einem Grand-Slam-Halbfinal zu wenig kaltblütig respektive nervenstark. Im 1. Satz führte der 22-Jährige mit Breakvorsprung, konnte den Durchgang aber nicht nach Hause servieren und kassierte das Rebreak zum 5:5. Denn immer, wenn es wichtig wurde, begannen bei Shapovalov die Nerven zu flattern und Djokovic schlug zu.

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Shapovalov schwächelt, Djokovic schlägt zu
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Exemplarisch dafür stand der Verlauf des 2. Satzes: Shapovalov erspielte sich 5 Breakchancen, konnte jedoch keine davon nutzen. Auf der Gegenseite gab es für Djokovic bei Aufschlag des Kanadiers lange nichts zu holen – bis zum Stand von 5:5, als er sich die erste Breakchance des Satzes erspielte und damit die Vorentscheidung herbeiführte.

Djokovic kann mit Federer und Nadal gleichziehen

Ähnlich verlief auch der 3. Durchgang. Wiederum gelang dem Serben das vorentscheidende Break zum 6:5. Wenig später servierte er sich zum 7. Mal in seiner Karriere in den Wimbledon-Final, indem er nach 2:44 Stunden seinen 1. Matchball verwertete.

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Djokovic: «Ich liebe es, diese Statistiken zu hören» (engl.)
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Djokovic, der auf dem Weg Richtung Titelverteidigung nur in der Startrunde einen Satz hatte abgeben müssen, könnte damit am Sonntag mit dem 20. Major-Titel mit den Rekordhaltern Roger Federer und Rafael Nadal gleichziehen.

Berrettini will Djokovic Paroli bieten

Djokovics Gegenüber im Endspiel heisst Matteo Berrettini. Der Italiener musste gegen Federer-Bezwinger Hubert Hurkacz einen Umweg gehen, obwohl ihm im 3. Satz zwei Mal nur 2 Punkte für den Final-Einzug gefehlt hatten. Doch Hurkacz rettete sich ins Tiebreak – und spielte in diesem gross auf. Den 2. Satzball wusste der Pole zu nutzen, ein weiterer Umgang war Tatsache.

In Durchgang Nummer 4 übernahm dann wieder Berrettini das Zepter und startete gleich mit einem Break. Am Ende sicherte sich der Italiener den Umgang mit 6:4 und machte den Final-Einzug doch noch klar. Bereits Durchgang Nummer 1 hatte er mit 6:3 gewonnen. Im 2. Satz führte er den Polen regelrecht vor und überliess ihm kein Game.

SRF zwei, sportlive, 09.07.2021, 14:30 Uhr;

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43 Kommentare

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  • Kommentar von alex bortone  (alexbortone)
    herr schmid..ich kann mich zwar täuschen…aber kann es sein..das bei ihren kommentar…nicht nur objektive sportliche tennis analyse..hervorgeht?und doch sooo winzigkleine frustration mit schwingt??..oder das sie so in den letzten 10jahren so das eine oder andere epische match von diesem herren ich will den namen nicht nennen um ihr nerven kostüm zu schonen verpasst haben?
  • Kommentar von martin schmid  (martin schmid)
    Ach hören Sie doch auf Herr H.
    Wenn man ehrlich ist,es sieht doch jeder dass ND monotones Prozenttennis spielt und seine Erfolge dank den UE der Gegner zustande kommt.
    Zeigen Sie mir bei Big Points einmal von ND mutiges offensives Tennis wo er aktiv den Winner sucht....Fehlanzeige!
    Ist bei ihm und den Gegnern in den Köpfen drin dass er ständig mit langweiligem Quotentennis sich durchwürgt und auf den UE spekuliert.
    Kurze aktive Punkte kann er einfach nicht SPIELEN weil das Talent fehlt
    1. Antwort von alex bortone  (alexbortone)
      wow herr martin schmid das nenn ich mal ne tolle analyse..bravo…also heisst das im umkehrschluss…das seine gegner..die in den letzten 10jahren immer hin ein gewisser nadal federer wahren..den kürzeren ihres überragendem talent..gegen einen prozenttennisspieler den kürzeren gezogen haben???na dann noch einmal ein zusätzliches kompliment an djokovic…bravo…
  • Kommentar von Hans Hegetschweiler  (hansicomment)
    Allzuviele Kommentatoren hier merken nicht, dass der Gegensatz "böser ND", "gute RF und RN" von den Medien aufgebaut wird, weil sich gut gegen böse eben verkauft. Wer die Pressekonferenzen in Wimbledon mitverfolgt, wird feststellen, dass alle drei GOAT sich zu benehmen und sachlich auszudrücken wissen. Mich erinnert dieser hochgeputschte Konflikt etwas an das früher populäre Catch-as-cath-can. Da kämpfte auch immer ein Böser und ein Guter und auch dort war das ganze nur Show.
    1. Antwort von Keller Mägi  (TennisSport)
      Ach klar, die Medien sagen dem Publikum sie sollen alle für RF od. Nadal applaudieren, und all die Dinge die ND schon in seiner Karriere machte, die wir arrogant, egozentrisch u. selbst darstellerisch finden, sagen uns natürlich auch die Medien, wir sollen das unsympathisch finden od. wie???