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Grand-Slam-Turniere Locker, nostalgisch aber auch kritisch

Roger Federer ist mit besten Erinnerungen nach Melbourne zurückgekehrt. Der Vorjahressieger zeigte sich gut gelaunt, bemängelte aber einen Punkt seines Spiels.

«Es war wie im Märchen und womöglich das Lieblingsjahr meiner Karriere», sagte Roger Federer ein Jahr nach seinem überraschenden Triumph bei den Australian Open. Nach langer Verletzungspause hatte er 2017 seinen 1. Grand-Slam-Titel nach fast 5 Jahren geholt.

In seinem 1. Spiel als Titelverteidiger an den Australian Open seit 2010 hatte er alles im Griff: Er gestand dem Slowenen Aljaz Bedene nur 10 Games zu.

Der 36-jährige Baselbieter zeigte sich locker und hatte sogar Zeit für ein Spässchen, wie die Szene anfangs des 3. Satzes zeigte: Bei Aufschlag Bedene begann ein Baby zu schreien, worauf Federer unter dem Gelächter der Zuschauer in der Rod Laver Arena - Ehefrau Mirka inklusive – rief: «Es ist nicht meins.»

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Federer sorgt für Lacher: «Nicht mein Baby»
Aus sportlive vom 16.01.2018.
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«Es lief gut», lautete denn auch sein Fazit nach der Partie. Allerdings zeigte er sich überrascht von der Schnelligkeit des Platzes. «Ich war recht häufig zu spät», so Federer. Und er analysierte weiter: «Mit der Beinarbeit stimmt es noch nicht ganz, da muss ich noch ein wenig dahinter.»

Federer schaut zurück – und voraus

Nichtsdestotrotz sei es ein sehr guter Match und eine gute Konzentrationsleistung gewesen. «Es war das Wichtigste, dass ich nicht zu viel Energie verloren habe», meinte der 36-Jährige. Und schob vielversprechend nach: «Im Hinblick auf das, was noch kommen könnte.»

Du hoffst, dass sich die Leute auch darauf freuen, dich zu sehen.
Autor: Roger Federer
Roger Federer.
Legende: Freute sich, zurückzukommen Roger Federer. Reuters

Das, was noch kommen könnte, wurde ihm vor der Partie vor Augen geführt. Er lief im Tunnel vorbei an den Siegern und zuletzt natürlich an seinem eigenen Namen. «Du hoffst, dass sich die Leute auch darauf freuen, dich zu sehen. Ich habe mich jedenfalls sehr gefreut.»

Und Federer verriet: «Ich habe mich per Zufall in dem Raum aufgewärmt, wo ich das letzte Jahr nach dem Final rausgegangen bin und das erste Mal meine Mannschaft wieder gesehen habe.» Deshalb sei es «ein sehr angenehmer Abend» gewesen, auch wenn er noch besser spielen könne.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 16.1.2018, 09:05 Uhr

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Bernd Steglitz  (Der Soßemann)
    Ich schätze, Federers Abenteuer wird spätestens im Achtelfinale zu Ende sein. Ab dann warten einfach zu starke Gegner wie Querrey, del Potro oder auch die Topspieler wie Djokovic. Mit seinen 37 Jahren kann Federer als Tennis-Opa da nicht mehr mithalten.
  • Kommentar von Lo Naef  (Lo Naef)
    Wenn ich Severin Lüthi sehe, habe ich immer mega Lust auf Pasta! Merkwürdig.
  • Kommentar von Guido Casellini  (CAS)
    Einfach ein "grossartiger MENSCH" !!!! Grazie Roger