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Aus dem Archiv: Mantas Exploit gegen Weltnummer 5 Krajicek
Aus Sport-Clip vom 24.06.2019.
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Mantas Wimbledon-Exploit 1999 Als Weltnummer 196 plötzlich im Mittelpunkt

1999 sorgte ein Schweizer in Wimbledon für Furore. Lorenzo Manta erreichte wie aus dem Nichts den Achtelfinal.

Vor 20 Jahren kam Roger Federer zu seinem allerersten Auftritt in Wimbledon. Für Aufsehen aus Schweizer Sicht sorgte aber nicht der 17-jährige Teenager, sondern Lorenzo Manta. Lorenzo, wer?

Sieg gegen Ex-Wimbledon-Sieger

Als Weltnummer 196 war der Winterthurer 1999 nach London gereist und hatte sich dort erfolgreich durch die Qualifikation gespielt. Mit Siegen gegen Tom Spinks und Jan-Michael Gambill verdiente sich Manta ein Drittrundenmatch gegen Richard Krajicek, die damalige Nummer 5 der Welt.

Lorenzo Manta

Lorenzo Manta

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Lorenzo Manta (44) war zwischen 1992 und 2001 als Tennisprofi auf der ATP-Tour unterwegs. Seine beste Klassierung im Einzel erreichte er 2000, als er als Nummer 103 klassiert war. Für das Schweizer Davis-Cup-Team absolvierte Manta 11 Begegnungen und war besonders im Doppel erfolgreich: An der Seite von Marc Rosset und Roger Federer gewann er 9 von 11 Partien.

Und die Partie hatte es in sich. Nach einem dreistündigen Auf und Ab eliminierte der Schweizer den Wimbledon-Champion von 1996 und machte die Achtelfinal-Qualifikation perfekt – dies in seinem erst zweiten Grand-Slam-Turnier überhaupt.

Verletzungsbedingter Rücktritt

Im Achtelfinal blieb Manta schliesslich an Gustavo Kuerten hängen. Sein Wimbledon-Exploit blieb dennoch das Highlight in einer von Verletzungen geprägten Karriere. Zwei Jahre später musste Manta das Racket aufgrund anhaltender Ellbogenbeschwerden an den Nagel hängen.

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Aus dem Archiv: Mantas Rückkehr nach seinem Wimledon-Coup
Aus Sport-Clip vom 24.06.2019.
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10 Kommentare

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  • Kommentar von Joseph De Mol  (Molensepp)
    @RenéR: Sie dürfen sehr gerne Ihre eigene Meinung zu diesen Geschehnissen haben. Ich habe einen anderen Blick darauf. Martina Hingis' Karriere gilt voller Respekt - dennoch möchte ich darauf hinweisen, dass z.B. bei den Einschaltquoten das Männertennis halt doch markant obenaus schwingt. Es interessiert die Sportbegeisterten im Mittel einfach mehr als das Damentennis. Dieses ist schon seit Jahren von der Spielweise her einfach monoton und verzeihen Sie mir den Ausdruck: Sterbenslangweilig!
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  • Kommentar von René Ruf  (RenéR)
    @Molensepp Sie schreiben vom goldenen Zeitalter mit RF & Stan. Gold gewann Marc Rosset an Olympia 92 in Barcelona. Das Zeitalter als die Schweiz das Tennis weltweit entscheidend mitprägte & eine absolut tragende Rolle spielte, hatte den Anfang 1 Jahr später. Im 1993 durch Martina Hingis. Zudem ist aber auch der Weg, die Weiterentwicklung der 2.Garde durchaus erwähnenswert und von Interesse.
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  • Kommentar von Armin Meile  (MrMele)
    Dass sich niemand für die zweite Garde interessiert, stimmt nicht. Ich bewundere die weniger erfolgreichen Profis sehr, denn sie haben mit ganz anderen Problemen zu kämpfen als die Top-Cracks, welche mit Preis- und Werbegeldern überflutet werden. Die Spieler ab ATP-Nr. 100 haben oft dieselbe Passion für den Sport und Trainingsfleiss, aber Verletzungen im falschen Moment oder eine schlechtere Förderung in der Jugend verhindern den ganz grossen Durchbruch.
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