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Zusammenfassung Nadal - Fognini
Aus Sport-Clip vom 15.02.2021.
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Melbourne: Round-up Männer Nadal souverän – «russische Festspiele» gehen weiter

  • Rafael Nadal (ESP/ATP 2) s. Fabio Fognini (ITA/ATP 17) 6:3, 6:4, 6:2
  • Daniil Medwedew (RUS/ATP 4) s. Mackenzie McDonald (USA/ATP 192) 6:4, 6:2, 6:3
  • Andrej Rublew (RUS/ATP 8) s. Casper Ruud (NOR/ATP 28) 6:2, 7:6, w.o.

Fognini sündigt gegen Nadal

Der Lauf von Rafael Nadal in Melbourne hält an – der Mallorquiner erreichte weiter ohne Satzverlust die Runde der letzten Acht (zum bereits 13. Mal «down under»). Dabei hätte Fabio Fognini durchaus für eine «engere Kiste» sorgen können. Der Italiener nahm der Weltnummer 2 zweimal den Aufschlag ab. Im 2. Durchgang führte er mit 4:2, um dann fast schon in eine Schockstarre zu verfallen. Mit vier Gamegewinnen in Folge schaffte der 20-fache Major-Champion die Wende und zog nach Sätzen auf 2:0 davon.

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Keine Spannung bei den Satzbällen und Matchball für Nadal
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Fortan war Nadal nicht mehr aufzuhalten und machte nach 2:16 Stunden alles klar. Dabei war seine Erfolgsquote bei Breakbällen alles andere als überragend: Der Spanier verwertete nur 6 von 19 Chancen (entspricht 32 Prozent). Im Kampf um den Einzug in den Halbfinal trifft der 34-Jährige auf den Griechen Stefanos Tsitsipas (ATP 6), der gegen Matteo Berrettini nicht anzutreten brauchte. Der Italiener machte für sein Forfait eine Bauchmuskelverletzung geltend.

Medwedew siegt und siegt

Die russischen Tennis-Profis spielen beim 1. Grand-Slam-Turnier des Jahres weiter souverän auf. Nebst Sensations-Mann Aslan Karazew (ATP 114) stehen mit Daniil Medwedew und Andrej Rublew zwei weitere Vertreter unter den letzten Acht. Dort kommt es nun zum direkten Aufeinandertreffen zwischen den ATP-Cup-Siegern Medwedew und Rublew.

Die entscheidenden Punkte bei Medwedew vs. McDonald
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Der 25-jährige Daniil Medwedew reihte gegen Mackenzie McDonald den 18. (!) Sieg aneinander und konnte dabei zu keinem Zeitpunkt von der Weltnummer 192 herausgefordert werden. Der Russe zeigte sich währen der nur 89 Einsatzminuten gut erholt vom Fünfsätzer in der 3. Runde gegen Filip Krajinovic. Der Weltranglisten-Vierte hat seit letztem Oktober und einer Viertelfinal-Niederlage in Wien gegen Kevin Anderson nie mehr verloren – dafür zum Ende des Jahres 2020 beim ATP-1000-Event in Paris-Bercy, bei den ATP-Finals in London sowie zu Beginn der laufenden Saison beim ATP Cup triumphiert.

Dennoch wird Medwedew am Mittwoch erst seinen 3. Grand-Slam-Viertelfinal bestreiten – den ersten ausserhalb von New York. Gegen Landsmann Rublew führt er im Head-to-Head 3:0 und gab noch keinen Satz ab.

Rublew benötigte nur 2 Sätze

Nach 2:0-Satzführung profitierte Andrej Rublew von der Aufgabe Casper Ruud. Der 22-jährige Norweger führte nicht aus, welche Probleme ihn behinderten. Rublews vierter Major-Viertelfinal-Vorstoss überhaupt bringt seiner Heimat einen Rekord ein: Erstmals in der Profi-Ära (seit 1968) stehen drei Russen am gleichen Grand-Slam-Turnier in den Viertelfinals.

Für Ruud geht es nach dem 2. Satz nicht mehr weiter gegen Rublew
Aus Sport-Clip vom 15.02.2021.

SRF zwei, sportlive, 15.02.2021 05:05 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Berettini der arme Kerl, konnte nur unter Schmerzen sein 1/8 Final Spiel gewinnen.
    Das war schon ein Drama gegen Khachanov. Irgendwie schleppte er sich ins Tie-Break im 3. welches er gewann, ohne richtig aufzuschlagen,schlug nur noch mit 170! den ersten ins Feld..Das war schon ein kleines Wunder!Hatte Khachanov diesen Tie-Break gewonnen, Berettini hätte da schon W.O geben müssen..
    Jetzt konnte er nicht Mal mehr antreten..Das hat er nicht verdient! Eine weitere Geschichte der AO dieses Jahres
  • Kommentar von Patrick Furrer  (Patrick Furrer)
    Hoffen wir einfach, dass Zverev zu absoluter Topform auflaufen wird!
    1. Antwort von Hans Hegetschweiler  (hansicomment)
      Als Zuschauer sollte man, wenn es nicht um ödes Djokovic-Bashing geht, eigentlich hoffen, dass Djokovic und Zverev zur Hochform auflaufen, auch wenn dies bedeutet, dass der Sieger dann unter Umständen im Halbfinal zu erschöpft ist, um noch eine Spitzenleistung bieten zu können. Spiele, in denen einer dominiert, sind langweilig.