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Legende: Video Zusammenfassung Federer - Pouille abspielen. Laufzeit 02:13 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.07.2019.
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Mit 3-Satz-Sieg in Achtelfinal Federer nimmt in Wimbledon Fahrt auf

  • Roger Federer erreicht bei seiner 21. Wimbledon-Teilnahme zum 17. Mal den Achtelfinal und ein Jubiläum dazu.
  • Nach einem harzigen Auftakt gegen Lucas Pouille (Fr/ATP 28) kommt der «Maestro» besser auf und reüssiert mit 7:5, 6:2, 7:6 (7:4).
  • Nächster Gegner zum Auftakt der 2. Turnierwoche am «Manic Monday» ist die italienische Weltnummer 20 Matteo Berrettini.

Der Verlust des Start-Satzes war für Lucas Pouille ein mentaler Knackpunkt. Da hatte sich der tapfer kämpfende Franzose bis zum Stand von 5:6 zwei Breakbälle erarbeitet und blieb bei eigenem Aufschlag souverän.

Im 12. Game agierte er dann aber nicht mehr achtsam genug, leistete sich je einen Rückhand- und Vorhandfehler – schwupp war der 1. Durchgang weg. Roger Federer hatte bis zu diesem Zeitpunkt keine Chance auf einen Service-Durchbruch. Er war aber im entscheidenden Moment im Stil eines Champions, seines Zeichens 8-facher auf dem «heiligen Rasen», zur Stelle.

Dabei hatte der Baselbieter wie schon bei den beiden vorangegangenen Auftritten zunächst durchaus seine Probleme bekundet. Zwar war Verlass auf seinen Service, die Rückhand allerdings funktionierte nicht wunschgemäss, und bei den Returngames bestand Luft nach oben.

Doch der Unterschied machte nebst der Effizienz auch die Erfahrung aus, die sich an folgenden eindrücklichen Zahlen ablesen lässt: Die Weltnummer 3 bestritt ihre 110. Begegnung an der Church Road, Pouille dagegen hat erst 51 Grand-Slam-Partien auf dem Konto. Und Federer feierte wenig später seinen 350. Einzel-Erfolg an einem Major-Event.

Wieder mehr Gegenwehr im 3. Satz

Die Fortsetzung zum Jubiläumssieg ist rasch erzählt:

  • Ein leicht frustrierter Franzose gerät im 2. Satz aus dem Tritt und findet diesen erst wieder, als er das 6. Game in Folge zum 0:4 abgibt. Federer lässt sich erstmals breaken, bleibt dann aber wieder unantastbar und erhöht mit einem 6:2 seine Führung.
  • In Umgang 3 hat der 20-fache Major-Sieger wieder etwas mehr zu beissen und kann Pouille nicht mehr so leicht abschütteln. Nach einem ersten verpassten Matchball verspürt er im Tiebreak (7:4) aber keine Lust auf eine Verlängerung seines Tagwerks und macht in rund 2 Stunden den Sack zu.

Federer fasste seine Leistung wie folgt zusammen: «Es war ein hart erkämpfter Sieg – vor allem im ersten Satz.»

Legende: Video Federer: «Es war durchaus hart» (Engl.) abspielen. Laufzeit 02:20 Minuten.
Aus sportlive vom 06.07.2019.

Premiere gegen ausgelaugten Berrettini

Im 17. Wimbledon-Achtelfinal seiner Karriere wird Federer von Matteo Berrettini (ATP 20) herausgefordert. Gegen den erst 23-jährigen Italiener gab es noch kein einziges Kräftemessen auf der Tour.

Am Montag wieder auf dem Centre Court

Die Partie zwischen Federer und Berrettini ist am Montag als dritte Partie auf dem Centre Court angesetzt. Ab 14 Uhr finden vorgängig je eine Männer- und Frauenpartie statt. Federer dürfte seinen Achtelfinal um ca. 18 Uhr in Angriff nehmen (live auf SRF zwei und in der Sport App).

Der Stuttgart-Sieger tritt mit dem Handicap an, in der 3. Runde reichlich Kräfte verpufft zu haben: Er korrigierte gegen Diego Schwartzman (Arg/ATP 24) 2 Mal einen Satz-Rückstand und musste über die volle Distanz.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 06.07.2019 17:30 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Wenn man Nadal gesehen hat wird klar, dass reicht nicht. Nadal walzt die Gegner nieder, nicht schönes und kreatives Tennis, aber halt viel effizienter als bei RF. Federer hat Djokovic und Nadal nichts entgegenzusetzen und wird Wimbledon leider nicht gewinnen. Schade für's Tennis aber unbegrenzte Power gewinnt halt.
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    1. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Herr Kohler, Rafa hatte zweimal "mehr zu beissen als ihm lieb war" und wenn die Gegner etwas konstanter gespielt hätten, wäre es eng geworden für Nadal!
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    2. Antwort von Daniel Häberlin  (Svensk)
      Und wieder drückt der Anti-Schweizer durch! Warum wollen Sie Federer jegliche Chancen gegen Nadal und Đoković absprechen? Die beiden haben auch schon je einen Satz abgeben müssen, genau wie Federer. Die Kräfteverhältnisse können sich von Runde zu Runde ändern. Nehmen Sie die Australian Open 2017: Federer musste dort bis zum Final fünf Sätze abgeben (dabei zweimal fünf Sätze spielen) und gewann am Ende trotzdem den Final gegen Nadal. Ein bisschen mehr Differenziertheit wäre mal angebracht!
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    3. Antwort von Daniel Häberlin  (Svensk)
      Und wer mir jetzt schon wieder vorwerfen will, ich könne keine Kritik an Schweizer Tennisspielern ertragen, der schaue sich einmal den untenstehenden Kommentar von Herrn Koller an. DAS ist Kritik, so wie sie sein sollte. Analysen statt plakative Sprüche, Differenziertheit statt Schwarzmalerei. Da habe ich auch nichts dagegen einzuwenden. Aber was Sie, Herr Kohler, hier abliefern, läuft längst nicht mehr unter Kritik, sondern (fussballerisch gesagt) unter "übles Nachtreten"!
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    4. Antwort von markus kohler  (nonickname)
      Ich habe gestern Punkte von RF gesehen, die schlicht phänomenal waren. Aber ich zweifle daran, dass er die physische und mentale Härte hat, um den Schlagmaschinen Djokovic und Nadal wirklich wehtun zu können.
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  • Kommentar von Lars Koller  (Lasse)
    Fedi hat relativ souverän die Runde der letzten 16 erreicht. Er hat schon alles gewonnen, ich dachte VOR Wimbledon er sei der Topfavorit. Allerdings tut er sich schwer. Die Rückhand läuft noch überhaupt nicht, der Service kommt zu unpräzise. Jammern auf hohem Niveau. Aber wenn ein Rafa der eigentlich der wesentlich schwächere Aufschläger ist gegen wesentlich stärkere Gegner doppelt so viele Asse wie Federer schlägt, dann gibt das schon zu denken. Come on Roger, das kriegst du noch hin!!
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  • Kommentar von tom martini  (tomline)
    Und dann warens nur noch .... ah ja einer. Nach 3 Runden alle ausser Fed raus. Und da gibts noch manchmal so Hohlköpfe, die sich aufregen, warum bei anderen Turnieren immer Federer gezeigt wird, und was ist mit den Frauen... usw. Das ist mit den Frauen, und das mit Federer.Er liefert. Und wenn man eine Übertragung einkauft, dann besser mit dem, wo man relativ sicher sein kann, dass er lange dabei ist. Das nennt man gut eingekauft. Bester Sportler aller Zeiten wirds bald heissen,und das zurecht
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