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Mohamed Lahyani.
Legende: Darf weiter als Schiedsrichter arbeiten Mohamed Lahyani. Imago
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Nach «Coaching» bei Kyrgios Lahyani darf weiter Matches leiten

Der bizarre Rollenwechsel bei den US Open hat für Schiedsrichter Mohamed Lahyani keine Konsequenzen.

Der amerikanische Tennisverband USTA teilte mit, Mohamed Lahyani habe zwar eine Grenze überschritten, dürfe aber weiterhin Matches leiten. Er weise eine beispielhafte Laufbahn als Schiedsrichter auf und habe sich in der Vergangenheit nie etwas zu Schulden kommen lassen.

Wende nach «Lahyani-Besuch»

Lahyani war in der Zweitrundenpartie zwischen Nick Kyrgios und Pierre-Hugues Herbert von seinem Stuhl gestiegen und hatte auf den lustlos agierenden Kyrgios eingeredet. Der Favorit lag zu diesem Zeitpunkt 4:6, 0:3 zurück. Später gewann der Australier die Partie 4:6, 7:6 (8:6), 6:3, 6:0.

Herbert hatte anschliessend eine Strafe für Lahyani gefordert, auch andere Spieler wie Roger Federer kritisierten das Verhalten des beliebten Schiedsrichters. Der australische Ex-Profi Pat Cash forderte Lahyani gar auf, sofort zurückzutreten.

Den Vorwurf, Lahyani habe ihn gecoacht, bezeichnete Kyrgios als «lächerlich». Herbert sagte: «Alles, was ich weiss, ist, dass Nick von diesem Zeitpunkt an ein anderer Spieler war.»

Video
Herbert: «Denke nicht, dass der Schiedsrichter das tun sollte»
Aus Sport-Clip vom 31.08.2018.
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8 Kommentare

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  • Kommentar von Max Blatter  (maxblatter)
    "Lahyani darf weiter Matches leiten" - wäre ja auch absurd, wenn es anders wäre! Schon die Diskussionen darüber (inklusive Federers ungefragte "Stellungnahme") waren und sind so überflüssig wie ein Kropf. Lahyani zeigte Menschlichkeit: Schade genug, dass diese im Leistungssport oft verpönt ist! Man muss aufpassen, dass das Tennis nicht wie andere Sportarten in den Abgrund der Versklavung durch die Verbände stürzt.
    1. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      Also, das mit "Federers ungefragter Stellungnahme" sehe ich anders. Er ist an der Pressekonferenz deutlich auf dieses Ereignis hin angesprochen worden und hat seine Meinung dazu gesagt. Was bitte ist daran falsch? Ja, Lahyani mag vielleicht Menschlichkeit gezeigt haben. Vielleicht ist er nur darum Sanktionen entgangen. Wiederholen sollte er solches wohl nicht zu oft, weil es nicht seine Aufgabe ist. Er ist Schiedsrichter, nicht Coach oder Betreuer.
  • Kommentar von Andreas Hug  (AndiHug)
    er hat das schon mal gemacht und nun wieder. das sollte er nicht mehr machen. das ist fast wie coaching. finde aber auch das es keine strafe braucht.
    1. Antwort von Max Blatter  (maxblatter)
      "Das ist fast wie Coaching" - dieser Satz klingt fast so, als ob "Coaching" gleich hinter "Mord" käme.
  • Kommentar von Rolf W.  (Rantanplan)
    Weiss man denn was er ihm sagte? Das wär doch auch noch spannend zu wissen!