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Nach Sinners Wimbledon-Triumph Unterlegener Zverev witzelt: «Ich mag dich irgendwie nicht mehr»

Bei der Wimbledon-Siegerehrung kann der Verlierer wieder lachen und der Gewinner ist gewarnt.

Kurz nach seinem geplatzten Wimbledon-Traum ist Alexander Zverev bereits wieder zu Spässen aufgelegt. «Ich mag dich irgendwie nicht mehr, ich habe jetzt neunmal gegen dich verloren», witzelte der Deutsche bei der Siegerehrung mit Prinzessin Kate in Richtung von Sieger Jannik Sinner.

«Leider hat es nicht geklappt. Herzlichen Glückwunsch an dich, Jannik.» Auf der Tribüne spendete der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz tröstenden Applaus. Tatsächlich war es schon die 10. Niederlage in Folge gegen Sinner. «Er hat wieder gezeigt, warum er der beste Spieler der Welt ist», fügte Zverev an.

«Mit 29 Jahren glaube ich zum ersten Mal daran, diesen Titel gewinnen zu können – dank euch.
Autor: Alexander Zverev

Erfolgreiche 2 Major-Turniere

Trotz der 4-Satz-Niederlage blickt Zverev auf erfolgreiche Monate zurück. An den French Open hatte er endlich sein Image als bester Tennisspieler ohne Grand-Slam-Titel abgelegt, an der Church Road nun sein mit Abstand bestes Ergebnis erreicht. Sein Dank dafür gilt besonders seinem Team.

«Mit 29 Jahren glaube ich zum ersten Mal daran, diesen Titel gewinnen zu können – dank euch», so Zverev, der in der Weltrangliste an Carlos Alcaraz vorbei auf Platz 2 klettern wird.

Sinner: Zverev ist nah dran

Sinner dagegen bleibt der unangefochtene Dominator des Sports. «Ein Wahnsinn», fand der Italiener am Ende, als er den begehrtesten Pokal des Tennissports zum 2. Mal in Händen hielt. «Ich bin natürlich glücklich über den Sieg, vor allem aber auch über das Niveau, das wir gezeigt haben.»

Bereits in Paris war er in Abwesenheit von Alcaraz, der wegen seiner Handgelenksverletzung auch in Wimbledon fehlte, der haushohe Favorit gewesen, scheiterte aber in der 2. Runde mit einem Hitzeschock. Diesmal wackelte Sinner in der 1. Runde gegen Miomir Kecmanovic, als er über 5 Sätze musste, war aber am Ende wie erwartet der klar beste Spieler – auch im Halbfinal gegen Novak Djokovic.

Allerdings ist sich Sinner auch der Qualitäten von Herausforderer Zverev bewusst: «Du bist jetzt schon sehr nahe an der Nummer 1 – wir müssen jetzt aufpassen.»

SRF zwei, sportlive, 12.07.26, 17:00 Uhr ; 

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