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Rafael Nadal beim Aufschlag
Legende: Bei eigenem Aufschlag ungefährdet Rafael Nadal. Keystone
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Grand-Slam-Turniere Nadal überzeugend ins Turnier gestartet

Rafael Nadal hat sein Erstrundenmatch an den Australian Open klar gewonnen. Der Spanier setzte sich gegen Michail Juschni in 3 Sätzen durch und sendete ein klares Signal an die Konkurrenz.

Nach 110 Minuten stand der 6:3, 6:2, 6:2-Sieg Nadals fest. Ernsthaft gefährdet war der Spanier während des gesamten Matches nie. Zu fehlerhaft agierte Juschni. Der Russe liess sich den Aufschlag in allen 3 Sätzen je zweimal abnehmen.

Mit überflüssigen Fehlern schenkte Juschni im 1. Umgang Nadal das Break zum 2:3 und 3:6. Die Nummer 49 der Welt startete auch schwach in den 2. Satz. Die ersten 12 Punkte gingen allesamt an Nadal. Der Weltranglisten-Dritte trat stark auf und liess sich die mangelnde Spielpraxis nicht anmerken. Insbesondere bei eigenem Aufschlag zeigte Nadal kaum Schwächen.

Mit Nadal ist zu rechnen

Juschni bäumte sich im 3. Satz zwar noch einmal auf und verhinderte zunächst das Break im 4. Game. Nadal knackte den Russen trotzdem noch zwei weitere Male. Der Australian-Open-Sieger von 2009 und Vorjahresfinalist deutete mit seiner starken Performance an, dass mit ihm in Melbourne auch dieses Jahr wieder zu rechnen ist.

Dass er gegen Juschni derart souverän auftreten würde, hätte man nicht unbedingt erwartet. Der 1. Saisonsieg nach dem schwierigen, von Rückenproblemen und einer Blinddarmoperation begleiteten Spätjahr 2014 macht Nadal Hoffnung. «Dieses Match wird mir für den weiteren Turnierverlauf viel Vertrauen geben», sagte er.

Murray und Berdych ohne Satzverlust

Ebenfalls einen starken Eindruck hinterliess Andy Murray (ATP 6) in seiner Auftaktpartie gegen den krassen Aussenseiter Yuki Bhambri (ATP 317) aus Indien. Der letztjährige Viertelfinalist von Melbourne bezwang den Qualifikanten mit 6:3, 6:4 und 7:6.

Auch Tomas Berdych (ATP 7) musste in der ersten Runde noch keinen Umweg nehmen und setzte sich gegen Alejandro Falla (ATP 101) in 3 Sätzen mit 6:3, 7:6, 6:3 durch.

Video
Matchball Murray - Bhambri (Quelle: SNTV)
Aus Sport-Clip vom 19.01.2015.
abspielen

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 19.01.15 08:00 Uhr

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Imhof , Bern
    Gegen alle Spieler in seiner Hälfte reicht diese Form allemal! Und gegen Federer hat er sowieso leichtes Spiel! Wir wissen alle warum: 24:10!
  • Kommentar von Kevin Loosli , Basel
    Wunder lassen bekanntlich lange auf sich warten.
  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Nadal, Tjokovic und Murray werden wieder dabei sein. Für Federer kann nur ein Wunder zum Touniersieg oder wenigstens zum Final verhelfen. Das ist meine Prognose.
    1. Antwort von Mimi Sostic , Pratteln
      Nein Tjokovic wird sicher keine Rolle spielen. Aber Djokovic muss man im Auge behalten :-)
    2. Antwort von Martin Huber , Basel
      Wenn man nicht mal den Nachnamen der aktuellen Nr. 1 der Welt kennt, sollte man sich mit solchen Vorhersagen zurückhalten...
    3. Antwort von Kerem Thouir , Zürich
      An Frau Zelger: Endlich melden sich mal die wirklichen Tennis- und Deutschkenner zu Wort, das braucht die Welt so dringend! Echt schade, dass die ganzen Sportkommentatoren, die Weltpresse und die ATP noch nicht begriffen haben, wie man "Djokovic" wirklich schreibt und seine Errungenschaften keineswegs als "Turniersiege" sondern "Touniersiege" zu bezeichnen sind. Durchaus erfrischend, wie viel Fachwissen man sich in der Kommentarbox aneignen kann. Vielen Dank hierfür! LG Kerem