Zum Inhalt springen

Grand-Slam-Turniere Raonic beendet Federers Wimbledon-Traum

Roger Federer hat den Final-Einzug in Wimbledon verpasst. Der Schweizer unterlag dem Kanadier Milos Raonic in einer phasenweise dramatischen Partie in 5 Sätzen mit 3:6, 7:6, 6:4, 5:7, 3:6. Raonic trifft im Final auf Andy Murray.

Legende: Video Die Livehighlights bei Federer-Raonic abspielen. Laufzeit 3:11 Minuten.
Aus sportlive vom 08.07.2016.
  • Federer verpasst seinen 11. Final in Wimbledon denkbar knapp
  • Entscheidende Doppelfehler: Bei allen 3 Breaks «half» Federer mit
  • Im Final trifft Raonic auf Andy Murray

Am Ende des 4. Satzes hatte Roger Federer alle Vorteile auf seiner Seite. Beim Stand von 5:5 erspielte sich der Schweizer einen Breakball, wirkte in dieser Phase deutlich stärker als Gegner Milos Raonic.

Die verheerenden Doppelfehler

Doch der Kanadier wehrte Federers «Mini-Matchball» ab. Im nächsten Game führte Federer bei eigenem Aufschlag 40:0, beging dann 2 Doppelfehler in Serie, verlor im Anschluss das Game und damit den Satz. «Diese Niederlage schmerzt. Es war so, so eng», sagte Federer nach der Partie.

Ich hoffe, dass ich mich nicht verletzt habe.
Autor: Roger Federer

Es waren nicht die einzigen Doppelfehler, die Federer zum Verhängnis wurden. Bereits bei Raonics Break im 1. Durchgang profitierte der Kanadier beim Breakball von einem Doppelfehler des Baselbieters. «Das ist für mich unerklärlich», analysierte Federer seine ungewohnte Schwäche bei zweiten Aufschlägen. «Das ärgert mich wirklich.»

Legende: Video Federers Medienkonferenz nach dem Raonic-Spiel abspielen. Laufzeit 5:34 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 08.07.2016.

Federer angeschlagen, Raonic immer stärker

Im letzten Satz musste sich Federer zweimal am Knie behandeln lassen. Der Schweizer wirkte nun nicht mehr so spritzig wie in den Sätzen davor, während Raonic immer stärker aufdrehte.

Das Break zum 3:1 im 5. Durchgang brachte deshalb die Entscheidung zugunsten des Kanadiers. «Ich hoffe, dass ich mich nicht verletzt habe», meinte Federer zu einem Sturz im letztlich entscheidenden Game. Er wisse es jetzt noch nicht genau, müsse abwarten, wie es dem Knie am Samstag gehe.

Raonics Premiere

Raonic steht zum ersten Mal im Endspiel eines Grand-Slam-Turniers, während Federer seine 11. Teilnahme an einem Wimbledon-Endspiel verpasst. Im Final trifft Raonic am Sonntag auf Andy Murray. Der Schotte liess dem Tschechen Tomas Berdych im zweiten Halbfinal keine Chance und gewann mit 6:3, 6:3, 6:3.

Legende: Video Zusammenfassung Murray-Berdych abspielen. Laufzeit 0:38 Minuten.
Aus sportaktuell vom 08.07.2016.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 08.07.2016, 14:00 Uhr

97 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Wild, Rubigen
    kann mich Ihnen absolut anschliessen: Roger Feder ist der grösste Sportler aller Zeiten, so einen wird es nie mehr geben! Geniesst es, ihm zuzuschauen!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Heiner Zumbrunn, Winterthur
    Die Leichtigkeit des Seins fehlt Federer seit etwas längerer Zeit. Deswegen spielt er nicht weniger gut, aber weniger erfolgreich. Über vielleicht 5 Jahre war diese Leichtigkeit die Hilfe, die zum siegen hilfreich war. Fehlt die Leichtigkeit, geht das siegen, wenn es eng wird, weniger easy, wie gestern. Wenn Federer Lust hat zu spielen, soll er spielen. Wenn nicht mehr, soll er stoppen. Das ist das Thema von Familie Federer, nicht das Thema von uns Fernsehsportlern.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Heike Atkinson, Rheinfelden / Baden
      Da gebe ich Ihnen recht. Es liegt nicht an uns zu entscheiden. Wie äußerte sich Roger im Interview mit "The Guardian" vor Wimbledon: Wenn Körper und Geist nicht mehr mitmachen oder wenn Mirka und die 4 Kinder sagen es reicht, höre ich von heute auf morgen auf. Kein Problem. Roger sagte auch das er nicht 3 Slams gewinnen muss um zufrieden zu sein. Aber ich finde eine Aussage von Roger sehr gut: Früher habe ich meinen Traum gejagt, heute lebe ich ihn. Roger soll spielen, solange er Spass hat
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von UALI BÜHLER, DULLIKEN
    von mir aus gesehen wäre das Beste dieses Forum für immer und alles zu schliessen. Die zum Teil blöden und nervigen Kommentare verdienen es nun wirklich nicht in der Öffentlichkeit zu erscheinen. Für mich ist das Ganze ein no go. Verdienen es tolle Sportler, wie z.B. Roger Federer und viele anderen (Sportarten) von sogenannten Schreiberlingen - die sich als Experten ausgeben - abgekanzelt zu werden. Jeder kann in diesem Forum seinen Mist los werden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Also noch mehr zensieren, als ob nicht schon genug zensiert würde! Alle sollen hier das Recht haben, ihr "Bestes" zu geben. Wer zu dünnhäutig ist, soll es bleiben lassen, aber wer austeilt, muss auch einstecken können. Wohin sollen denn die Leute, wenn es dieses Forum nicht mehr gibt? Versuchen Sie einmal, in die Medien zu kommen! Allein zum Mars zu fliegen ist leichter. - Ich äussere mich hier jetzt nicht, weil es nicht meine Art ist, auf solche einzuprügeln, die verloren haben.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen