«Rendez-vous à Roland»: Euphorische Japaner

Was passiert bei den French Open auf und abseits der Courts? In unserer Rubrik «Rendez-vous à Roland» nehmen wir Sie mit hinter die Kulissen.

Zwei japanische Journalisten klatschten sich vor dem Übertragungswagen von TV Tokyo euphorisch ab. Der Grund: Kei Nishikori hatte soeben eine Fünfsatzpartie gegen Hyeon Chung gewonnen. «Das heisst, dass wir noch ein bisschen länger hier bleiben dürfen», erklärte einer der beiden lachend.

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Bildlegende: Dürfen noch ein bisschen bleiben Die japanischen Journalisten. SRF

Caroline Wozniacki hat sich in der Nähe der Anlage für die Dauer des Turniers ein Haus gemietet. Obwohl man die Strecke zum Stadion locker zu Fuss gehen könnte, nimmt die Dänin den Transport in Anspruch. «Ich bin einfach zu faul», klagt Wozniacki. Ganz im Gegensatz zu Nicolas Mahut. Der französische Doppelspezialist ist auf der Strasse zu Fuss anzutreffen.

Zu Beginn des zweiten Satzes im Match zwischen Timea Bacsinszky und Venus Williams brandete plötzlich tosender Jubel auf. Der Grund: Es wurden Bilder vom Court Suzanne Lenglen eingespielt, wo sich Kristina Mladenovic soeben für die Viertelfinals qualifiziert hatte. Die Zuschauer feierten die nächste Gegnerin von Bacsinszky frenetisch.

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Publikum tobt: Mladenovic schaltet Muguruza aus

1:42 min, vom 4.6.2017

Für John Isner ist das Turnier vorbei. Der Amerikaner unterlag Karen Chachanow in vier Sätzen. Auf die Frage, ob der Russe auch gegen Andy Murray eine Chance hat, kam Isner unfreiwillig ins Stocken: «Nun, Karen ist ein – es ist für mich komisch, seinen Namen auszusprechen. Meine Mutter heisst so. Sorry.»

Im Junioren-Tableau feierte der Tscheche mit dem klingenden Namen Ondrej Styler einen mühevollen Auftaktsieg. Wie stylish der Erfolg zustande kam, entzieht sich leider unserer Kenntnis.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 4.6.17, 13:15 Uhr