«Rendez-vous à Roland»: Wawrinka fordert Tipps von Kumpel Paire

Was passiert bei den French Open abseits der Courts? In unserer Rubrik «Rendez-vous à Roland» nehmen wir Sie mit hinter die Kulissen.

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Wawrinka und Nadal vor dem Start in Paris

2:56 min, aus sportpanorama vom 28.5.2017

Die Tennis-Fans in Paris kommen aus aller Welt. Beim Match von Timea Bacsinszky sitze ich neben einem kalifornischen Ehepaar, das gemäss eigener Einschätzung «keine Ahnung» vom Tennis hat. Das Spiel der Romande analysieren sie jedoch nach wenigen Punkten wie langjährige Experten: «Eine athletische Spielerin mit einer grandiosen Rückhand!»

«Ready to go!», antwortet Ex-Profi James Blake auf die Frage, wie es ihm geht. Im Medienrestaurant stärkte sich der Amerikaner, im edlen Zwirn gekleidet, mit Chips und O-Saft. Probleme bereiten ihm offenbar einzig die europäischen Hotel-Duschen. «Kann mir jemand erklären, weshalb es hier keine Duschvorhänge oder -türen gibt? Mein Bad ist überflutet!», twitterte er am Sonntagmorgen.

Nach ihrem ersten Sieg nach der Messerattacke vor einem halben Jahr trug Petra Kvitova bei der Medienkonferenz ein T-Shirt mit der Aufschrift: «Courage, Belief» (Mut, Glaube, Anm. d. Red). «Diese Attribute hat es für meine Rückkehr gebraucht», war die Tschechin sichtlich bewegt. «Meine Familie und Freunde waren da, es war ein sehr spezieller Moment.»

Mit Nicolas Almagro hat die ATP-Tour seit einigen Wochen einen weiteren «Daddy» dazu gewonnen. Seit März ist der Spanier stolzer Vater von Nico Jr. Wie vernarrt er in seinen Sohn ist, zeigte sich vor seinem Training: Almagro fiel es sichtlich schwer, sich – wenn auch nur für kurze Zeit – von seinem Sprössling zu trennen.

Nicolas Almagro Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Vaterfreuden Nicolas Almagro ist seit März stolzer Papa eines Sohnes. Keystone

Seinen Erstrunden-Gegner Jozef Kovalik kennt Stan Wawrinka kaum. Wie er sich auf die Partie vorbereiten werde, wurde der Romand gefragt. Mit Youtube-Videos vielleicht? «Ich überlasse das meinem Coach Magnus Norman», grinste der Romand. Er werde sich aber auf jeden Fall ein paar Tipps bei Kumpel Benoit Paire holen, der erst kürzlich gegen den Slowaken gespielt hatte.

Der Mann mit dem wohl spektakulärsten Namen im Tennissport feierte heute – ausgerechnet in Paris – seine Grand-Slam-Premiere: Tennys Sandgren. Allzu erfolgreich schnitt der 25-Jährige Amerikaner aber nicht ab: Er scheiterte in der 1. Runde sang- und klanglos.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 28.5.17, 11 Uhr