Robson lässt die Briten träumen

Laura Robson (WTA 38) hat als erste britische Tennisspielerin seit 15 Jahren die Achtelfinals von Wimbledon erreicht. Die 19-Jährige setzte sich gegen die Neuseeländerin Marina Erakovic (WTA 71) mit 1:6, 7:5, 6:3 durch.

Lokalmatadorin Laura Robson sorgt in Wimbledon für positives Aufsehen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Hoffnungsträgerin Lokalmatadorin Laura Robson sorgt in Wimbledon für positives Aufsehen. Keystone

Die letzte Britin in der Runde der besten 16 an der Church Road war Sam Smith im Jahr 1998. Bereits vor einem Jahr an den US Open liess Robson aufhorchen, als sie als erste Spielerin von der Insel seit 1991 die 4. Runde erreichte. Zudem kann sie die erste Britin seit mehr als 25 Jahren werden, die in die Top 30 der Welt vorprescht.

Robson: «Fokussiere mich auf mein Spiel»

«Ich war mir all dessen gar nicht bewusst», staunte die 19-Jährige aus Sunderland, als man sie mit den Rekordmarken konfrontierte. «Ich fokussiere mich einfach auf mein Spiel. Auf das, was wirklich wichtig ist», fügte Robson cool an.

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Williams ohne Probleme

Williams ohne Probleme

Serena Williams hat den Einzug in die Achtelfinals problemlos geschafft. Die Weltranglisten-1. schlug die Japanerin Kimiko Date-Krumm mit 6:2, 6:0 und trifft jetzt auf die Deutsche Sabine Lisicki.

In der nächsten Runde trifft sie nun auf die Estin Kaia Kanepi. Würde Robson auch dieses Match für sich entscheiden, könnte es im Viertelfinal zum Duell mit Titelverteidigerin Serena Williams kommen. Robson wäre zudem die erste britische Tennisspielerin seit Jo Durie 1984, die an einem Grand-Slam-Turnier in die Runde der letzten 8 einzieht - und würde sich endgültig ein Denkmal setzen.