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Aus dem Archiv: French Open 2015, Halbfinal Bacsinszky-Williams
Aus sportaktuell vom 04.06.2015.
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Schauspielerei inklusive Dramaqueen Williams bremst Bacsinszky im Paris-Halbfinal aus

Auch wegen der Irritationen durch ihre Gegnerin: Für Timea Bacsinszky bleibt vor 5 Jahren der French-Open-Final unerreicht.

Nicht viel fehlte vor einem Jahr und Timea Bacsinszky wäre erstmals überhaupt in einen Grand-Slam-Final eingezogen. Der Halbfinal gegen die mittlerweile 23-fache Major-Siegerin Serena Williams dürfte eine der dramatischsten Partien in der Karriere der Lausannerin gewesen sein.

Obwohl sie im Gegensatz zu ihrer damaligen Gegnerin beim French Open noch nie so weit ins Turnier vorgestossen war, spielte Bacsinszky von Beginn an couragiert. Den 1. Satz gewann sie dank starkem Service mit 6:4, im 2. Satz lag sie mit Break 3:2 in Front, ehe der Match kippte.

Grosse Williams-Show

Williams schien im Verlauf der Partie immer mehr mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Kamerawirksam inszenierte die Amerikanerin, wie sie mit ihren Kräften angeblich am Ende war.

Mit grosser Theatralik erfrischte sie sich bei den Seitenwechseln mit Tüchern und setzte dann zur grossen Aufholjagd an. Williams gelang das sofortige Re-Break, und sie gab in der Folge kein einziges Game mehr ab. 6:4, 3:6, 0:6 lautete das bittere Endresultat aus Sicht von Bacsinszky.

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Gelitten und gewonnen – und zwar ohne Theater
Aus Sport-Clip vom 05.06.2020.
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1 Kommentar

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  • Kommentar von Juha Stump  (Juha Stump)
    Solche Psycho-Spielchen kommen im Tennis immer wieder vor, damit müssen alle auf dem Platz rechnen. Tennis ist schon lange keine Gentleman-Sportart mehr wie in den Zeiten von Rosewall und Newcombe, weil es heute um viel zu viel geht. Was mit Timea passiert ist, war noch harmlos im Vergleich zum Pschiss im Final von 1999, als ein Ball von Martina Hingis gegen Steffi Graf als Out gegeben wurde, obwohl deutlich das Gegenteil gesehen werden konnte. Auch Schiris können oft Schicksal spielen.
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