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Zusammenfassung Djokovic - Tsitsipas
Aus sportheute vom 13.06.2021.
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Sieg an den French Open Djokovic mit grosser Wende gegen Tsitsipas zum 19. Major-Titel

  • Die Weltnummer 1 Novak Djokovic gewinnt den Final der French Open gegen Stefanos Tsitsipas (ATP 5) 6:7, (6:8), 2:6, 6:3, 6:2, 6:4.
  • Für den Serben ist es der 19. Titel auf Stufe Grand Slam und der 2. in Paris.
  • Djokovic ist der erste Spieler seit 2004, der den Final von Paris nach 0:2-Satzrückstand gewinnt.

Erst nach über zweieinhalb Stunden holte sich Novak Djokovic im Paris-Final seinen ersten Satz – das hatte so wohl niemand erwartet. Der Serbe musste für den Gewinn des 3. Durchgangs ziemlich krampfen: Die Vorentscheidung führte er in einem 11-minütigen Marathon-Game herbei, in dem er seinen 5. Breakball zum 3:1 verwertete.

Tsitsipas liess sich in der Folge vom Physiotherapeuten durchkneten, doch die erwünschte Entspannung folgte nicht: Djokovic breakte den jungen Griechen gleich zum Auftakt des 4. Satzes – die Auf- und Überholjagd war definitiv lanciert. Mit einem feinen Stoppball markierte die Weltnummer 1 in einem weiteren äusserst umkämpften Tsitsipas-Aufschlagsspiel ein nächstes Break zum 3:0. Wenig später war der Satzausgleich perfekt.

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Perfekter Stoppball: Djokovic markiert das Doppelbreak
Aus Sport-Clip vom 13.06.2021.
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Auf den Spuren von Gaudio, auf den Fersen von Federer und Nadal

Auch im Entscheidungssatz fand Tsitsipas nicht mehr in die Spur zurück: Seine Fehlerquote stieg und stieg. Djokovic gelang das Break zum 3:1, Tsitsipas' Aufschlagsspiele blieben umkämpft. Nach knapp über 4 Stunden verwertete der Serbe seinen 2. Matchball zum 5-Satz-Sieg. Zuletzt hatte der Argentinier Gaston Gaudio 2004 im Paris-Final einen 0:2-Rückstand gedreht.

Djokovic steht dank seinem 2. Triumph in Roland Garros bei 19. Grand-Slam-Titeln. Neu fehlt ihm nur noch einer auf Roger Federer und Rafael Nadal, die die Bestmarke gemeinsam halten.

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Tsitsipas verteidigt sich erfolgreich
Aus Sport-Clip vom 13.06.2021.
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Tiebreak-Krimi an Tsitsipas

Djokovic hatte in den ersten 2 Sätzen nicht schlecht gespielt, Tsitsipas dafür überragend und wohl etwas über seinen Möglichkeiten. Im 1. Satz reagierte der 22-jährige Grieche auf ein spätes Break von Djokovic zum 5:6 und rettete sich ins Tiebreak. Bereits zuvor hatten die beiden Kontrahenten spektakuläres Tennis gezeigt, in der Kurzentscheidung folgte dann niveautechnisch die Kirsche auf der Torte.

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Tsitsipas zu schnell für Djokovics Stoppball
Aus Sport-Clip vom 13.06.2021.
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Djokovic kam auch dank einem etwas glücklichen Netzroller nach einem 0:4 wieder zurück. Plötzlich hatte der Routinier gar Satzball, doch Tsitsipas antwortete mit einer kraftvollen Vorhand punktgenau ins Platz-Eck (6:6). Zum Abschluss unterlief dann Djokovic ein einfacher Fehler zur Entscheidung (6:8).

Blitz-Start in den 2. Durchgang

Den Schwung aus diesem überraschenden Auftakt-Erfolg nahm der griechische Aussenseiter gleich mit, breakte Djokovic zum Auftakt und wenig später zum 5:2. Sein serbisches Gegenüber schien zu diesem Zeitpunkt komplett konsterniert, zeigte überhaupt keine Emotionen. Kurz darauf war der 2. Durchgang Geschichte.

Dann aber drehte Djokovic bekanntlich auf und schaffte die Wende.

srf.ch/sport, Livestream, 13.06.21, 15:00 Uhr;

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69 Kommentare

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  • Kommentar von Dieter Brunner  (Lagaffe)
    Etwas simpel gestrickt, all diese GOAT Argumentationen. Der erste und unwidersprochene GOAT war - richtig: Muhammad Ali. Obwohl er nicht die meisten WM Kämpfe oder andere Kämpfe gewann. Er war nicht am längsten Weltmeister oder dominierte in anderen messbaren Kriterien. Es gab unzählige verschiedene Elemente ( Technik, Eleganz, Comebacks, politisches Engagement), die ihn zum GOAT machten. Also, liebe Tennisfans, hört auf Titel zu zählen.
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Nole hat absolut verdient in Paris gewonnen, weil er gegen Nadal und Tsitsipas gezeigt hat wie nervenstark er ist und stehvermögen hat!
    Er mag wohl zZ der Beste sein, aber eine Sympathie Träger wird er nie!
  • Kommentar von Bengt Olav Stromberg  (B.O.S.)
    Nachdem er schon am Freitagabend einen harten Vierstünder gegen Nadal gespielt hat, wirkte er am Sonntag in einem weiteren Vierstünder noch immer frisch wie ein Wiesel. Und je länger das Spiel ging, desto frischer wirkte er. Das soll ihm mit 34 Jahren mal einer nachmachen. Noch dazu auf Sand. ND ist der ausdauerndste Tennisspieler den die Geschichte je gesehen hat. Und ein Ende ist nicht in Sicht.