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Tag 4 in Wimbledon Round-up: Titelhalterin Muguruza stolpert – auch Cilic raus

Garbiñe Muguruza.
Legende: Bitter enttäuscht Garbiñe Muguruza. Keystone
  • Vorjahressiegerin Garbiñe Muguruza scheitert in Runde 2 überraschend an der Nummer 47.
  • Marin Cilic wird seiner Rolle als Mitfavorit nicht gerecht.
  • Rafael Nadal und Novak Djokovic setzen sich jeweils in drei Sätzen durch.
  • John Isner schlägt bei seinem Fünfsatzsieg gegen Ruben Bemelmans 64 Asse.

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit stand das frühe Aus von Garbiñe Muguruza fest. Die Titelverteidigerin von Wimbledon und diesjährige Halbfinalistin der French Open musste sich der Belgierin Alison van Uytvanck in 3 Sätzen mit 7:5, 2:6, 1:6 geschlagen geben. Bisher war einzig Steffi Graf als Vorjahressiegern so früh ausgeschieden.

Am 4. Turniertag gab es bei den Männern die erste grosse Überraschung: Vorjahresfinalist und Turniernummer 3 Marin Cilic scheiterte in der 2. Runde trotz 2:0-Satzführung mit 6:3, 6:1, 4:6, 6:7 (3:7), 5:7 am Argentinier Guido Pella (ATP 82). Cilic wäre der designierte Halbfinalgegner von Roger Federer gewesen.

Einen letztlich klaren Erfolg feierte dagegen Rafael Nadal. Die Nummer 1 der Welt bezwang Michail Kukuschkin 6:4, 6:3, 6:4. Es war der vierte Sieg des Spaniers gegen den Kasachen. 2014 waren die beiden in Wimbledon bereits einmal aufeinander getroffen, damals hatte Nadal noch einen Satz abgeben müssen.

Legende: Video Der Matchball von Nadal gegen Kukuschkin abspielen. Laufzeit 00:26 Minuten.
Aus sportlive vom 05.07.2018.

In der 3. Runde steht auch Novak Djokovic. Der dreifache Sieger an der Church Road liess gegen seinen argentinischen Herausforderer Horacio Zeballos überhaupt nichts anbrennen und gewann in anderthalb Stunden 6:1, 6:2, 6:3. Der Serbe beging im gesamten Match gerade einmal 4 unerzwungene Fehler, schlug aber 31 Winner.

Federer am späten Freitagnachmittag

Roger Federer bestreitet seine Drittrunden-Partie am späten Freitagnachmittag. Die Partie des Titelverteidigers gegen den Deutschen Jan-Lennard Struff wurde als drittes Spiel auf dem Centre Court angesetzt und dürfte gegen 18 Uhr Schweizer Zeit beginnen. SRF überträgt live.

Hart zu kämpfen hatte John Isner. Der an Nummer 9 gesetzte Amerikaner musste gegen den Belgier Ruben Bemelmans 2 Matchbälle abwehren, ehe er sich nach 3:46 Stunden 6:1, 6:4, 6:7 (6:8), 6:7 (3:7), 7:5 durchsetzte. Isner schlug dabei 64 Asse. Mehr waren in Wimbledon nur ihm selbst (112) und Nicolas Mahut (103) in ihrem epischen Duell 2010 gelungen.

20 Minuter weniger brauchte Stefano Tsitsipas für seinen Fünfsatz-Erfolg gegen Jared Donaldson. Der griechische Shootingstar liess es sich im Entscheidungssatz nicht nehmen, die Becker-Rolle zu imitieren – mit Erfolg. Am Ende siegte Tsitsipas mit 6:3, 6:2, 3:6, 4:6, 6:3.

Zu Ende ist das Turnier für Johanna Konta. Die Britin, die es im letzten Jahr bis in den Halbfinal geschafft hatte, unterlag in der 2. Runde der Slowakin Dominica Cibulkova 3:6 und 4:6.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 05.07.2018, 14 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Elsa Tschopp (Nimsay)
    Danke für die Zusammenfassung. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass Garbiñe Muguruza diesjährige HALBfinalistin bei den French open war und nicht Finalistin... Finalistinnen war Sloane Stephens und Simona Halep…
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    1. Antwort von SRF Sport
      Besten Dank für den Hinweis, wir haben den Fehler korrigiert.
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  • Kommentar von martin schmid (martin schmid)
    Nadal souverän.....Aber wirklich nur das Resultat. Hatte allergrösste Probleme mit dem Spiel auf Rasen, hatte unzählige Unforced Errors. Kuku hatte schlicht und einfach die vielen Breakbälle nicht genutzt mit einfachen Eigenfehlern. Heute wäre Nadal rausgeflogen gegen einen Gegner welcher die vielen Chancen genutzt hätte.Muss sich massiv steigern wenn er hier etwas reissen will. ND souverän gegen einen sehr schwachen Sandpieler. Aber ich denke mit dieser Verletzung wird er Probleme bekommen
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    1. Antwort von M. P. (migpe)
      "Heute wäre Nadal rausgeflogen gegen einen Gegner welcher die vielen Chancen genutzt hätte." Hätte, hätte, Fahrradkette! Nadal hat es, wie alle die vorne stehen, verstanden im richtigen Moment etwas zuzulegen. Das unterscheidet die Spitzenspieler vom Rest. Sehen/sahen wir auch oft bei Federer, Djokovic, Murray, etc. Oft passt sich die Spielweise dem Niveau des Gegners an. Mutmassungen und Konjunktive sind demnach überflüssig, weil keiner weiss, wie Nadals spiel gegen einen Anderen gewesen wäre.
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    2. Antwort von Elsa Tschopp (Nimsay)
      Da muss ich M.P. zustimmen. Nadal hat gewonnen, und das locker, punkt. Vielleicht hätte er gegen jemand anderes verloren, aber sein Gegner war Kuku und eben nicht ein anderer. Ja vielleicht muss Nadal zulegen, aber er ist auch bekannt dafür, dass er genau das kann. Schon oft hat er in frühen Runden nicht das beste Tennis gezeigt und dann aufgedreht. Wenn es zum weiterkommen reicht muss er das auch nicht. Das muss man Nadal auch als Federer-Fan zugestehen...
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