Zum Inhalt springen

Tag 6 an den US Open Round-up: Zverev und Kerber out, Cilic um 2:22 Uhr morgens durch

Mit Alexander Zverev und Angelique Kerber verlieren die Deutschen in der 3. Runde der US Open ihre grössten Hoffnungsträger.

Legende: Video Marathon-Sieg für Cilic über De Minaur abspielen. Laufzeit 00:24 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 02.09.2018.
  • Philipp Kohlschreiber (ATP 34) gewinnt überraschend das deutsche Duell mit Alexander Zverev (ATP 4).
  • Marin Cilic sorgt weit nach Mitternacht für die grosse Wende gegen Alex de Minaur und kommt in 5 Sätzen durch.
  • Nach Simona Halep und Carolina Wozniacki scheiterten mit Angelique Kerber und Petra Kvitova zwei weitere Top-5-Spielerinnen.
  • Alexandra Sasnowitsch kassiert als 3. Spielerin an den diesjährigen US Open eine sogenannte «Brille».

Alexander Zverev und Grand-Slam-Turniere, das will weiterhin nicht passen. Bei seiner 13. Major-Teilnahme im Hauptfeld scheiterte der 21-Jährige zum 11. Mal noch in der ersten Woche des Turniers. Gegen Landsmann Philipp Kohlschreiber unterlag der Weltranglisten-Vierte 7:6 (7:1), 4:6, 1:6, 3:6. Der 34-jährige Routinier trifft im Achtelfinal nun auf den Japaner Kei Nishikori.

Auch Marin Cilic stand in einer wahren «Night Session» am Rand einer Niederlage, schaffte gegen Alex de Minaur aber nach 0:2-Satzrückstand die Wende. Der 19-jährige Australier forderte dem US-Open-Champion von 2014 alles ab und kämpfte sich im Entscheidungssatz von einem 2:5 zurück. Erst um 02:22 Uhr Ortszeit beendete Cilic das packende Duell mit seinem 8. Matchball zum 7:5.

De Minaur gibt keinen Ball verloren

Bei den Frauen hat es in der 3. Runde auch Angelique Kerber erwischt. Die Wimbledonsiegerin, die 2016 in New York triumphiert hatte, verlor gegen die Slowakin Dominika Cibulkova (WTA 35) 6:3, 3:6, 3:6. Die Tschechin Petra Kvitova unterlag Aryna Sabalenka aus Weissrussland mit 5:7 und 1:6. Mit Kerber, Kvitova, Simona Halep und Carolina Wozniacki sind 4 Spielerinnen aus den Top 5 der Weltrangliste in der 1. Turnierwoche ausgeschieden.

Cibulkova trifft am Montag auf Vorjahresfinalistin Madison Keys. Keine Probleme bekundete Maria Scharapowa, die Jelena Ostapenko beim 6:3, 6:2-Sieg keine Chance liess.

Legende: Video Scharapowa - Ostapenko: Der Matchball abspielen. Laufzeit 00:33 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 02.09.2018.

Einen bitteren Auftritt erlebte Alexandra Sasnowitsch. Die Weissrussin gewann gegen Naomi Osaka (Jp) kein Game und unterlag in 50 Minuten 0:6, 0:6. Sie ist nach Stefanie Vögele (gegen Monica Puig) und Sara Sorribes (gegen Daria Gawrilowa) die 3. Spielerin, die an den diesjährigen US Open ein «Brille» kassiert.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zu den US Open

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Werner Kessler (Werner Kessler)
    Scharapova sollte das Gestöhne endlich auch untersagt werden, wie das mit der Servicezeit limitiert wurde.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Tina Pietzsch (lajefa)
      Sie haben so Recht, aber faierweise muss man sagen, dass sie leider nicht die einzige ist die so laut rumstöhnt. Auch bei den Herren gibt es leider einige. Nadal ist bekanntlich einer der am lautesten bei jedem Ballwechsel stöhnt, dies stört seltsamerweise nicht so viele, vielleicht aufgrund der tieferen Tonlage oder aufgrund von Sympathie. Wurde schon diverse Male diskutiert, warum - trotz dieser Tatsache - sich die Diskussion immer nur ums Damentennis dreht. Find's immer nervig!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Die tiefere Tonlage hilft schon, es wirkt weniger schmerzhaft.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Bruno Froehlich (Bruno Froehlich)
    Alexander Zverev, zwar in Weltrangliste (noch) Nr. 4 geniesst viele schoene Worte und Lorbeeren nezueglich Talent und grosse Nachwuchshoffnung. Auffallend, an grossen Turnieren gelingt ihm biusher die Bestaetigung nichts, auch Coach Tausch, neu zeichnet Ivan Lendl verantwortlich, brachte nicht den erhofften Umschwung. Kohlschreiber, ein Freund von Roger Federer, genoss in N.Y. sichtlich seinen doch eher ueberraschenden Erfolg. Sensation waere der CHer und der Deutsche traefen sich im Final ;-)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Daniel Häberlin (Svensk)
      Das geht gar nicht, Herr Fröhlich. Federer und Kohlschreiber sind nämlich in der gleichen Turnierhälfte. Sie könnten höchstens im Halbfinale aufeinander treffen. Und was Zverev betrifft: Der Mann ist gerade einmal 21 Jahre alt, hat schon 9 Turniere gewonnen und immerhin ein Grand-Slam-Viertelfinale erreicht. Zum Vergleich: Federer hatte in dem Alter erst 4 Turniere gewonnen und zwei Grand-Slam-Viertelfinals erreicht. Ergo: Zverev hat noch viel Zeit, sein Talent unter Beweis zu stellen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Herr Häberlin sie haben nur zum Teil recht. Herr fröhlich liegt gar nicht si daneben wie viel hier mit der Ablehnung kund tun. Denn was man so hört aus Insider kreisen ist das er das training nicht so ernst nehme und daher kommen die vielen Trainerwechsel. er ist da aber nicht der einzige. es gibt sehr viele Talente, doch sie sind nicht bereit so Hart zu arbeiten wie das Nadal, Federer oder der Jocker tun Klar werden sie erfolge haben aber mit der Einstellung werden sie keine Seriensieger!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen