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Zusammenfassung Federer - Norrie
Aus Sport-Clip vom 03.07.2021.
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Viersatzsieg gegen Norrie Federer mit Umweg in die 2. Wimbledon-Woche

  • Roger Federer (ATP 8) schlägt in der 3. Runde von Wimbledon den Briten Cameron Norrie (ATP 34) mit 6:4, 6:4, 5:7, 6:4 und steht im Achtelfinal.
  • Der Schweizer hatte gute Chancen, das Spiel in 3 Sätzen zu gewinnen, musste dann aber noch einen kleinen Umweg nehmen.
  • Im Achtelfinal trifft Federer am Montag auf den Italiener Lorenzo Sonego (ATP 27).

Nach rund 2 Stunden sah alles nach einem souveränen Dreisatzsieg für Roger Federer aus. Der Schweizer führte mit 2:0 Sätzen und kam im 3. beim Stand von 5:5 zu 2 Breakchancen. Der 39-Jährige konnte aber keine davon nutzen und schenkte Cameron Norrie danach mit 4 Fehlern in Serie sein Aufschlaggame.

Auf und Ab im 4. Satz

Federer liess sich durch den Verlust des 3. Satzes aber nicht aus dem Konzept bringen. Auch dank der Hilfe von Norrie, der plötzlich wieder fehlerhaft agierte, gelang ihm im 4. Durchgang der erste Servicedurchbruch zum 3:2. So richtig zu beruhigen vermochte dieser Vorsprung Federer aber nicht, er gab prompt sein nächstes Servicegame ab.

Dennoch war es der 8-fache Wimbledon-Champion, der das bessere Ende für sich behielt. Nach einem weiteren Break servierte Federer das Match nach Hause und freute sich dementsprechend.

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Norrie trifft mit Aufschlag einen Jungen – und schenkt ihm das Handtuch
Aus Sport-Clip vom 03.07.2021.
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Makellos in Drittrunden-Spielen

Drittrunden-Partien spielt Roger Federer in Wimbledon offenbar speziell gerne. Noch nie in seiner Karriere hat der 20-fache Grand-Slam-Champion in diesem Stadium des Turniers einen Match verloren. Seine beeindruckende Bilanz nach dem heutigen Spiel: 18:0.

Ich bin klarer im Kopf, wie ich spielen möchte.
Autor: Roger Federer

«Ich bin ruhig geblieben, auch als es nicht so gut lief. Ich hatte ein gutes Gefühl und das nötige Selbstvertrauen», erklärte Federer nach der Partie. Der Viersatzsieg gab dem Schweizer auch Schub für die nächsten Aufgaben. «Ich bin klarer im Kopf, wie ich spielen möchte. Ich muss offensiv spielen und das Zepter übernehmen. Ich muss Fehler akzeptieren, aber ich nehme lieber zu viel Risiko als zu wenig. Ich denke, dass sich das auszahlen wird.»

Jetzt wartet ein Italiener

Im Achtelfinal trifft Federer am Montag auf den Italiener Lorenzo Sonego (ATP 27). Die beiden haben erst einmal gegeneinander gespielt: 2019 setzte sich der Baselbieter bei den French Open in 3 Sätzen durch.

SRF info, sportlive, 3.7.21, 16 Uhr;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Pirmin Meier  (historiker)
    Ja, Bengt Olav: Weder Federer noch erst recht Sommer, das absolute Gegenteil eines Wichtigtuers, sollten so primitiv vergöttert werden, was aber leider schon bei den Olympiasiegern des Altertums vorgekommen ist. Vergötterung ist unschweizerisch und wohl auch, wenn ich an Bengts Vornamen denke, unschwedisch. Es führt auch zu Widerwillen gegen solchen Kult. Was zählt, ist die Leistung in Verbindung mit einwandfreiem Charakter, was bei diesen beiden Sportlern bis zum Beweis des Gegenteils zutrifft.
    1. Antwort von Bengt Olav Stromberg  (B.O.S.)
      Bin ganz ihrer Meinung, dass Vergötterungen aller Art immer nur im höchsten Ausnahmefall, und wenn, dann still und leise, nicht aber schreiend, zelebriert werden sollten. Meist bleiben einem solche Schreie dann ja im Halse stecken. Oft schon erlebt, kam der Fall früh genug, eines Einzelnen, aber auch ganzer Horden und Rotten. Aber, so viel steht fest, neigt der Mensch ganz grundsätzlich zu solchen superlativistischen Vergötterungen, er scheint seine eigene Beschränktheit nicht gern auszuhalten.
  • Kommentar von Pirmin Meier  (historiker)
    Auf reiner Leistungsebene bleibt RF weiterhin die absolute Nummer Eins im Schweizer Sport, auch sportgeschichtlich. Was das persönliche Ansehen betrifft in Verbindung mit absoluter Weltklasseleistung, scheint ihn nun aber in den letzten zehn Tagen mit Vorarbeit schon über Jahre Yann Sommer überholt zu haben, bei neidloser Beliebtheit sowieso. Jeder andere Sportler des Jahres scheint undenkbar, sogar wenn Federer Wimbledon oder Olympia gewinnen sollte, wobei schon Finale Riesenleistung wäre.
    1. Antwort von Bengt Olav Stromberg  (B.O.S.)
      "Yann Sommer, Fussballgott", schrie neulich ein Schweizer Moderator in sein Mikrofon. Mit derartigen Superlativen sollte man vorsichtig umgehen, beziehungsweise schon gar nicht inflationär, denn welche Bezeichnung bliebe dann im weiteren Superlativ für einen Jahrhundertsportler wie etwa Roger Federer? Und dies nur schon rein sachlich gesehen, also gewissermassen auf einer Palmarès-Ebene?
  • Kommentar von Philipp Spuhler  (PSp)
    Freude herrscht, der nächste Gegner, der junge und sehr gute Italiener Sonego ist der nächste Prüfstein.