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Legende: Video Zusammenfassung Djokovic - Goffin abspielen. Laufzeit 01:05 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 10.07.2019.
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Viertelfinal in Wimbledon Erst fehlerhaft, dann makellos: Djokovic überrollt Goffin

  • Novak Djokovic (ATP 1) steht nach einem Dreisatzsieg gegen David Goffin (ATP 23) im Halbfinal von Wimbledon.
  • Der Serbe benötigt für das 6:4, 6:0, 6:2 weniger als 2 Stunden.
  • In der nächsten Runde wartet Roberto Bautista Agut (ATP 22).

Ein «Overrule» im 8. Game des Startsatzes diente als Weckruf für Novak Djokovic. Der Serbe hatte sich in den ersten Minuten mit erheblicher Gegenwehr von David Goffin konfrontiert gesehen und das Break zum 3:4 hinnehmen müssen, ehe die Korrektur des Schiedsrichters im darauffolgenden Game ihm die erste Breakchance bescherte.

Diese liess Djokovic zwar aus, der Weltranglistenerste übernahm fortan aber das Spieldiktat und holte sich den Servicedurchbruch bei nächster Gelegenheit. Um den bemitleidenswerten Goffin war es geschehen.

10 Games in Folge

Djokovic reihte mit einer unheimlichen Konstanz Game an Game, sicherte sich den ersten und wenig später auch den zweiten Durchgang. In Satz Nummer 2 gestand er Goffin lediglich 13 Punkte zu, am Ende hatte der vierfache Wimbledon-Champion 26 Punkte mehr zu Buche stehen als sein Gegenüber (92:66).

Als Djokovic nach 1:56 Stunden seinen ersten Matchball verwertete, dürfte Goffin froh gewesen sein, dass sein Arbeitstag ein Ende fand.

Die Zahlen zur Partie.
Legende: Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache Novak Djokovic war David Goffin in (fast) allen Belangen überlegen. SRF

Nun gegen Bautista Agut

Djokovics nächster Gegner heisst Roberto Bautista Agut. Die spanische Weltnummer 22 behielt im Duell mit dem Argentinier Guido Pella (ATP 26) mit 7:5, 6:4, 3:6, 6:3 die Oberhand. Für Bautista Agut ist es der bisher grösste Erfolg seiner Karriere. Noch nie zuvor stand der 31-Jährige in einem Grand-Slam-Halbfinal.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.07.2019, 14:05 Uhr

9 Kommentare

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  • Kommentar von Tomislav Maric  (Rick Parfitt)
    Tja Herr Gissler, es schmerzt Sie und viele andere schon, dass der Djoker durch das Turnier marschiert. Unstoppable. Zweimal werden sie den „peinlichen Jubel“ noch ertragen müssen. Aber das schaffen Sie.
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    1. Antwort von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
      Tja Serbischer Landsmann von Djokowitz....die einen bekommen es von den Zuschauern eben ohne peinliches Theater. Nicht zu stoppen, wohl kaum. Wenn Djokowitz in 20 Jahren zurück schaut wird er weinen, selbst wenn er erfolgreicher wäre als RF. Zu arrogant, zu sehr Narzisst. RF ist und bleibt 100x positiver in Erinnerung als Djokowitz.
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    2. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Herr Marc, seine Siegesposen sind schon eher peinlich und zeigt, dass er seine "Herkunft" nicht leugnen kann!
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    3. Antwort von Matias Kilchenmann  (matiki)
      Herr Gisler. Ich finde ND's Jubelgeste persönlich auch nicht sehr authentisch. Er kämpft aber irgendwie um die Gunst der Zuschauer. Und ihn mit Djokowitz zu benennen finde ich despektierlich. Was lernt man denn vom grossen Roger vor allem auch: Respekt für den Gegner.
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    4. Antwort von tom martini  (tomline)
      @Maric sie haben da ein wichtiges Detail vergessen. RBA, er hat ihn die letzten 2x leicht besiegt, er muss sich nicht mal umstellen, nur sein natürliches Spiel spielen, er weiss wie man ND besiegt, und er wird es wieder machen. Selbst nach Verlust des 1. Satzes hat er 2x gewonnen. Er ist auf einer Mission. Gegen RBA kann ND nicht mehr gewinnen. Ich habe das vor dem Turnier gesagt und oft wiederholt.Wenn ND auf RBA trifft verliert er, und das passiert am Freitag.
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  • Kommentar von martin schmid  (martin schmid)
    Im 1. Satz war Goffin der dominierende Mann und verliert den Satz, obwohl er mehr Winner und weniger UE hatte als ND. War matchentscheidend. Dass die Bedingungen so langsam gemacht wurden ( schwere Bälle )um mehr Ballwechsel zu bekommen verstehe ich ein wenig. Dass es aber zu so einem grossen Nachteil für alle guten Aufschläger und Offensivspieler wird,ist nicht in Ordnung.überall auf der Welt monotones,physisches Einheitbreitennis,sogar in Wimbledon.Varianten, kreativität wurde begraben.
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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Der kommt dann wohl in den Final ohne Top 20 Gegner zu besiegen :-(. Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen. Goffin nur zu Beginn gut, nicht überragend und dann regelrecht eingebrochen. War nicht die ausserordentliche Leistung des Serben sondern der Schwäche und des Unvermögens von Gofin geschuldet.
    Ich staune am Schluss immer wieder über den Jubel von ND, fast peinlich was er da tut, der hat schon einen grösseren Komplex, so was von gespielt und theatralisch. Nole hör auf mit dem Mist.
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