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Wahl-Genferin vor AUS-Open Muguruza: «Der Schweizer Winter ist mir zu kalt»

Garbine Muguruza lebt seit einigen Jahren in Genf. Ihrer Wahlheimat möchte sie «down under» aber möglichst lange fern bleiben.

2018 war kein gutes Tennis-Jahr für Garbine Muguruza. Nach den Grand-Slam-Titeln in Paris (2016) und Wimbledon (2017) ging die Spanierin bei den wichtigsten Turnieren der Saison leer aus. Zudem fiel die 25-Jährige im Ranking von der 2. auf die 18. Position zurück.

2019 soll nun alles wieder besser werden – am liebsten bereits bei den Australian Open, wo Muguruza erst einmal die Viertelfinals erreicht hat. «Ich möchte wieder mehr Matches gewinnen und an den Turnieren weiter kommen», sagte die ehemalige Weltnummer 1 Anfang Jahr beim Hopman Cup in Perth. «Ich will wieder vermehrt grosse Momente erleben.»

Seit 2016 mit Schweizer Trainingsbasis

Einfach wird dieses Unterfangen nicht. Die Spitze im Frauen-Zirkus ist extrem breit. «Im Prinzip kann jede jede schlagen. Du gehst in einen Match und weisst: ‹Wenn ich nicht gut spiele, verliere ich.› Das ist aber auch etwas Schönes. Denn es verleiht den Turnieren zusätzliche Spannung.»

Der Winter ist zu kalt. Ich sitze dann am liebsten drinnen, trinke Kaffee und schaue durchs Fenster.
Autor: Garbine Muguruzazu ihrer Wahlheimat Schweiz

Seit bald 3 Jahren hat die gebürtige Venezolanerin ihre Trainingsbasis in Genf. Dies hat vor allem praktische Gründe. «Mein Coach (der Franzose Sam Sumyk; die Red.) hat Familie in Genf. Er hat mir vorgeschwärmt und ich beschloss, dorthin zu ziehen», so Muguruza.

Die Weltnummer 18 schätzt die guten Trainingsbedingungen in der Romandie und ihre Wohnung direkt am Genfersee. Nur etwas macht der Südländerin in der Schweiz zu schaffen: «Der Winter ist zu kalt. Ich sitze dann am liebsten drinnen, trinke Kaffee und schaue durchs Fenster.»

Wegen den Temperaturen verbringe sie in den Wintermonaten nicht allzu viel Zeit in der Schweiz. Umso mehr wird Muguruza darauf bedacht sein, bei den Australian Open möglichst weit zu kommen.

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachmittagsbulletin, 10.01.2019, 16:05 Uhr

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