Wawrinka-Gegner: Ein «Noname», der bereits für Aufsehen sorgte

Stan Wawrinka bekommt es in der 2. Runde der US Open mit Alessandro Giannessi zu tun. Für den Italiener ist es erst der 2. Grand-Slam-Auftritt. In seinem 1. Spiel sorgte er allerdings schon für Schlagzeilen.

Tennisspieler. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: 1. Auftritt, 1. Sieg, 1.Schlagzeile Alessandro Giannessi, Wawrinkas Gegner in der 2. Runde. Keystone

Zusatzinhalt überspringen

TV-Hinweis

Wawrinka-Giannessi ist als 4. Spiel im Louis Armstrong Stadium angesetzt. SRF zwei ist nach dem «sportaktuell» ab 22:45 Uhr live dabei, hier im Stream können Sie die Partie von Anfang an mitverfolgen.

Alessandro wer? Man könnte meinen, die Namen der Spieler in der 2. Runde eines Grand-Slam-Turniers zumindest schon einmal gehört zu haben. Beim Zweitrunden-Gegner von Stan Wawrinka ist dies aber wohl eher nicht der Fall.

Der Lausanner trifft auf den 26-jährigen Alessandro «Gianna» Giannessi (ATP 213). Ein grosser Unbekannter, auch weil er auf ATP-Stufe im Einzel erst eine einzige Partie bestritten hat – und diese prompt gewann. Der Qualifikant setzte sich in der 1. Runde der US Open gegen Denis Kudla (USA) durch.

Kurioser Fünfsätzer gegen Kudla

Und Giannessi leistete gleich seinen Beitrag dazu, dass dieses Spiel für Schlagzeilen sorgte. Eine kuriose Partie über 5 Sätze, bei welcher wohl am wenigsten Games gespielt wurden.

  • Giannessi siegte mit 0:6, 6:4, 6:1, 1:6, 6:0. Zwei «Bagels» und zwei «Breadsticks» in einem Spiel – eine Seltenheit.
  • Nur 36 Games wurden in den 5 Sätzen gespielt. Zum Vergleich: Steve Darcis und Jordan Thompson brauchten für ihren Fünfsätzer in der 1. Runde 20 (!) Games mehr.
  • Nach 2 Stunden und 48 Minuten stand der Sieg von Giannessi fest. Stan Wawrinka brauchte für seinen Dreisatz-Erfolg über Fernando Verdasco nur eine halbe Stunde weniger lang.
«  Ich kenne ihn nicht. Ich weiss nicht, zu was er fähig ist. »

Stan Wawrinka

Auch für Wawrinka ist Giannessi ein Unbekannter. Er weiss nicht, was ihn erwartet. «Ich kenne ihn nicht. Zwar habe ich das Ende seines Spiels am Fernseher geschaut, aber ich weiss nicht, zu was er fähig ist», sagte der Romand.

Aber er ist sich bewusst, dass an einem «normalen» Tag nichts schief gehen sollte: «Ich muss mich auf mein Spiel konzentrieren. Und wie meistens hängt es von mir und meinem Niveau ab, wie die Partie ausgehen wird.»

Sendebezug: Laufende Berichterstattung US Open