Wawrinka lässt Stepanek abblitzen

Mit einer überzeugenden Leistung hat Stan Wawrinka an den Australian Open den Sprung in die 3. Runde geschafft. Der Romand geriet gegen Radek Stepanek (ATP 188) erst im 3. Satz unter Druck.

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Zusammenfassung Wawrinka - Stepanek

3:09 min, aus sportaktuell vom 21.1.2016

Nach seinem Kurzeinsatz gegen Dimitri Tursunow blieb Wawrinka in Melbourne auch in der 2. Runde ohne Satzverlust. Nach gut zwei Stunden verwertete der Romand seinen 1. Matchball zum 6:2, 6:3, 6:4-Sieg.

Stepaneks Taktik schlägt fehl

Wawrinka lieferte in der Hisense Arena eine starke Leistung ab. «Ich habe gegen ihn am besten ausgesehen, wenn ich sehr aggressiv spielte», hatte er vor dem Duell gegen den 37-jährigen Tschechen verlauten lassen. Und der Romand zog sein Rezept konsequent durch. Insgesamt schlug Wawrinka 43 Winner.

«  Erwarte von mir, dass ich einen Spieler wie Stepanek dominieren kann. »

Stan Wawrinka

Stepanek versuchte zwar immer wieder, den Schweizer mit seinem konsequenten Serve-and-volley-Spiel in Bedrängnis zu bringen. Wawrinka liess sich davon aber nicht unter Druck setzen und punktete immer wieder mit herrlichen Passierbällen. Dabei durfte sich insbesondere seine Rückhand einmal mehr sehen lassen.

Das endlose Game im 3. Satz

9:56 min, vom 21.1.2016

Spektakel im 3. Satz

Nachdem sich Wawrinka im 1. Satz nur gerade 2 unerzwungene Fehler geleistet hatte, schlichen sich im Verlauf der Partie einige mehr ein. Sein Gegner verfügte aber viel zu selten über die Mittel, diese in irgendeiner Weise ausnutzen zu können.

Seine beste Phase hatte Stepanek Mitte des 3. Satzes, als er seine Klasse aufblitzen liess und zu seinen ersten Breakchancen überhaupt kam. Mit einem kurz geschlagenen Halbvolley holte er sich im 5. Anlauf das Rebreak zum 3:3. Sein überschwänglicher Jubel hielt aber nur kurz. Nur ein Game später stellte der Schweizer den entscheidenden Breakvorsprung wieder her. Mit Ach und Krach konnte er diesen bis zum Schluss verteidigen.

Wawrinka: «Ein wichtiger Sieg»

1:04 min, vom 21.1.2016

Noch ein Tscheche

Mit seinem Auftritt war Wawrinka im Nachhinein «wirklich glücklich». Er habe keine einfache Partie erwartet, so der Lausanner. «Aber ich erwarte von mir, dass ich einen Spieler wie Stepanek, der immer die Offensive sucht, dominieren kann», bilanzierte er.

In der nächsten Runde trifft der Schweizer mit Lukas Rosol auf einen weiteren Tschechen. Die Weltnummer 51 setzte sich gegen den Amerikaner Jack Sock in 3 Sätzen durch. Die zwei bisherigen Duelle gegen Rosol hat Wawrinka beide gewonnen.

Sendebezug: Laufende Australian-Open-Berichterstattung