- Der britische Wildcard-Inhaber Arthur Fery (ATP 113) steht in Wimbledon sensationell im Halbfinal.
- Der Lokalmatador schaltet im Viertelfinal den favorisierten French-Open-Finalisten Flavio Cobolli (ITA/ATP 10) aus.
- Im letzten Viertelfinal setzt sich Alexander Zverev (GER/ATP 3) gegen Taylor Fritz (USA/ATP 7) durch.
Das «Ferytale» geht weiter: Arthur Fery hat sensationell den Einzug in den Halbfinal von Wimbledon geschafft – und das als Wildcard-Inhaber. Das gelang dem britischen Lokalmatador als erst 2. Spieler der Open Era: 2001 stürmte Goran Ivanisevic (CRO) gar zum Titel an der Church Road.
Im Viertelfinal setzte sich Fery überraschend klar gegen French-Open-Finalist Flavio Cobolli durch. Nach zuletzt zwei Fünfsatz-Thrillern in Serie musste er gegen den Italiener nur über drei Sätze: 6:4, 7:6 (7:4), 6:0 lautete am Ende das Ergebnis aus Sicht des Briten, der nur rund 5 Minuten von der Wimbledon-Anlage entfernt aufgewachsen ist.
Zverev mühelos gegen Fritz
Ziemlich zeitgleich mit der Partie auf dem Centre Court war das Geschehen auch auf dem Court No. 1 zu Ende. Alexander Zverev bekundete mit seinem Angstgegner Taylor Fritz (die letzten 7 Duelle verloren) für einmal keine Mühe und zog mit einem lockeren Dreisatzsieg in den Halbfinal ein.
Der deutsche French-Open-Sieger hatte gegen den angeschlagenen US-Amerikaner nicht wirklich zu kämpfen: Zu fehleranfällig präsentierte sich Fritz bei diesem Viertelfinal und musste seine Träume vom 2. Wimbledon-Halbfinal in Serie dementsprechend begraben. Zverev gewann die Partie mit 6:4, 6:4, 6:2 und steht erstmals beim 3. Grand-Slam-Turnier des Jahres unter den letzten Vier.
Nun fordert Fery mit Zverev im Halbfinal den nächsten Top-10-Spieler heraus. Die nächste Mission ist klar: Der Einzug in den Final soll her. Und wer weiss: Vielleicht tut es der Brite Ivanisevic gleich und holt gar den Titel. Ein «Ferytale» ist es so oder so bereits.