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Zuviel geplaudert Wimbledon-Finalschiedsrichter von der ATP entlassen

Der Argentinier Damian Steiner darf auf der ATP-Tour keine Spiele mehr leiten. Er hat zuviele Interviews gegeben.

Damian Steiner (im Gespräch mit Novak Djokovic).
Legende: Karriere unschön zu Ende Damian Steiner (im Gespräch mit Novak Djokovic). imago images

Damian Steiner, der vor eineinhalb Monaten den Wimbledon-Final zwischen Roger Federer und Novak Djokovic als Stuhl-Schiedsrichter leitete, ist von der ATP entlassen worden. Als Grund gibt die ATP an, dass der 44-jährige Argentinier in seiner Heimat «zahlreiche Interviews» gegeben habe, ohne sich zuvor mit der Spieler- und Turnierorganisation abzusprechen.

Weiter führte die ATP aus, Steiner habe Regeln verletzt, die es Schiedsrichtern untersagen, «im Interesse der Unparteilichkeit über spezifische Vorkommnisse, einzelne Spieler, andere Offizielle und die Regeln zu sprechen».

Tür bleibt einen Spalt offen

Die Entlassung gilt grundsätzlich nur für Anlässe der ATP und nicht für Grand-Slam-Events, die von der ITF durchgeführt werden. Dennoch wurde Steiner auch für das US Open nicht aufgeboten.

Im Juli hatte Djokovic im längsten Wimbledon-Final der Geschichte gegen Federer zwei Matchbälle abgewehrt und im fünften Satz 13:12 gewonnen.

Legende: Video Archiv: Federer verliert epischen Wimbledon-Final gegen Djokovic abspielen. Laufzeit 04:55 Minuten.
Aus sportaktuell vom 14.07.2019.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Heinz Jost  (bikeforfun)
    Diese Verbände sind immer wieder erstaunlich! Ein Schiedsrichter der zu viel plaudert wird sofort entlassen (könnte ja zuerst auch eine verwarnung aussprechen), ein ATP Mitglied Gimmelstob das krimminell (Verurteilter Gewalttäter) ist darf bleiben. Er ging erst, als die Spieler massiven Druck erzeugten, und er selber die Kündigung einreichte.
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  • Kommentar von James Wright  (romantischer Rationalist)
    Liebes SRF, den letzten Absatz dieses Artikels hättet ihr euch getrost sparen können — das ist reines Salzstreuen in unsere noch lange nicht verheilten CH-Tennis-Wunden. An gewisse Dinge muss man nicht immer wieder erinnert werden.
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