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Legende: Video Zusammenfassung Djokovic - Struff abspielen. Laufzeit 02:02 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 03.06.2019.
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Zweite Achtelfinal-Tranche Round-up: Djokovic und Thiem souverän, Del Potro out

Neben dem Serben und dem Österreicher ist auch Alexander Zverev weiter. Erstmals im Viertelfinal steht Karen Chatschanow.

  • Djokovic weiter ohne Satzverlust – nun Duell gegen Zverev

Novak Djokovic gibt sich weiter keine Blösse. Gegen den Deutschen Jan-Lennard Struff benötigte der Serbe nur gut eineinhalb Stunden für seinen 6:3, 6:2, 6:2-Sieg. Bei eigenem Aufschlag blieb Djokovic unangetastet, beim Return überzeugte er mit seiner Effizienz (5 von 7 Breakchancen verwertet). Im Viertelfinal trifft er nun auf Alexander Zverev.

Der Deutsche (ATP 5) steht erst zum zweiten Mal überhaupt in den Viertelfinals eines Grand-Slam-Turniers. Gegen Fabio Fognini verlor er auf dem Weg unter die letzten Acht zwar den Startsatz, dominierte die Sätze 2 und 3 dann aber und siegte in knapp 3 Stunden 3:6, 6:2, 6:2, 7:6.

Legende: Video Zverev zum 2. Mal in einem Grand-Slam-Viertelfinal abspielen. Laufzeit 01:10 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 03.06.2019.
  • Thiem zu stark für Monfils

Nur unwesentlich länger als Djokovic benötigte Dominic Thiem in seinem Achtelfinal gegen Gaël Monfils. Der Österreicher lieferte gegen den Franzosen seine «beste Leistung des bisherigen Turniers» ab, wie er selbst sagte. In 1:48 Stunden siegte er mit 6:4, 6:4, 6:2. Monfils, der zuvor noch keinen Satz abgegeben hatte, hielt einzig im 2. Durchgang mit, gab seinen Aufschlag dann aber zum 4:5 ab.

  • Premiere für Chatschanow

Nächster Gegner von Thiem ist Karen Chatschanow. Der Russe (ATP 11) brachte die Partie gegen Juan Martin del Potro (ATP 9) gerade noch vor Einbruch der Dunkelheit zu Ende und siegte 7:5, 6:3, 3:6, 6:3. Chatschanow erreichte damit erstmals in seiner Karriere einen Major-Viertelfinal. In Paris steht er nun bei 10 Siegen in Folge, hat er vergangenes Jahr doch das ATP-1000-Turnier in Paris-Bercy gewonnen.

  • Titelverteidigerin Halep gibt nur ein Game ab

Mit einer Machtdemonstration in die Viertelfinals eingezogen ist Simona Halep. Die Titelverteidigerin überliess der Polin Iga Swiatek nur gerade ein Game. Nach 45 Minuten stand der 6:1, 6:0-Sieg bereits fest. Halep trifft nun auf die erst 17-jährige Überraschungsfrau Amanda Anisimova aus den USA, die schon Anfang Jahr in Melbourne (Achtelfinal) für Aufsehen gesorgt hatte.

Ebenfalls die nächste Runde erreicht haben Ashleigh Barty und Madison Keys. Erstere schaltete Williams-Bezwingerin Sofia Kenin in 3 Sätzen aus und steht zum zweiten Mal nach den diesjährigen Australian Open unter den letzten Acht. Zweitere bezwang die Tschechin Katerina Siniakova ohne Probleme in 2 Sätzen.

  • Nishikori auf den letzten Drücker

Gerade noch so hat Kei Nishikori im Entscheidungssatz das Ruder herumreissen können. Zweimal lag er gegen den Franzosen Benoît Paire mit Break zurück, ehe er den Durchgang doch noch mit 7:5 für sich entscheiden konnte. Nach knapp 4 Stunden war damit sein 6:2, 6:7, 6:2, 6:7, 7:5-Sieg Tatsache. Bereits gegen Laslo Djere stand Nishikori 4:26 Stunden auf dem Platz. In der nächsten Runde wartet nun Titelverteidiger Rafael Nadal.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 03.06.2019, 14:55 Uhr

15 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Warum wohl zieht Nole so wenig Zuschauer an und in den Bann? Genau weil er eben nicht so beliebt ist wie andere!
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  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Djokovic's Publikums-Aufmunterung am Ende der Siege sind einfach daneben. Scheinbar hat er das nötig, denn 95% des Publikums steht NIE hinter seiner Schau!! Gut so.
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    1. Antwort von Sascha Mandic  (Mandolino)
      Frau Müller,
      Anscheinend haben SIE es nötig SO einen Kommentar zu posten.
      ND hat die Möglichkeit nach 2016 WIEDER alle 4 GS-Titel inne zu haben.
      Sie müssen ihn nicht mögen, aber er hat trotzdem Respekt für seine sportliche Leistung verdient.
      Falls Sie das nicht anerkennen können, tun Sie mir leid...
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    2. Antwort von Bruno Froehlich  (Bruno Froehlich)
      Lieber Sascha Mandic (Mandolino), gerade weil er einem erneuten grossen Sieg entgegenstrebt, hat er die Show nicht noetig. Wer etwas von tennis versteht anerkennt seine Leistungsbilanz, was aber nicht gleichbedeutend ist mit Sympathie. Seine Versuche diese beim Publikum zu erringen ist eher kontraproduktiv.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Alle Franzosen und Italiener sind raus und die Hirarchi ist wieder hergestellt und wenn mit grösster Wahrscheinlichkeit Zwerew gegen Nole unterliegt sind auch alle Deutschen draussen!
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    1. Antwort von Daniel Häberlin  (Svensk)
      Herr Heusser, wir sind hier doch nicht beim Fussball! Hier geht es nicht um die Nationen, sondern um die einzelnen Spieler. Ich kann nicht verstehen, was Sie gegen die Tennisspieler unserer Nachbarländer haben. Und was Zverev betrifft, so möchte ich einfach an die letzten ATP-Finals erinnern, als niemand Zverev einen Finalsieg gegen Đoković zutraute. Eins scheint mir jedenfalls sicher: Der Zarewitsch (Zverev) wird sich gegen den amtierenden Zaren (Đoković) nicht so leicht geschlagen geben.
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    2. Antwort von Pirmin Meier  (historiker)
      Bei Zverevs, der in Monaco steuert, reden sie zu Hause Russisch. Er startet aber tatsächlich für den deutschen Verband.
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