«Schlecht zu spielen, damit hätte ich kein Problem»

Roger Federers Blick nach vorne: Der «Maestro» sprach im «Tages-Anzeiger» über sein Comeback, die Ziele und die Befürchtungen.

Roger Federer jubelt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Will 2017 wieder voll angreifen Roger Federer. EQ Images

Federers Rückkehr wird auf der Tour sehnlichst erwartet. Im Interview mit dem Tages-Anzeiger gewährte er einen Ausblick auf seine weitere Karriere.

Federer über...

  • Gerüchte über sein Saisonende 2017: «Mein letztes Hurra, das könnte Jahre dauern, je nach Sichtweise. Ich hoffe, es gibt nochmals ein richtiges Hurra. Aber ich erwarte viel mehr, als dass es nur ein Turnier oder ein Match wäre. Sonst hätte ich mir nicht eine so lange Pause genommen.»
  • seine Gefühlslage vor dem Comeback: «Vor allem bin ich neugierig, wie die ersten 6 Monate verlaufen. Denn ich werde ja einige Ränge zurückfallen, und es wird interessante Konstellationen geben durch die Auslosungen. Wenn ich vor etwas Angst oder Respekt habe, dann vor einer neuen Verletzung. Schlecht zu spielen, damit hätte ich kein Problem.»
  • die verpassten Events: «Als ich Olympia absagen musste, sagte ich: Nein, das kann nicht sein. Rio und das US Open wollte ich einfach spielen. Das French Open abzusagen, war schon hart genug. Aber zu akzeptieren, dass ich Rio verpassen würde, dauerte etwa 3 Tage.»

Kann Federer noch einmal an glanzvolle Zeiten anknüpfen?

  • Ja, nach der Pause, die er seinem Körper gegönnt hat, ist in der nächsten Saison wieder schwer mit Federer zu rechnen

    78%
  • Nein, der Schweizer gewinnt im Herbst seiner Karriere keine grossen Titel mehr

    22%
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