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Tennis allgemein Als Polanski in Gstaad der Geduldsfaden riss

Das ATP-Turnier von Gstaad muss ab den Viertelfinals ohne Schweizer Beteiligung auskommen. Trotzdem übt der Traditionsanlass im Saanenland einen grossen Reiz aus. SRF-Tennisxperte Berni Schär weiss, warum dem so ist.

Legende: Audio Gstaad – eingebettet in die Bergwelt und trotzdem mit Glamoureffekt abspielen.
2:02 min

Berni Schär kann aus dem reichen Erfahrungsschatz von 28 eigenen Gstaad-Teilnahmen plaudern. In unserem Audio-Beitrag streicht der Radiomann hervor, was typisch ist für das Männersandturnier auf 1050 Meter über Meer, dessen Erstaustragung ins Jahr 1915 zurückgeht.

  • Die spürbare Begeisterung: Den letzten einheimischen Sieger gab es zwar 2004 mit Roger Federer zu bejubeln. Vor allem die jüngsten Austragungen waren zäh in Bezug auf die Schweizer Erfolge. Trotzdem sind die Bevölkerung und der Schweizer Tennisfan stolz auf ein Turnier mit viel Renomee und einer prominenten Siegerliste.
  • Die grosse Wertschöpfung: Das Turnier ist lokal bestens verankert. So dürfen sich auch die Dorfbäckerei und die Boutiquebesitzer einen Teil vom Erfolgskuchen abschneiden.
  • Das Stelldichein der Prominenz: Das Treffen mit Filmregisseur Roman Polanski ist nur eine von vielen lustigen Begegnungen, an die sich Schär erinnert. 30 Jahre nach dem ersten Rendezvous auf einem Flug nach Bali, kreuzten sich die Wege der beiden erneut. Diesmal an einem Wurststand. Im Audio erfahren Sie, warum sich Schärs Begeisterung darüber in Grenzen hielt.

Sendebezug: Radio SRF 1, Morgengespräch, 21.07.2016 06:10 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Die Einschätzung des Turniers ist grob übertrieben. Letztes Jahr gewann noch ein zukünftiger Star mit Thiem, die übrigen Gewinner der letzten 10 Jahre, bis auf Gasquet, gehören nicht einmal der erweiterten Elite an. Gstaad ist ein Event, das seine guten Zeiten hatte, diese sind klar vorbei. Man kann sich nettes Tennis anschauen, aber sportlichen Wert hat dieser Titel kaum.
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