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Tennis allgemein Federer und die Gabe, Realist zu sein

Am Samstag startet Roger Federer in seine 21. Profisaison. Auch wenn die Vorbereitung optimal verlief, gibt sich der Schweizer zurückhaltend.

Legende: Video Federer: «Ich kann mit 36 Jahren nicht alles anpeilen» abspielen. Laufzeit 00:47 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 29.12.2017.

Während praktisch die gesamte Konkurrenz an Krücken geht, startet Roger Federer top motiviert und optimal vorbereitet ins neue Tennisjahr. Am Samstag greift er an der Seite von Belinda Bencic gegen Japan in den Hopman Cup ein (10:30 Uhr live auf SRF zwei). Hier gibt's alles Wissenswerte.

Das sagt Roger Federer

  • Über Druck: «Bis jetzt geht es, aber die Fragen zum Druck werden natürlich kommen. Es ist eine logische Folge der ganzen Siege. Aber ich bin vorsichtig. Ich weiss, dass es nicht realistisch ist, mit fast 37 Jahren alles anzupeilen.»
  • Über 2017: «Ich musste mich bis zu einem gewissen Grad neu erfinden. Ich habe sehr viel gelernt. Ich kann nicht mehr 5 Wochen am Stück spielen und ich muss vorsichtig sein, wo ich antrete. Das muss alles stimmen. Der Schlüssel war aber sicher auch, dass ich befreit aufspielen konnte.»
Legende: Video Federer über 2017: «Musste mich neu erfinden» abspielen. Laufzeit 01:27 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 29.12.2017.

Das sagt Belinda Bencic

  • Über ihr Comeback: «Ich hätte nicht erwartet, dass ich so stark zurückkomme und den Sprung in die Top 100 so schnell schaffe. Es zeigt, dass ich mich richtig vorbereitet habe.»
  • Über Federer: «Ich kann von seiner Erfahrung profitieren. Auch von seiner cleveren Planung. Dass man auf den Körper hören muss, nicht zu viele Turniere spielen sollte. Ich bin erst 20 Jahre alt und muss das noch lernen.»

Der Modus

Gespielt wird beim Hopman Cup in zwei Vierergruppen. Jedes Team spielt einmal gegen die drei anderen Duos aus der gleichen Gruppe. Dabei werden jeweils ein Männereinzel, ein Fraueneinzel und ein Mixed-Doppel ausgetragen. Die beiden Gruppenersten ermitteln im Final den Turniersieger.

Die Teilnehmer

Gruppe A: Deutschland (A. Zverev/Kerber), Kanada (Pospisil/Bouchard), Belgien (Goffin/Mertens), Australien (Kokkinakis/Gavrilova)

Gruppe B: Schweiz (Federer/Bencic), USA (Sock/Vandeweghe), Russland (Chachanow/Pawljutschenkowa), Japan (Sugita/Osaka)

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 29.12.17, 06:30 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Bitte an SRF: Bis jetzt konnte ich keine Mitteilung finden, in welcher Reihenfolge die drei Spiele der Begegnung Schweiz-Japan stattfinden. Kann man das irgendwo auf der SRF-Seite erfahren? Danke und Hopp Schwiz!
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  • Kommentar von Namor Brisk (Namor)
    @Colera: ...noch als Info. Es gibt viel mehr Fussballer, weil es erstens 11 Mann pro Mannschaft braucht und zweitens auch in ärmeren Gegenden problemlos auf einer freien Fläche und selbstgebasteltem Ball gespielt werden kann. Ist mit Tennis, wo es einen Platz, Schläger und spezielle Bälle braucht etwas mühsamer in gewissen Gegenden.
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  • Kommentar von Namor Brisk (Namor)
    @Colera: Was soll denn jetzt der Vergleich? Könnte man jetzt auch argumentieren, dass Fussball als Teamsport den Einzelnen nicht so hervorheben kann. RF musste seine Spiele schlussendlich alleine auf dem Platz ausfechten. Kein Coaching und keine Teamkollegen, welche einem in einer Schwächephase mitreissen können. Messi ist ohne jeden Zweifel überragend. Wäre spannend zu sehen, was mit seinem Niveau passiert, wenn er bei einem SL Verein spielt ;)
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