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Tennis allgemein Federer und Hewitt testen neues Tennis-Format

In einem Schaukampf am 12. Januar in Sydney wollen Roger Federer und Lleyton Hewitt ein neues Format im Tennis erproben. Mit abgeänderten Regeln soll die bisherige Spielzeit eines Tennismatches halbiert werden.

Roger Federer und Lleyton Hewitt.
Legende: Gute Freunde Roger Federer und Lleyton Hewitt (hier bei einem Schaukampf im Januar). EQ Images

Die Vorlage zum neuen Format mit dem Namen «Twenty20» stammt vom australischen Tennis-Verband. In den Spielen der australischen Klub-Meisterschaften wurde es bereits getestet.

Die folgenden 4 Änderungen werden dabei vorgenommen: Sätze gehen nur noch auf 4 gewonnene Games, so dass es bereits beim Stande von 3:3 zum Tiebreak kommt. Weiter gibt es kein «Vorteil» mehr nach 40:40 (stattdessen holt derjenige das Game, der den nächsten Punkt macht). Und schliesslich wird ein Service, der via Netzkante im Feld landet, nicht wiederholt.

Alte Rivalen machen den Test

In Sydney werden Roger Federer und Lleyton Hewitt in einer Exhibition am 12. Januar das neue Format testen. «Es ist eine fantastische Neuerung für unseren Sport, ich hoffe sehr, dass sie zumindest auf Klubebene schon bald offiziell anerkannt wird», meinte ein begeisterter Hewitt. Auch Federer freut sich auf den Event: «Ich kann es nicht erwarten, für diesen speziellen Match nach Sydney zu kommen».

22 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Merkt denn niemand, dass es auch darum geht, ältere Spieler wie Federer und Nadal, die nicht mehr allzu lange spielen werden - doch, doch, Leute, so ist es! -, noch länger bei der Stange zu halten? Auch der Tennismarkt ist heute ein Milliardengeschäft und diese beiden Erwähnten sind die grössten Aushängeschilder dieses Sports. Je kürzer ein Spiel dauert, desto länger können diese beiden "Alten" durchhalten und werden von den bald nachrückenden Jungen nicht konditionell erdrückt.
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  • Kommentar von H. Ruedi, ZH
    Wenn die Spieldauer halbiert können doppelt so viele Spiele gewpielt werden und somit die Zuschauereinnahmen verdoppelt ;-)
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  • Kommentar von S.Perner, Sisaach
    Naja, ich finde diese Regelungen führen eher zum Gegenteil ihres eigentlichen Sinnes. Die Spiele werde so kurz und langweilig. Gerade beim best-of-three würde es zu Minipartien kommen zB. das Duell zweier Aufschlagsriesen. Es geht doch nichts über einen spannenden 5-Sätzer bei dem beide Spieler gewaltig ins Schwitzen kommen. MFG S.Perner
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