Wie Rossets Faustschlag Hingis' Träume zerstörte

Roger Federer startet am 2. Januar beim Hopman Cup in Perth (Au) in die neue Saison. Wir blicken in einer Miniserie auf frühere Schweizer Auftritte zurück. Heute: Die Dummheit von Marc Rosset 1996.

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So malträtierte Rosset die Court-Begrenzung

0:41 min, vom 28.12.2016

Der 4. vergebene Matchball im Final gegen das kroatische Duo Goran Ivanisevic/Iva Majoli hatte buchstäblich den Ausschlag gegeben: Wutentbrannt donnerte Marc Rosset seine Faust in eine Werbebande. Ein emotionaler Ausrutscher mit Folgen: Der Genfer muss das Match wenig später aufgeben.

Für seine damals erst 15-jährige Partnerin Martina Hingis ein herber Schlag: Nach der Siegerehrung brach sie in den Armen ihrer Mutter Melanie Molitor in Tränen aus.

Von der Schiedsrichterin um Sieg gebracht

Im Entscheidungssatz im entscheidenden Doppel hatte das Schweizer Duo zuvor bereits Pech bekundet. Als es im Servicegame von Aufschlagriese Ivanisevic 40:0 in Führung ging, sah die Schiedsrichterin einen Stoppball des Kroaten fälschlicherweise nicht im Aus.

Hier geht's zu Teil 1: Als die Schweiz erstmals triumphierte. In den kommenden Tagen blicken wir in zwei weiteren Teilen auf Schweizer Erfolge und Missgeschicke am Hopman Cup zurück.