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Zverev macht den Sieg fest Federer und Co. gewinnen Laver Cup erneut

Wie bei der Premiere im Vorjahr in Prag hat das «Team Europe» den Laver Cup gewonnen. In Chicago resultierte ein 13:8.

Legende: Video «Team Europe» gewinnt den Laver Cup abspielen. Laufzeit 01:39 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 24.09.2018.

Es war Alexander Zverev vorbehalten, im United Center in Chicago die entscheidenden Punkte einzufahren. Da am Sonntag jeder Sieg drei Zähler bringt, bedeutete das 6:7 (3:7), 7:5, 10:7 des Deutschen gegen Kevin Anderson (SA) die Vorentscheidung vom 10:8 zum 13:8. Das abschliessende Einzel zwischen Novak Djokovic (Serb) und Nick Kyrgios (Au) musste nicht mehr gespielt werden.

So triumphierte das von Roger Federer angeführte «Team Europe» wie schon bei der Premiere vor einem Jahr in Prag über das «Team World». Die 3. Auflage des Mannschafts-Wettkampfs findet 2019 im September in Genf statt.

Federer ringt Isner nieder

Der abschliessende Tag hatte mit einer Doppel-Niederlage Federers an der Seite von Zverev begonnen. Das Duo unterlag den Amerikanern John Isner und Jack Sock in drei engen Sätzen. Dank dem Erfolg ging das «Team World» erstmals an diesem verlängerten Wochenende in Führung (10:8).

Legende: Video Federer ringt Isner nieder abspielen. Laufzeit 01:28 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 23.09.2018.

Doch es war Federer, der die Kräfteverhältnisse wieder zurecht rückte: Er rang in einer dramatischen Partie Isner 6:7 (5:7), 7:6 (8:6), 10:7 nieder. Gegen den amerikanischen Aufschlagriesen musste Federer nicht weniger als drei Matchbälle abwehren – einen davon bei Aufschlag Isner.

Damit verlässt Federer Chicago mit einer ausgeglichenen Bilanz. Während er seine Einzel gegen Kyrgios und Isner gewann, verlor er beide Doppel.

Team World: Sock trotzdem ein Sieger

Die europäische Auswahl setzte sich in den USA vor allem dank ihrer individuellen Stärke durch. Federer und Co. gewannen sechs der sieben Einzel. Nur Djokovic musste sich am Samstagabend Anderson geschlagen geben.

Die Einzel-Überlegenheit überrascht nicht. Mit Spielern wie Federer (ATP 2), Djokovic (ATP 3), Zverev (ATP 5) und Dimitrov (ATP 8) waren die Europäer klar besser dotiert als die von Anderson (ATP 9) angeführte Weltauswahl.

Vom «Team World» konnte sich dennoch einer als Sieger fühlen: Sock konnte an der Seite von Anderson (Freitag), Kyrgios (Samstag) und Isner (Sonntag) sämtliche Doppel für sich entscheiden.

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 24.9.18, 07:05 Uhr

17 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Forster (allez)
    Das kindische Gehammpel der "Team-Kollegen" rund um die Coach - war ja an Affigkeit nicht zu überbieten. Kyrgios und Sock - zwei ganz bescheuerte Typen......
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  • Kommentar von Seppli Moser (Moser)
    denke der Einzelsportler Tennispieler freut es einfach, einmal mit einem Team etwas zu erreichen. Djokovic aber hat wohl nicht sein Letztes gegeben. Glaube Nadal und Federer mögen sich schon eher als Nole und RF. Das sieht man vom Verhalten her auf der Coach. Djokovic ist intelligenter als Federer, Federer der bessere Mensch. So, diese Dinge sind mir aufgefallen
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    1. Antwort von Bruno Froehlich (Bruno Froehlich)
      Ach Seppli, und das was du nun schreibst soll inteligent sein ? Nole und Roger sind voellig unterschiedliche Persoenlichkeiten, deine Anmassung deren Intelligenz einzuschaetzen ! Wer wen mehr mag koenten uns nur die Herren selbst berichten, doch sie werden sich hueten, mit einer Ausnahme im Jahr sind sie alle in erster Linie harte Konkurrenten die sich mit viel Anstand begegnen. Nach den Karrieren bleib Zeit um Freunde zu werden, Roddick schafft das trotz sieben Niederlagen gegen Federer ;-)
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    2. Antwort von Johanna Thomas (JoThomas)
      Ich teile diese Einschätzung, Herr Moser. Dass Djokovic und Federer das "Heu" nicht so sehr auf derselben Bühne haben wie Roger und Rafa sah man wirklich vom Schiff aus, das harmoniert einfach nicht und wirkte teilweise etwas aufgesetzt. Aber macht ja nix. Fand es auch dieses Jahr recht witzig aber letztes Jahr hat es mir besser gefallen.
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  • Kommentar von Suat Ulusoy (SuatU)
    Trotzdem bleibe ich dabei: Jede Partie sollte mit einem Punkt gewertet werden. Zudem wäre es begrüssenswert, wenn sich die Spieler für das Team qualifizieren müssten. Plus eine Wildcard ähnlich wie beim Ryder-Cup. Interessieren würde mich zudem, was mit den Einnahmen gemacht wird.
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    1. Antwort von Suat Ulusoy (SuatU)
      Gemäss Beitrag auf Eurosport: Jedes Mitglied des siegreichen Teams erhält 250'000 Dollar. Sehr fragwürdig...
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