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Stöckli über die ersten Erkenntnisse in Tokio
Aus Sport-Clip vom 17.07.2021.
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Chef de Mission relativiert Stöckli: «Im Village ist alles halb so schlimm»

Weniger als eine Woche dauert es noch bis zum Beginn der Olympischen Spiele. Der Schweizer Chef de Mission gibt Auskunft.

Seit bald zwei Wochen ist Ralph Stöckli in Tokio. Mittlerweile sind die ersten Athleten angereist und der Schweizer Chef de Mission hat erste Erfahrungen gesammelt. Gegenüber SRF sprach der ehemalige Spitzencurler über ...

  • ... die Ankunft: «Wir sind hier in Japan extrem herzlich willkommen geheissen worden. Im Vorfeld hat man ja viel über die fehlende Begeisterung gelesen und war sich nicht so sicher, wie es wird. Aber bei unserer Ankunft im Olympischen Dorf hat man gemerkt, dass die Helferinnen und Helfer im Dorf sich enorm freuen.»
  • ... die herrschenden Restriktionen: «Es ist besser, als man gedacht hat. Im Village ist alles halb so schlimm: Man kann sich mit Maske und Abstand bewegen und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen auch die ganzen Infrastrukturen wie das Fitness-Center benützen. Das olympische Erlebnis von über 200 Nationen, die zusammen im Dorf leben werden, ist also da. Aber man muss auch einschränken, dass wir alles im Moment nur im Village erleben. Trainings- und Wettkampfprozesse können wir noch nicht abschätzen. Und eine gewisse Anspannung bleibt durch das tägliche Testing, bei dem man immer hofft, dass man auch wirklich negativ ist, um den Wettkampf in Ruhe vorbereiten zu können.»
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  • ... die Unsicherheit bei den Athleten: «Die Unsicherheit war schon spürbar im Vorfeld. Man hat sich gefragt: ‹Was ist anders?› Wir haben deshalb den Kontakt mit den Teamchefs und Trainern gesucht. Denn wir wissen auch, dass es lange Wartezeiten und Prozesse geben wird, die man hinterfragt. Unsere Athleten brauchen deshalb im Kopf die richtige Einstellung, damit sie sich nicht aus der Ruhe bringen lassen im Hinblick auf ihre Wettkämpfe.»
  • ... die grössten Herausforderungen: «Viele Informationen fehlen für die Athleten, die es sich gewohnt sind, im Hinblick auf den Wettkampf genaue Abläufe zu haben. Zum Teil ändern sich die Prozesse auch während dem Tag. Die Athleten sind es sich nicht gewohnt, dass sie so flexibel sein müssen.»

Radio SRF 3, Morgenbulletin, 16.7.21, 7:30 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Herr Stöckli, diese Spiele sind zur jetzigen Zeit völlig fehl am Platz und überflüssig es ist nichts anderes als eine Zwängerei!
  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Ich finde es wunderbar, dass diese Olympischen Spiele stattfinden. Das freundliche Japan macht alles, dass es den Sportler-Gästen gut geht und sie sich wohl fühlen in ihrem Land.
    Also bitte CH's bleibt positiv und vergisst doch mal Corona
  • Kommentar von Christof Wieland  (cruz73)
    Brot und Spiele braucht das Volk! (Nicht von mir, glaube Cäsar)
    …tut doch uns in diesen Zeiten gut !