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Kurz-Zusammenfassung Bencic - Doi
Aus Tokyo 2020 Clips vom 26.07.2021.
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Frauen-Einzel bei Olympia Bencic wird Favoritenrolle gerecht – Osaka zu stark für Golubic

  • Belinda Bencic (WTA 12) steht im olympischen Einzel-Turnier in Tokio nach einem 6:2, 6:4-Sieg gegen Misaki Doi (WTA 93) im Achtelfinal.
  • Gegnerin der Schweizerin in der Runde der letzten 16 ist die diesjährige French-Open-Siegerin Barbora Krejcikova (WTA 11) aus Tschechien.
  • Viktorija Golubic (WTA 49) bleibt in ihrem Zweitrunden-Spiel gegen die favorisierte Naomi Osaka (WTA 2) chancenlos.

Zum Schluss musste Belinda Bencic doch noch etwas mehr beissen, als ihr recht war. Doch mit ihrem insgesamt 5. Break zum 4:3 im 2. Durchgang führte die 24-Jährige gegen Misaki Doi die Vorentscheidung herbei. Nach 1:24 Stunden verwertete Bencic gegen die speziell im 2. Satz äusserst zähe Japanerin den Matchball zum Einzug in den olympischen Achtelfinal.

Überzeugender Auftritt

Die Schweizerin übernahm schon früh im Match die Initiative und setzte die aufschlagschwache Doi mit harten Returns immer wieder unter Druck. Zwar musste Bencic im Startsatz ihren Service einmal abgeben. Selber schaffte sie aber gleich 3 Breaks und sicherte sich den 1. Umgang diskussionslos mit 6:2. Von der Grundlinie aus strahlte Bencic dabei eine beeindruckende Sicherheit aus.

Ebendiese Sicherheit kam der Schweizerin zu Beginn des 2. Satzes etwas abhanden. Doi nutzte dies prompt aus und ging mit 2:0 in Führung. Doch Bencics Reaktion liess nicht lange auf sich warten. Sie schaffte umgehend das Rebreak, ihren eigenen Aufschlag gab die 24-Jährige in der Folge nicht mehr ab.

Schwierige Aufgabe im Achtelfinal

In der Runde der letzten 16 kommt es für Bencic zum Duell mit Barbora Krejcikova. Gegen die Weltnummer 11 aus Tschechien hat die Schweizerin noch nie gespielt. Krejcikova befindet sich in einer ausgezeichneten Form, Mitte Juni krönte sich die 25-Jährige überraschend zur French-Open-Siegerin. Unmittelbar vor den Olympischen Spielen triumphierte Krejcikova zudem beim WTA-250-Turnier in Prag.

Osaka eine Nummer zu gross für Golubic

Nicht mehr im Einzel-Wettkampf vertreten ist hingegen Viktorija Golubic. Die zweite Schweizerin in Tokio musste sich der favorisierten Naomi Osaka in 65 Minuten klar mit 3:6, 2:6 geschlagen geben.

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Kurz-Zusammenfassung Golubic - Osaka
Aus Tokyo 2020 Clips vom 26.07.2021.
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Bis zum Stand von 3:4 konnte Golubic ihrer deutlich besser klassierten Widersacherin Naomi Osaka resultatmässig die Stirn bieten, doch im 8. Game des Startsatzes gelang der Japanerin das entscheidende Break. Kurz darauf servierte die Japanerin den 1. Umgang nach Hause.

Eine Medaillenchance bleibt

Mit der Führung im Rücken spielte Osaka in der Folge noch befreiter auf und liess Golubic auf der anderen Seite kaum durchatmen. Die Japanerin zog im 2. Durchgang mit Doppelbreak rasch auf 3:0 davon und nahm Golubic damit endgültig den Wind aus den Segeln.

Für Golubic sind die Olympischen Spiele nach dem Aus im Einzel noch nicht vorbei. In der Doppel-Konkurrenz steht die Zürcherin gemeinsam mit Bencic in der 2. Runde.

SRF zwei, sportlive, 25.07.2021, 23:30 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Hat sich Frau Osaka endlich wieder aufs Tennis spielen "konzentriert" und sich daran erinnert, dass das "ihr Job" ist!
    1. Antwort von Charly Kavuma  (Schnuri)
      Die Frau ist der Hammer; psychisch nicht immer in bester Verfassung, aber Tennis spielen wie keine Zweite… eine “tolle Sportlerin“ die dem Zirkus sehr gut tut
    2. Antwort von Jérôme Perret  (JPerret)
      Frau Osaka scheint eine spannende Person zu sein, die unter anderem sehr gut Tennis spielen kann.
    3. Antwort von Markus Hunziker  (MH1)
      Das Problem von Osaka ist, dass "ihr Job" eben viel mehr umfasst als Tennis spielen. Dazu zählen vor allem die Pressearbeit und das in der Öffentlichkeit stehen. Mit dem Tennis spielen hatte sie nie ein Problem!
    4. Antwort von Samuel Blatter  (samuel.blatter)
      Im Fussball werden gewisse Spieler geschützt - sie dürfen keine Interviews geben.
      Umgekehrt im Tennis: dort werden sie vom Turnier ausgeschlossen, wenn sie sich schützen wollen.
    5. Antwort von Hans Zimmermann  (holomorph)
      Der Umgang mit den Medien gehört zum Job eines Profisportlers. Wer das nicht kann, ist im falschen Job. Sie hat offensichtlich psychische Probleme, die sie in den Griff bekommen muss. Schuld sind daran aber nicht die "bösen" Medien.