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1924 und 1936: Das waren die letzten History-Maker
Aus Tagesschau vom 27.07.2021.
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Historisches Ergebnis Erster Schweizer Dreifachsieg seit 85 Jahren

Der Dreifachsieg der Schweizerinnen bei Olympia stellt ein Novum dar: Noch nie war dies der Schweiz bei den Frauen gelungen.

Was für ein Triumph, was für ein Tag für den Schweizer Sport bei den Olympischen Spielen: Mit dem Dreifachsieg in Tokio haben die Schweizer Mountainbikerinnen Jolanda Neff, Sina Frei und Linda Indergand Historisches erreicht.

Während es bei den Schweizer Frauen noch nie einen olympischen Dreifachsieg gegeben hatte, gelang dies den Männern vor Jahrzehnten zweimal:

  • 1936 standen in Berlin im Bodenturnen mit Georges Miez – dem mit 4 Goldmedaillen erfolgreichsten Schweizer Olympioniken an Sommerspielen überhaupt –, Josef Walter und Eugen Mack letztmals 3 Schweizer gemeinsam auf dem Podest.
  • Zwölf Jahre zuvor, 1924 in Paris, waren es ebenfalls die Turner gewesen, die der Schweiz am Pauschenpferd durch Josef Wilhelm, Jean Gutweniger und Antoine Rebetez einen Dreifachsieg bescherten.
Schweizer Team
Legende: Feierten den Exploit zusammen Die Mitglieder des Schweizer Teams. Reuters

Ein fast schon unvergleichlicher Erfolg

Die beiden Dreifacherfolge aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg sind allerdings nicht mit der Moderne und dem perfekten Auftritt von Jolanda Neff, Sina Frei und Linda Indergand zu vergleichen. Am ehesten ist als Vergleich der Vierfachtriumph der Schweizer Abfahrer an der Ski-WM 1987 in Crans-Montana heranzuziehen. Damals siegte Peter Müller vor Pirmin Zurbriggen, Karl Alpiger und Franz Heinzer. An Olympischen Spielen standen aber selbst die Skirennfahrer noch nie zu dritt auf dem Podest.

Nur schon mehr als eine Medaille im selben Wettkampf ist für die Schweiz eine Seltenheit. An Sommerspielen standen letztmals im Jahr 2000 zwei Schweizerinnen gemeinsam auf dem Podest: Brigitte McMahon (Gold) und Magali Messmer (Bronze) im Triathlon der Frauen.

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Die Siegerehrung mit dreifacher Schweizer Beteiligung
Aus Tokyo 2020 Clips vom 27.07.2021.
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SRF zwei, sportmultimedia, 27.7.21, 08:00 Uhr;

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Frank K. Eilinger  (Frank K. Eilinger)
    Und an der Bekleidung sieht man sofort, dass es eine Schweizer Mannschaft ist und nicht etwa die Putzequipen von on und Oxner. Oder sollte es umgekehrt sein? Leider stand der Designchef von on bei der Gestaltung der Outfits im off.
    1. Antwort von Peter Winkler  (Peter Winkler)
      wer derart Phänomenales zu Leisten vermag, dem sollte es eigentlich auch vergönnt sein, anständige Klamotten tragen zu dürfen. Schade, aber das Olympiaoutfit kann man nicht als gelungen bezeichnen.
    2. Antwort von Peter Hiller  (peterhiller)
      sie tun einem etwas leid; grade bei so einem maximalen Erfolg - wer, wer um alles in der Welt kommt auf so eine Farbe…,
    3. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Nun bin ich wieder einmal in der Minderheit. Mir gefällt das outfit und ganz besonders diese Farbe. Es gibt ja genug knütsch-Rote unterwegs. Zum Beispiel Japan! Wohl deshalb wurde auch von dieser Art rot/weiss abgewichen. Was mir auch auffällt: es passt zu jeder Haarfarbe und jedem Teint (gestern Flückiger und ich hoffe noch auf eine Leichathletin!). So oder so: weiter hopp Schwiiz!
  • Kommentar von Hans Peter  (Byron)
    Danke für das Bild mit dem gesamten Team in Jubelstimmung. Es ist für mich symptomatisch. Auch wenn es klischeehaft tönt, wahr ist es trotzdem: die Biker/innen sind eine grosse Familie. Mountainbiken mit all seinen Facetten ist der schönste Sport der Welt.
    1. Antwort von Dan Fritsche  (Danfrisch)
      Ich (kein MTB viel-schauer) fand es sehr schön, dass fast alle der ersten 15 Fahrerinnen beim Zieleinlauf ein Lachen im Gesicht hatten und dann auch, wie Jolanda Naef beim Interview von einer Gegnerin absolut herzlich gratuliert wurde. Das sind schöne Bilder und so sollte Sport öfters sein!
  • Kommentar von Peter Frei  (Piotr)
    Es gibt nicht genug Superlativen, um diese tolle Leistung des „Drei-Mädel-Hauses“ Neff/Frei/Indergand zu würdigen. Bombastisch!!!
    1. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Peter Frei: bitte: das sind drei Schweizer Frauen oder war das gestern ein Silberbürschlein!