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Vergé-Dépré/Heidrich - Hüberli/Betschart: Kurz-Zusammenfassung
Aus Tokyo 2020 Clips vom 01.08.2021.
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Im Olympia-Achtelfinal Vergé-Dépré/Heidrich gewinnen Schweizer Nerven-Duell

  • Das Beachvolleyball-Duo Anouk Vergé-Dépré und Joana Heidrich gewinnt den hochdramatischen Schweizer Achtelfinal gegen Nina Betschart und Tanja Hüberli 21:12, 19:21, 23:21.
  • Im Viertelfinal warten Ana Patricia/Rebecca aus Brasilien.
  • Das Top-Duo Agatha/Duda (BRA) scheitert an Ludwig/Kozuch (GER).

Am Nationalfeiertag lieferten sich die beiden besten Schweizer Beachvolleyball-Duos der Frauen einen veritablen Fight um den Viertelfinal-Einzug an Olympia. Das bessere Ende behielten letztlich Anouk Vergé-Dépré und Joana Heidrich für sich. Sie entschieden den dramatischen 3. Satz mit 23:21 zu ihren Gunsten. 5 Matchbälle mussten die Europameisterinnen abwehren, ehe sie ihrerseits den 5. Matchball zum Sieg nutzten.

Nach einem starken Start und dem komfortablen Gewinn des 1. Satzes (21:12) stiessen Vergé-Dépré/Heidrich in der Folge auf deutlich mehr Gegenwehr. Betschart steigerte sich mit Fortlauf der Partie und lief zur Hochform auf. Der 2. Satz ging folgerichtig an das Duo Hüberli/Betschart. Im Entscheidungssatz stand die Partie auf Messers Schneide. Die 4 Schweizerinnen schenkten sich nichts und dem Publikum ein unvergessliches Spektakel.

Im Viertelfinal treffen Vergé-Dépré/Heidrich auf Ana Patricia/Rebecca. Die Brasilianerinnen setzten sich in ihrem Achtelfinal mit 2:0 Sätzen gegen die Chinesinnen Wang Fan/Xia Xinyi durch.

Ludwig/Kozuch werfen Top-Duo Agatha/Duda raus

Etwas überraschend schied das brasilianische Top-Duo Agatha/Duda gegen Laura Ludwig und Margareta Kozuch aus. Ludwig, Olympiasiegerin 2016 in Rio, und ihre Partnerin mussten im 3. Satz beim Stand von 13:14 einen Matchball abwehren, gewannen aber letztlich 21:19, 19:21, 16:14.

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Ludwig/Kozuch sorgen für Überraschung
Aus Tokyo 2020 Clips vom 01.08.2021.
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SRF zwei, sportlive, 01.08.2021, 11:20 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Max Blatter  (maxblatter)
    JA! JA! JA! Ich war wohl bei keinem Beachvolleyball-Match so emotional dabei wie bei diesem Duell.

    Es klingt blöd, aber ich meine schon bei Rio 2016 entsprechende Kommentare verfasst zu haben: Am meisten hätte ich Joana Heidrichs Augenbrauen vermisst ... Natürlich auch ihr Spiel, ebenso dasjenige von Anouk Vergé-Dépré. Und natürlich hätten Hüberli/Betschart auch weiterkommen dürfen, aber beides ging halt nicht.

    Emotionen sind eben immer irrational ... und trotzdem im Sport so wichtig.
  • Kommentar von Kevin Müller  (dezentral)
    Im Tennis geht man nach dem Sieg ans Netz und gratuliert seinem Gegner. Im Beachvolleyball kann man sich nicht mal in die Augen schauen, wenn man vom gleichen Land ist.
    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Ja die Stimmung war sehr sehr frostig zwischen den Teams..
      Man könnte meine, diese beiden Teams können sich nicht ausstehen.
      Ich hätte auch gedacht, dass sie sich nach dem Spiel umarmen. Sie dürfen das aber nicht.
      Wegen den Coronafällen im Beachvolley vor den Spielen. Hatten diese Athlet/innen eine eigene Beachvolleyball-Buble..Find ich dann etwäs überrissen.. Die durften gar nichts.. Schade vor allem für die Sportler!
    2. Antwort von Andrea Esslinger  (weiterdenken)
      Lausige Gewinnerinnen. Obwohl ich für V-D/H war, fand ich die Reaktion nach dem Zittersieg schwach. Nach so einem Spiel bedankt man sich bei den Verliererinnen.
  • Kommentar von Walter Fluck  (Hap2002)
    super spannend dieser Schweizer Achtelfinal. Beide hätten den Sieg verdient!

    Was ich jedoch bei dieser Sportart überhaupt nicht verstehe, weshalb die Spielerinnen so knappe Bikinis tragen? Ich finde, das ist echt entwürdigend und es passt überhaupt nicht zum Sport! Weshalb wird das von den Frauen akzeptiert? Weiss jemand Bescheid?
    1. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Walter Fluck: diese Diskussion wurde schon vor ein paar Tagen geführt. Da haben sich die Beach-Handballerinnen von Norwegen gewehrt und sind in sinnvollen Hosen aufgekreuzt. Sie wurden gemahnt, wenn nicht sogar gebüsst. Kleidervorschriften für Frauen im Sand sind offenbar sakrosankt. Hoffen wir, dass sich doch noch einige Verbände wehren. Ehrlich: ich selber möchte das so nicht haben: für nichts niemand und für keinen Sport.
    2. Antwort von Mirco Grellmann  (migre)
      @Dorothee Meili informieren Sie sich bitte bevor Sie schreiben.
      Im Beachvolleyball sind die Vorschriften für Bikinis 2012 aufgehoben worden. Im Beachvolleyball entscheiden die Spielerinnen selbst mit welcher Kleidung Sie spielen. Gründe wieso Bikinis bevorzugt werden sind Bewegungsfreiheit, Hitze, T-shirts bleiben kleben...