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Schweizer mit nationalem Rekord – Dänemark trotz Malheur im Final
Aus Tokyo 2020 Clips vom 03.08.2021.
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Konfusion um Dänemark Bahnrad-Vierer fährt trotz Schweizer Rekord nur um Platz 7

  • In 3:49,111 Minuten stellt der Schweizer Bahn-Vierer an den Olympischen Spielen in Tokio einen neuen nationalen Rekord auf.
  • Trotz dieser starken Zeit fahren die Schweizer am Mittwoch gegen die Briten nur um den 7. respektive 8. Platz.
  • Italien stellt einen neuen Weltrekord auf. Wenige Minuten später endet der Angriff der Dänen auf die Bestmarke mit einem Sturz, der für Konfusion sorgt.

Der Schweizer Bahn-Vierer konnte sich am Dienstag im Vergleich zur Qualifikation markant steigern. Das Quartett stellte im Duell mit Australien in 3:49,111 Minuten einen neuen Schweizer Rekord auf. Die alte Marke hatte bei 3:49,982 gestanden.

Dennoch ging der Vergleich mit den Australiern klar verloren. Das Swiss-Cycling-Quartett wird am Mittwoch gegen Grossbritannien, den Olympiasieger von 2016, um den 7. Schlussrang fahren.

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Bissegger: «Jemand hat von aussen reingerufen»
Aus Tokyo 2020 Clips vom 03.08.2021.
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Im Vergleich zur Qualifikation waren die Schweizer in neuer Formation angetreten: Théry Schir ersetzte Starter Robin Froidevaux und Valère Thiébaud fuhr für den angeschlagenen Mauro Schmid (Stefan Bissegger und Cyrille Thièry behielten ihre Positionen).

Dänemark: Sturz statt Weltrekord

Von den Top-Teams liessen die Italiener als Erste die Muskeln spielen. In 3:42,307 stellten sie einen Weltrekord auf und zogen souverän ins Rennen um Gold ein.

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Dänischer Bahnvierer verursacht verhängnisvollen Sturz
Aus Tokyo 2020 Clips vom 03.08.2021.
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Im letzten Heat lagen die Dänen auf Weltrekordkurs, als es auf der letzten der 16 Runden zu einem folgenschweren Zwischenfall kam: Der dänische Front-Fahrer Frederik Madsen fuhr auf den Briten Harry Tanfield auf, der zuvor hatte abreissen lassen müssen. Madsen und Tanfield stürzten, beide Teams konnten das Rennen nicht beenden.

Die Dänen wurden nach langer Konfusion von der Renn-Jury zum Sieger des Duells ausgerufen, sie werden sich mit Italien um Olympia-Gold streiten. Für die Briten, die bei der 3-km-Marke auf Rang 5 gelegen hatten, bleibt bloss das Duell mit der Schweiz um Platz 7.

Weltrekord-Flut bei den Frauen

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Der deutsche Vierer der Frauen hat am Dienstag gleich zwei Weltrekorde aufgestellt. Zuerst qualifizierte sich das Quartett mit neuer Bestzeit für das Duell um Gold gegen die Britinnen, welche ihrerseits erst kurz zuvor Weltrekord gefahren waren. Im Final-Duell setzten sich dann die Deutschen klar durch und fuhren in 4:04,242 abermals Weltrekord.

SRF zwei, sportlive, 03.08.2021, 09:30 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Dass die Dänen hier nicht disqualifiziert ist ein Hohn und lächerlich.
    1. Antwort von Peter Müller  (1898YB)
      Nein, es ist absolut richtig so. Da ist keine Absicht zu erkennen und es ist zweifellos der Fall, dass die Dänen die Briten bezwungen haben. Es ist eigentlich beschämend für die Briten, eingeholt worden zu sein, dies als 4. der Quali! Das ist ein "Zeitfahren", das Überholen ist im Bahnvierer nicht angedacht. Wer hier eingeholt wird, sollte Platz machen müssen/aus dem Rennen genommen werden.
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Tolle Steigerung und in diesem Top Feld, wäre eine Medaille vermessen!
    Schon unter, den besten 8 ist eine famose Leistung!
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Ich schaue schon seit Freulers Glanzzeiten Bahnradsport, Stürze sind an der Tagesordnung, aber einen solchen Idioten, wie diesen Madsen, habe ich noch nie gesehen. Dann hat er noch die Frechheit den Briten zu beschimpfen, unglaublich. Ich kenne das Reglement nicht. Gerecht wäre, wenn Dänemark disqualifiziert wird.
    1. Antwort von Jules Marc  (jmarc)
      Anscheinend war das Rennen eben bereits offiziell vorbei, respektive von den Dänen gewonnen, als diese auf 1 Meter hinter den Briten herangekommen sind. Dieses Einholen beendet scheinbar das Rennen. Da der Crash logischerweise erst nachher erfolgte, war der Crash wohl schlicht nicht mehr relevant für das Ergebnis. Die Reaktion von Madsen war natürlich nicht gerade vorbildlich, der dachte wohl, dass der Brite bereits aus dem Rennen war, dazu der Ärger über Sturz und verpassten Weltrekord..
    2. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Ja, so wird's wohl gewesen sein. Madsen muss ein absoluter Bahngrünling sein, wenn er das gedacht hätte. Der Brite hätte ja in diesem Fall oben fahren müssen.