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Eine Woche vor Olympia: Corona-Chaos in Tokio
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News zu Olympia in Tokio Corona: «Blase bereits geplatzt»? – Gewichtheber wird vermisst

Allgemein: Zeitung berichtet von Chaos

Eine Woche vor Beginn der Spiele berichtet die Tageszeitung Asahi Shimbun von «Chaos» auf Flughäfen unter den Mitarbeitern, die versuchten, olympische Delegationen zu führen. Auch in Hotels gebe es Probleme bei der Durchsetzung der Verhaltensregeln für Teilnehmer. Es sei bereits «offensichtlich» geworden, dass die Pläne der Organisatoren zur Trennung von Olympia-Teilnehmern und der allgemeinen Bevölkerung «kläglich gescheitert» seien. Die «Blase», in der sich die Athleten und ihre Bezugspersonen eigentlich befinden sollen, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern, sei «bereits geplatzt», hiess es in der Zeitung, die einer der Sponsoren der Spiele ist. Japans Ministerpräsident Yoshihide Suga bekräftigte aber seinen Entschluss, «sichere» Spiele zu realisieren.

Gewichtheben: Teilnehmer verschwunden

Von einem Gewichtheber aus Uganda fehlt im Vorfeld der Olympischen Spiele in Tokio jede Spur. Offenbar erschien der 20-jährige Julius Ssekitoleko nicht zu seinem täglichen Corona-Test. Ausserdem war der Sportler nicht in seinem Hotelzimmer im Trainingslager aufzufinden. Die Polizei hat die Suche aufgenommen. Zwei Mitglieder der Equipe waren nach der Ankunft in Japan positiv auf Corona getestet worden, obwohl alle Team-Mitglieder geimpft sein sollen. Ugandas Team war im vergangenen Monat in Japan angekommen, nahm aber wegen der positiven Corona-Bescheide erst letzte Woche das Training auf.

Tennis: De Minaur fehlt wegen Corona

Nach einem positiven Corona-Test in seiner Wahlheimat Spanien kann der Australier Alex de Minaur (ATP 17) nicht an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen. «Alex ist am Boden zerstört», sagte Ian Chesterman, Delegationsleiter der australischen Olympiamannschaft, in der japanischen Hauptstadt, über den Gemütszustand des 22-Jährigen. Das australische Tennisteam wird von der Weltranglisten-Ersten Ashleigh Barty angeführt, die vor einer Woche das Turnier in Wimbledon gewonnen hatte.

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Archiv: Nach Blitzstart und Umwegen: Barty gewinnt in Wimbledon
Aus Sport-Clip vom 10.07.2021.
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Basketball: USA müssen auf Beal verzichten

Offenbar wegen einer Infizierung mit dem Coronavirus wird NBA-Star Bradley Beal nicht im US-Dreamteam für das olympische Basketballturnier in Tokio stehen. Der 28-Jährige von den Washington Wizards unterliege dem Corona-Protokoll und werde nicht nach Japan reisen, teilte der US-Verband mit. Fraglich ist noch die endgültige Olympianominierung von Jerami Grant, der Forward von den Detroit Pistons war möglicherweise eine enge Kontaktperson von Beal. Aus Sicherheitsgründen wurde ein für Freitag angesetztes Testspiel in Las Vegas gegen Australien abgesagt.

SRF 3, Morgenbulletin, 16.7.21, 7:30 Uhr;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von michele riefoli  (carlssonvomdach)
    @Hugentobler Ihnen Ist schon klar, dass es Stand Heute 4.063.453 „Coronatote“ sind und wir 8 Milliarden Menschen hier sind? Also 0,0005% sind seit beginn dieser Pandemie gestorben.
    Mir ist es fast egal , woran jemand stirbt .. traurig ist es so oder so ..
    Aber zig Millionen Tote gibts jedes Jahr aus hunderten anderen Gründen. Das scheint aber nie jemand gross zu interessieren. Das meine ich mit unverhältnismässig.
    Oder wissen Sie wieviele an Unterernährung, Krebs, Herzkreislauf sterben?
    1. Antwort von Samuel Blatter  (samuel.blatter)
      @carlssonvomdach
      4 Millionen von 8 Milliarden sind meiner Meinung nach 0.05 Prozent. Das heisst, es ist 100 mal schlimmer als Sie denken.
  • Kommentar von Daniel Schümperli  (Daniel Schümperli)
    Ein Murks, diese Olympiade.
  • Kommentar von Heinz Hugentobler  (John F.)
    @Riefoli: Und noch nie gab es eine Gelegenheit, einen so unvernünftigen Kommentar zu schreiben. Haben Sie die Mio. Toten, die unbekannte Zahl an Personen vergessen (auch Sportler) vergessen, die an den Folgen dieser Krankheit leiden? Man kann es den Japanern nicht verdenken, wenn sie ihr Volk auch schützen möchten. Immerhin haben sie den Mut, die Spiele durchzuführen, und den Willen, alle Sportler zu schützen. Vielleicht ändern Sie Ihre Meinung mal, wenn ein Ihnen lieber Mensch an Corona leidet?