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Noch nicht einsatzfähig Biles sagt zwei weitere Final-Starts ab

Die Turn-Rekord-Weltmeisterin Simone Biles fühlt sich aufgrund einer mentalen Blockade weiter nicht in der Lage, in Tokio um die Medaillen zu kämpfen.

Simone Biles mit Maske.
Legende: Macht eine psychisch schwierige Zeit durch Simone Biles muss auch am Sonntag passen. Keystone

Die Einzel-Finals am Sprung und am Stufenbarren bei den 32. Olympischen Spielen finden am Sonntag ohne die ursprüngliche Top-Favoritin Simone Biles statt. Der US-Verband machte den Forfait-Entscheid seiner Athletin publik.

Ob die 24-jährige Überfliegerin am Boden (Montag) und Schwebebalken (Dienstag) doch noch angreifen wird, bleibt noch offen.

Im Mehrkampf-Final die Balance verloren

«Wir haben weiterhin allergrössten Respekt vor Simone, die diese Situation mit Mut und Würde meistert, sowie vor allen Athleten, die ihr in diesen ungewöhnlichen Umständen zur Seite gestanden haben», hält der Verband fest. Für Biles wird MyKayla Skinner in der Sprung-Entscheidung starten. Als dritte Amerikanerin schnitt sie in der Qualifikation knapp besser ab als die Ostschweizerin Giulia Steingruber, die Sprung-Bronzegewinnerin bei Olympia 2016.

Die Schweizerin ist als 10. der Qualifikation zwar grundsätzlich erste Ersatzturnerin, da mit Skinner aber eine dritte Amerikanerin in der Vorausscheidung besser abschnitt als die Bronze-Gewinnerin von 2016, rückt diese anstelle von Steingruber nach.

Biles hatte schon im Mehrkampf-Final am Donnerstag auf einen Start verzichtet. Am Dienstag hatte sie beim Mannschafts-Final ihren Wettkampf nach dem ersten von vier Durchgängen abgebrochen und diesen Schritt anschliessend mit mentalen Problemen begründet.

Video
Die Turnwelt rätselt über Biles' Zustand
Aus Tokyo 2020 Clips vom 27.07.2021.
abspielen

SRF zwei, sportlive, 31.07.2021 00:25 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von James Wright  (romantischer Rationalist)
    Versteh ich nicht, bisher hat es doch immer geheissen, dass Steingruber im Falle von Biles‘ Rückzug in den Sprungfinal nachrücken würde.
  • Kommentar von Moritz Dirscherl  (joggggeli)
    Hmmm ... vermutlich ist dieses mal die Ritalin-Medikation ihrer angeblichen ADHS Erkrankung nicht richtig eingestellt, oder sie hat die Ausnahmebewilligung dafür nicht bekommen. Dann klappts halt nicht mit der Konzentration - ob man aber von mentalen Problemen sprechen muss, wenn man die Konzentration nicht (mehr) hinkriegt?
  • Kommentar von Adrian Sigel  (Adrian Sigel)
    Rein eigensinnige Show um ihrer Geltungssucht gerecht zu werden. Denn heute hat man mit nichts als der Andeutung mentaler Probleme leider mehr Aufmerksamkeit als mit Olympiasiegen. Sie schadet mit ihrem Verhalten nur denjenigen die wirklich an psychischen Erkrankungen leiden. Zwingt sie glaub überhaupt niemand zu all dem was sie da angeblich durchmachen muss. Kann jederzeit nach Hause.
    1. Antwort von Suat Ulusoy  (SuatU)
      Ein unglaublich respektloser Kommentar. Simone Biles wäre ganz sicher viel lieber am Start, als auf den Zuschauerrängen Platz nehmen zu müssen. Wenn es im Kopf nicht stimmt, ist die Verletzungsgefahr riesig, insbesondere bei den Höchstschwierigkeiten, welche Biles turnt. "Mental Health" ist ein Thema, dem schon längst mehr Beachtung geschenkt werden soll! Dass sie wohl mehr Aufmerksamkeit bekommt als die Olympia-Siegerin ist nicht Biles anzukreiden, sondern ein Medien-Produkt.