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Zusammenfassung des Männer-Finals
Aus Tokyo 2020 Clips vom 07.08.2021.
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Olympia-Turnier im Beachvolley Wieder Gold: Mol/Sörum doppeln nach

Status quo an der Spitze der Beachvolleyballer: Die Norweger Mol/Sörum bezwingen die russischen Herausforderer wie an der EM auch im Olympia-Final.

Auch im Sand von Tokio führte bei den Sommerspielen kein Weg am aufstrebenden skandinavischen Tandem Anders Mol (24) und Christian Sörum (25) vorbei. Nach dem EM-Titel-Hattrick 2018, 2019 sowie 2020 eroberten die beiden gleich bei ihrer Premieren-Teilnahme Olympia-Gold.

Und wie zuletzt im Herbst im lettischen Jurmala bodigten die topgesetzten Norweger in der Endspiel-Neuauflage Oleg Stojanowski/Wjatscheslaw Krassilnikow. Die unter neutraler Flagge angetretenen russischen Weltmeister (2019 in Hamburg) mussten sich unerwartet klar mit 17:21 und 18:21 beugen. Schon an der EM war kein Satzgewinn für die Unterlegenen dringelegen.

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Norwegen verwertet den 2. Matchball (mit Live-Kommentar)
Aus Tokyo 2020 Clips vom 07.08.2021.
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Ein dreifaches Novum

Wie bei den Frauen ging auch bei den Männern Lettland im kleinen Final leer aus. Einen Tag nach Tina Graudina/Anastasija Kravcenoka, die dem Schweizer Duo Anouk Vergé-Dépré/Joana Heidrich hatten Bronze zugestehen müssen, machten es Martins Plavins/Edgars Tocs nicht besser.

Beim 12:21, 18:21 wurden die Letten anfänglich von Cherif Younousse/Ahmed Tijan überfahren. Die Weltranglisten-Ersten aus Katar spielten das Ding souverän runter und bescherten ihrer Nation das erste Beachvolleyball-Edelmetall bei Olympischen Spielen.

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Der Satz- und Matchball im Bronze-Spiel
Aus Tokyo 2020 Clips vom 07.08.2021.
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Überhaupt feierten alle 3 Medaillengewinner bei den Männern ein Novum: Denn auch norwegische oder russische Beachvolleyballer waren zuvor noch nie auf einem Olympia-Podest gestanden. Derweil hat «Dauerbrenner» Brasilien erstmals in der 25-jährigen olympischen Geschichte dieser Sportart das Nachsehen.

SRF zwei, sportlive, 06.08.2021 22:55 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Klee  (alekle)
    Richtig wäre: Sørum. Im Norwegischen gibt es kein ö.
    1. Antwort von Beat Bachmann  (B77)
      …und im deutschen gibt es kein ‚ø‘, deshalb wurde es wohl (korrekterweise) mit ö übersetzt.
      man kann sich nun darüber streiten, ob eigennamen übersetzt werden sollen oder nicht, dazu gibts aber keine fixe regel.
      klugscheisser out ;-)