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Für Sprunger, Moser, Hodel und Petrucciani sind die Spiele zu Ende
Aus Tokyo 2020 Clips vom 02.08.2021.
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Schweizer LA-Einsätze Sprunger, Petrucciani und Moser verpassen Final-Qualifikation

Die Romande verpasst den Final über 400 m Hürden letztlich klar. Auch Petrucciani bleibt im Halbfinal hängen.

400 m Hürden: Sprunger im Halbfinal out

Für Léa Sprunger bedeutete der Halbfinal bei ihren letzten Olympischen Spielen Endstation. Die Romande lief über 400 m Hürden in ihrem Heat auf Rang 4. Über die Zeit wäre ein Platz im Final der besten 8 noch möglich gewesen, die 55,12 s reichten aber nicht. Die 31-Jährige hätte fast eine Sekunde schneller laufen müssen. «Es war ein ambitioniertes Ziel, aber es tut trotzdem weh», sagte Sprunger nach dem Out mit Tränen in den Augen. Die schnellste Halbfinal-Zeit legte Sydney McLaughlin auf die Bahn. Die Amerikanerin lief starke 53,03 s.

400 m: Petrucciani scheitert im Halbfinal

Ricky Petrucciani hat die Final-Qualifikation über 400 m klar verpasst. Der 21-jährige Tessiner lief im ersten von drei Halbfinals auf Platz 6. Die Zeit von 45,26 Sekunden kann sich dabei durchaus sehen lassen: Erst einmal ist Petrucciani die Bahnrunde in seiner Karriere schneller gelaufen. «Das war eine tolle Erfahrung. Von diesen starken Läufern kann man nur lernen», gab Petrucciani nach seinem Lauf zu Protokoll. Ebenfalls im Halbfinal gescheitert ist Wayde van Niekerk. Der südafrikanische Weltrekordhalter hatte vor 5 Jahren in Rio de Janeiro Gold geholt.

Stabhochsprung: Moser und Hodel out

Angelica Moser musste in der Stabhochsprung-Qualifikation eine herbe Enttäuschung hinnehmen. Die 23-Jährige scheiterte bei 4,55 m drei Mal und verpasste damit die Qualifikation für den Final. Andrina Hodel, die zweite Schweizerin am Start, konnte sich erwartungsgemäss ebenfalls nicht für den Final qualifizieren. Die 21-jährige Ostschweizerin meisterte ihre Anfangshöhe von 4,25 m im ersten Versuch, scheiterte dann aber bei 4,40 m. Die Stabhochspringerinnen fanden schwierige Bedingungen vor: Wegen starken Regenfällen hatte der Wettkampf für längere Zeit unterbrochen werden müssen. Zu den Ausgeschiedenen zählte auch die Silbermedaillengewinnerin von Rio, Sandi Morris (USA), bei der ein Stock entzwei brach.

SRF zwei, sportlive, 2.8.21, 12 Uhr;

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Brigitte Pozner  (Elefant27)
    Die Tränen der jungen Frauen haben mir echt weh getan. SIE haben alles gegeben, Sie können so stolz sein, gegen soviele starke Nationen durften Sie kämpfen. Die Tränen haben auch gezeigt, wie Menschlich doch alle Athleten sind. Kopf hoch, go on, Paris in 3 Jahren wartet auf Euch. Ich auf jedenfall bin auf ALLE CH Athleten stolz.
    1. Antwort von Patrik Müller  (P.Müller)
      Die Tränen der jungen Frauen zeigten ihren Frust für (im Moment) leider vergebliches Bemühen.
      Die Fragen im Interview an ebendiese Personen zeigen die absolute Unerbittlich- und Gnadenlosigkeit der Medien.
  • Kommentar von Thomas Spirig  (lalelu)
    für lea sprunger waren die olympischen spiele leider jeweils nicht so ein gutes pflaster. dafür überzeugte sich an den EMs. was mir gar nicht gefällt ist der klare versuch das interviewers sie zum weinen zu bringen. sie hat gerade den einzug in das ersehnte finale nicht geschafft und dann wird gefragt wie sich das anfühlt und wie die olympia bilanz aussieht etc... wie fühlt es sich wohl an? also bitte. ein klein bisschen empathie wäre schön.
    1. Antwort von Moritz Wilking  (bariton6)
      Ja, definitiv ein Interview, das unerbittlich auf die verständlicherweise grossen negativen Emotionen der Sportlerin zielt und dann auch noch mehrmals. Ist leider nicht das erste Mal an dieser Olympiade.
  • Kommentar von max stadler  (maxstadler)
    Auch für Moser gilt das gleich wie bei Wanders sie kommen bei Grossveranstaltungen nie weit.
    1. Antwort von Christian Oberholzer  (pandasquirry)
      Also bitte: Moser ist erst 23. Jetzt schon von "nie" zu schreiben, ist übertrieben... Ich traue ihr noch viele Erfolge zu!
    2. Antwort von Scott Lawson  (Scott)
      Angelica Moser holte Gold an der Hallen-EM dieses Jahr.

      https://www.srf.ch/sport/leichtathletik/leichtathletik-em/round-up-hallen-em-stabhochspringerin-angelica-moser-holt-em-gold
    3. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Bezüglich Angelica Moser stimme ich Ihnen grundsätzlich zu, Herr Stadler. Meiner Meinung wird ihr Steigerungspotential als Stabhochspringerin überschätzt. Aber sie hat offenbar Potential als Werbeträgerin, wie wir bei den TV-Übertragungen jeden Tag schon fast penetrant zu sehen bekommen.