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Timanowskaja in Europa angekommen
Aus Tokyo konpakuto vom 04.08.2021.
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Über Österreich nach Warschau Timanowskaja nun in Polen – Disziplinarverfahren gegen Belarus

Kristina Timanowskaja beginnt in Europa ihr neues Leben und das IOC leitet ein Disziplinarverfahren gegen Belarus ein.

Kristina Timanowskaja ist nach ihrer Flucht vor der eigenen Regierung in Polen angekommen. Am Mittwoch gegen 15:00 Uhr landete die Sprinterin zuerst in Wien. Von dort aus reiste sie noch am Abend nach Warschau, wo sie gegen 20:00 Uhr ankam. Timanowskaja hatte mit einem Hilferuf am Sonntag verhindert, dass sie gegen ihren Willen nach Belarus zurückgeschickt wurde.

Polen hat ihr nun ein humanitäres Visum angeboten, das sie annehmen will. «Das polnische Aussenministerium hat schon Kontakt mit mir aufgenommen, und auch der Leichtathletik-Verband hat mir Unterstützung zugesagt. Ich hoffe sehr, dass ich in Polen in Sicherheit sein werde», sagte Timanowskaja der Bild. Auch ihr Ehemann erhält ein polnisches Visum.

Kristina Timanowskaja
Legende: Nicht mehr in Tokio Kristina Timanowskaja. imago images

IOC reagiert mit Disziplinarverfahren

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) nimmt unterdessen die Funktionäre des Nationalen Olympischen Komitees aus Belarus (NOK) ins Visier. Das IOC setzte in Tokio eine Disziplinarkommission ein und kündigte an, Leichtathletik-Trainer Juri Moisewitsch und Funktionär Artur Schumak zum Fall Timanowskaja zu befragen.

Timanowskaja hatte der Bild gesagt, es sei ihr nicht um Politik gegangen. «Ich habe nur kritisiert, dass unsere Cheftrainer über das Staffellauf-Team entschieden haben, ohne sich mit den Sportlern zu beraten», erklärte die 24-Jährige. «Dass das solche Ausmasse annehmen und zu einem politischen Skandal werden kann, hätte ich nie gedacht.»

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Archiv: Der Fall Timanowskaja
Aus Tokyo konpakuto vom 02.08.2021.
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SRF info, 01.08.2021, 17 Uhr;

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65 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Mueller  (Elbrus)
    Vielleicht sollte SRF mal das ausführliche Statement des Weissrussische Trainer lesen auf Belta. Dieses ist ziemlich sachlich gehalten. Das Familienangehörige 3 Tage vorher in die Ukraine ziehen in die US Botschaft, lässt auf eine von langer Hand organisierte Massnahme, gegen Lukashenko schliessen.
    1. Antwort von Mike Pünt  (Scientist)
      Sie meinen ein Interview von dem Trainer, der Timanowskaja nach hause schicken wollte, weil sie ihn kritisiert hat? Und Sie glauben dem?

      Momentan wird doch jeder, der in Belarus etwas 'Falsches' sagt, sofort ins Gefängnis gesteckt. Die Reporterin Tschirky hats auch erlebt. Man muss nur 1 und 1 zusammenzählen können, um zu begreifen, dass es mit Timanowskaja zürück in Belarus nicht gut ausgegangen wäre. Die Behörden haben sehr gut reagiert.
    2. Antwort von Mike Pünt  (Scientist)
      Zitat von Wikipedia:
      BelTA (amtlicher Name im Unternehmensregister: Staatliches unitares Unternehmen Belarussische Telegraphenagentur; weißrussisch: Беларускае Тэлеграфнае Агенцтва, russisch: Белорусское Телеграфное Агентство, nichtamtlich kurz БелТА) ist die staatseigene und größte Nachrichtenagentur in Weißrussland.
    3. Antwort von Andrea Esslinger  (weiterdenken)
      Herr Mueller, möchten Sie uns hier nicht die nähere Bedeutung Ihres Nicknames Elbrus erklären. Mir erscheint es sehr mit Belrus verwandt.
    4. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Frau Esslinger, Zu Ihrer Info: "Der Elbrus ist mit 5642 m Höhe der höchste Gipfel des Kaukasus und der höchste Berg Russlands."
    5. Antwort von Urs Felber  (ursus felber)
      Lieber gegen als für einen diktator. Zeugt von Stärke von den Sportlern. Je mehr Top Leute fliehen, je besser für solche Länder.
  • Kommentar von Urs Petermann  (Rhf)
    Herrn René Baron empfehle ich aufgrund seiner Kommentare die Auswanderung in den Staat seines Freundes Lukaschenko.
  • Kommentar von Dennis Gutknecht  (Federer_IST_Gott)
    Absolut net böse gemeint aber was läuft mit diesem Belarus aka Weissrussland schief?
    Die eigene Bevölkerung hasst offenbar den Präsidenten, welcher laut Medien alle die gegen ihn sind festnehmen will und Sportler die sich mit ihrer Reichweite dafür einsetzen wollen fürs Gute müssen Angst haben? W. T. F. ?

    Also ich kenne jetzt Belarus nicht genauer… aber was man so alles hört ist ein gaaaaanz schlechtes Zeichen.

    Man stelle sich vor das wär die Schweiz?… guät Nacht am Sächsi!
    1. Antwort von René Baron  (René Baron)
      Das Einzige was wir WISSEN ist, dass die Sportlerin nach einer Kritik an der Delegation nach Wien geflogen ist. Alles andere ist Spekulation, Vermutung und willkürliche Interpretation durch die Medien.
    2. Antwort von Markus Rohner  (Mark53a)
      @baron: Und die Aussage der Sportlerin ist nur Spekulation? Kritik an Medien ok, aber diese total zu formulieren geht auch etwas weit.
    3. Antwort von Peter Mueller  (Elbrus)
      was wir Exakt wissen, dass die Sportlerin null Beweise beim Cas deponieren konnte. solange bleiben die Belarussen unschuldig.