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Kurz-Zusammenfassung 400 m Hürden Frauen
Aus Tokyo 2020 Clips vom 04.08.2021.
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Weltrekord über 400 m Hürden McLaughlin gewinnt hochklassiges Duell gegen Muhammad

  • Sydney McLaughlin sichert sich in Tokio über 400 m Hürden in Weltrekord-Zeit Olympia-Gold.
  • Die US-Amerikanerin bleibt in 51,46 Sekunden gleich 44 Hundertstel unter ihrer eigenen Bestmarke.
  • Die Olympiasiegerin von 2016 Dalilah Muhammad unterbietet den alten Weltrekord ebenfalls, hat aber gegen McLaughlin das Nachsehen. Femke Bol/NED holt Bronze.

24 Stunden nach Karsten Warholms Fabel-Zeit bei den Männern sorgen auch die Frauen über 400 m Hürden für einen denkwürdigen Olympia-Moment. Allen voran die beiden US-Amerikanerinnen Sydney McLaughlin und Dalilah Muhammad, welche Gold und Silber in einem Kopf-an-Kopf-Rennen unter sich ausmachten.

Auf der Zielgeraden schien die 31-jährige Muhammad zunächst leicht die Nase vorne zu haben, doch ihre 10 Jahre jüngere Landsfrau drehte auf den letzten Metern mächtig auf und bescherte den Zuschauern vor dem Fernseher ein Herzschlag-Finale. Schliesslich war es McLaughlin, die sich in unglaublichen 51,46 Sekunden 12 Hundertstel vor Muhammad durchsetzte.

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Der fulminante Lauf von Sydney McLaughlin
Aus Tokyo 2020 Clips vom 04.08.2021.
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Beide unterbieten alten Weltrekord

Damit verbesserte McLaughlin ihren eigenen Weltrekord, welchen sie Ende Juni dieses Jahres in Eugene aufgestellt hatte, im Olympia-Final um weitere 44 Hundertstel. Auch Muhammad knackte die alte Bestmarke von McLaughlin deutlich, musste sich aber nach Gold in Rio vor 5 Jahren nun mit Silber begnügen.

Vor 2 Jahren an den Weltmeisterschaften in Doha hatte Muhammad das Duell um Gold gegen McLaughlin noch knapp mit 0,07 Sekunden Vorsprung für sich entschieden. In Tokio wurde sie von ihrer Landsfrau überflügelt.

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McLaughlin: «Kann es noch gar nicht realisieren»
Aus Tokyo 2020 Clips vom 04.08.2021.
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Bol mit Europarekord zu Bronze

Eine starke Leistung zeigte auch Femke Bol. Lange hatte es danach ausgesehen, als könne die Niederländerin an der Spitze aus einem Zwei- einen Dreikampf machen. Doch im Schlusssprint konnte die 21-Jährige nicht mit den beiden US-Amerikanerinnen mithalten. Zu Bronze reichte es Bol mit einem neuen Europarekord in 52,03 Sekunden aber locker.

Anders als noch der WM-Final 2019 ging der Olympia-Final über 400 m Hürden ohne Schweizer Beteiligung über die Bühne. Léa Sprunger war an ihren letzten Olympischen Spielen im Halbfinal hängengeblieben.

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Meuwly: «Femke hat überall noch Steigungspotenzial»
Aus Tokyo 2020 Clips vom 04.08.2021.
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SRF zwei, sportlive, 04.08.2021, 01:55 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Wagner  (päule)
    Ich freu mich, dass all die selbsternannten Doping-Experten offenbar langsam begreifen, was für einen Stuss sie gestern beim Weltrekord von Warholm von sich gegeben haben.
    Die Leistung von McLaughlin ist durchaus vergleichbar:
    -gleiche Disziplin
    -gleiche Bahn
    -ähnliche Bedingungen
    -zwei Athletinnen unter dem alten Weltrekord
    -etwas geringere Verbesserung (44'' statt 76''), aber ähnliche Differenz zum alten Rekord der 90er-Jahre (115'' statt 84'')
    -> Das waren zwei ganz grosse Rennen!
  • Kommentar von Gusti Pollak  (Gusti Pollak)
    Bei den Frauen über 400 Hürden Muhammad für Mc Laughlin, gleich wie bei Bennett für Warholm: Das Verdienst der Zweitklassierten. welche die Erstplatzierten zum Weltrekord gepusht haben und selber unter dem alten Weltrekord blieben, ist nicht zu unterschätzen!
  • Kommentar von Jos Schmid  (Jos Schmid)
    Der einzige der die Amerikanerinnen einholen kann ist der lange Schatten des Trainer Gurus Bob Kersee.
    1. Antwort von Roger Gasser  (allesrotscher)
      Schön gesagt