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Keine Schweizer Einzel-Medaille im Fechten
Aus Tokyo 2020 Clips vom 25.07.2021.
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Wettkampf im Degenfechten Heinzer scheitert als letzter Schweizer im Achtelfinal

Max Heinzer bleibt als letzter verbliebener Schweizer Degenfechter im Einzel-Wettbewerb in Tokio im Achtelfinal hängen.

Keine Medaille für die Schweiz im Einzel-Wettkampf der Degenfechter: Max Heinzer musste sich als letzter verbliebener Vertreter von Swiss Fencing im Achtelfinal dem Ukrainer Igor Reislin mit 12:15 geschlagen geben.

Besonders bitter: Heinzer führte das Gefecht knapp 90 Sekunden vor Ablauf der Zeit noch mit 12:9 an, musste in der Folge jedoch 6 Einzeltreffer de suite hinnehmen.

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Heinzer: «Er hatte am Ende mehr Selbstvertrauen»
Aus Tokyo 2020 Clips vom 25.07.2021.
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Steffens Einzel-Karriere endet im Sechzehntelfinal

Reislin verkam damit in gewisser Weise zum Schweizer Schreck: Der 36-Jährige schaltete im Sechzehntelfinal bereits Benjamin Steffen mit 15:11 aus. Für den Basler war es das letzte Einzel-Gefecht der Karriere, Steffen beendet nach den Olympischen Spielen in Tokio seine Laufbahn. Noch bleibt dem 39-Jährigen aber eine Chance auf Edelmetall. Am Freitag steht der Team-Wettbewerb auf dem Programm.

Der dritte Schweizer, Michele Niggeler, hatte bereits nach seinem ersten Gefecht im 1/32-Final die Segel streichen müssen.

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Steffen: «Noch bleibt eine Chance»
Aus Tokyo 2020 Clips vom 25.07.2021.
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Aussenseiter Cannone siegt

Gold sicherte sich überraschend Romain Cannone. Der Franzose ist nur die Weltnummer 47, bezwang im Final aber die Nummer 1 Gergely Siklosi aus Ungarn mit 15:10. Zuvor hatte er im Halbfinal den späteren Bronzemedaillen-Gewinner Reislin (Weltnummer 3) ausgeschaltet.

SRF zwei, sportlive, 25.07.2021, 01:55 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Gunda Stirnemann  (Gunda B)
    Wie Heinzer selbst sagt, hat er das Gefecht im Kopf verloren. Die mentale Stärke wird im Sport dermassen unterschätzt, dass es fast schon Weh tut. Ich ziehe den Quervergleich zur Hockey Nati, klar besser, bessere Trainingsmöglichkeiten, aber im OYM wird mentales Training als lächerlich abgestempelt, da nicht wissenschaftlich genug. Wer mit dem Herz kämpft und der Kopf bei der Sache hat, fährt die grossen Siege ein, Roger ist ein gutes Beispiel.
  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Das Übliche, Heinzer und Co. sind Garanten dafür an Olympia nichts zu reissen. Diese Fechtgeneration wird nun kollektiv zurücktreten, damit wäre in der Schweiz auch der Fechtsport tot.
    1. Antwort von Simon Hess  (Simi88)
      Stimmt. Glücklicherweise haben wir noch gute Tennisspielerinnen und RuderInnen, so können die Fechter ohne Drama nach Hause fliegen. Habe gehört Kariem Hussein hat Zeit für ein Zwiegespräch unter 3 Männer.
    2. Antwort von Frédéric Weil  (Derrick)
      Ihr Verdikt lieber Herr Kohler ist etwas gar hart. Meist wird nur das Negative kommentiert und wir vergessen dir etlichen Erfolger des Teams am Weltcups etc. Gleich das Kind mit dem Bad auszuschütten ist keine Option. Man kann nicht immer gewinnen und Olympia findet alle 4 Jahre statt. Es gibt auch ein Leben dazwischen.
    3. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Das Problem scheint mir eher das Hochjubeln und Medaillen Zuteilen im voraus. Auch das Flaggentragen garantiert keinen Erfolg. Mein grosses Lob haben diejenigen, die hier gute Resultate bringen, ihre Leistung abrufen, auch wenn es nicht zu Medaillen reicht.
    4. Antwort von markus kohler  (nonickname)
      @Weil
      Die Fechter haben nur bei Olympia wirklich ins Rampenlicht zu kommen, daher ist die erneute Pleite für den Fechtsport in der Schweiz Gift. Heinzer und Co. hätten das Potenzial mitgebracht, aber sie haben halt jede Chance verpasst. Die heutigen Kids werden sich kaum die Mühe nehmen diesen ultraschnellen, anspruchsvollen und brotlosen Sport zu betreiben. Deswegen trotzdem danke für die Jahre Heinzer und Co. aber es ist nun wohl vorbei.