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Legende: Auf Reisen sollte man über seinen Impfstatus Bescheid wissen. Diese Information lässt sich digital sicherer verwalten. imago
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«Wo ist mein Impfausweis?!»

Manchmal wäre es sinnvoll zu wissen, ob aktuell Impfungen fällig sind. Bloss ist das dann Impfbüchlein natürlich unauffindbar. Was tun?

Der Impfausweis hat Tücken, die jeder kennt. Für gewöhnlich besteht die erste Herausforderung darin, ihn überhaupt einmal zu finden. Ist er dann endlich gefunden, scheitert man häufig an der legendär unleserlichen Handschrift der Mediziner: Wie soll man da erkennen, gegen was man schon geimpft ist und was mal wieder fällig wäre?

In den meisten Fällen ist der (ehemalige) Hausarzt die erste Anlaufstelle, um Klarheit über den Impfstatus zu erlangen.

Eine Blutentnahme zeigt zwar, wie gut eine Person aufgrund früherer Impfungen oder infolge durchgemachter Krankheiten geschützt ist. Allerdings lässt sich mit einer Blutprobe nicht beurteilen, wie viele Impfdosen diese Person in der Vergangenheit erhalten hat.

Digital mit Erinnerungsfunktion

Um sich vor solchen Unsicherheiten zu schützen, kann man das kostenlose Angebot des elektronischen Impfausweises nutzen, das mittlerweile auch eine Smartphone-App für iOS und Android umfasst. Hier kann man online seine Impfungen eintragen und kontrollieren, ob sie noch aktuell, beziehungsweise vollständig sind.

Video
Elektronischer Impfausweis
Aus Puls vom 22.04.2013.
abspielen

Ob alles stimmt, kann man vom Arzt prüfen lassen, oder man scannt den Impfausweis ein und übergibt alles den Internetanbietern.

Auch kann man im Rahmen dieses elektronischen Angebots automatische Impf-Erinnerungen anfordern. Wichtig hierbei: Diese persönlichen Daten sind durch ein Passwort geschützt und damit nur Personen zugänglich, die dazu berechtigt sind. Allerdings: Dazu muss man erst einmal alle bislang erfolgten Impfungen in Erfahrung bringen, sollte das Impfbüchlein verloren gegangen sein.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Max Odermatt , Uster
    Der elektronische Impfausweis ist eine gute Sache, endlich eine lesbare, übersichtliche Dokumentation der Impfungen. Zudem wird man mit einem SMS erinnert, wenn nachgeimpft werden sollte. Ein Verlust des Impfausweis ist ebenfalls nicht mehr möglich. Leider ist der "Elektronische Impfausweis" bei den Hausärzten noch nicht angekommen, die Impfausweise müssen deshalb eingespannt und an den Internetanbieter übermittelt werden.
  • Kommentar von Christoph Ammann , Trüttlikon 15
    Den Glauben möchte ich auch haben, ohweiohwei! Wo lebt denn diese gute Seele, die die Erfahrung der Kurzlebigkeit aller Elektronik noch nicht erfahren hat. Wenn Du etwas nach zwanzig Jahren weder finden noch lesen willst, dann speichere das Ganze elektronisch, das sorgt von alleine, dass alles, weil weder auffindbar noch leserlich zu Schrott wird. Patent bleibt, nur physische Dokumente sind für die Ewigkeit und nur das Kurzlebige kannst Du in Ruhe elektronisch machen. Auwiedermailen Christoph
  • Kommentar von Hans Peter Roth , Schwanden
    Wie wunderschön diese Lösung. Impfungen sind ja schliesslich gut, nicht wahr. So gut, dass Impfkritiker im Schweizer Fernsehen schon gar nicht mehr zu Wort kommen dürfen und TV-Beiträge zum Thema Impfen zu reinen PR-Verlautbarungen der Pharma-Riesen und ihrer Vasallen werden. So viel zum "Service Public" und zur Ausgewogenheit. Und jetzt darf man die pesönlichen Impfdaten auch noch Online stellen! Wie toll. Alles Daten-geschützt! Das wird sicher niemand einsehen können! Auch nicht die NSA!
    1. Antwort von Imber Peter , Wasen
      Statt meine Impfdaten in einem elektronischen Impfausweis zu speichern, wo sie irgendwann doch unerlaubterweise benutzt werden, speichere ich sie lieber selber und mache von Zeit zu Zeit einen Papierausdruck. Zudem teile ich die Meinung von Herrn Roth, dass man heute fast an den Pranger gestellt wird, wenn man sich gegenüber bestimmten Impfungen kritisch äussert. Gwisse Impfungen mache ich. Aber trotz keinen Winterimpfungen, bin ich bis jetzt mit 64 immer bestens über die Runden gekommen.
    2. Antwort von Orlando Bernhard , Malans
      Bin absolut Ihrer Meinung! Der "Service Public" ist eine Farce. Ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass es am gesündesten ist auschliesslich Holz zu essen. (Buche, Tanne und die Kamtschatka-Heckenkirsche sind besonders fein) TROTZDEM wurde ich vom SRF DRS noch nie zu irgendwas eingeladen!! Ich meine, wo bleibt da die Ausgewogenheit!? JEDE Meinung muss in der Arena und im Puls und im Samstigjass abgebildet werden!
    3. Antwort von Karl Paul  (Karl Paul)
      Impfen ist kein Geschäft: Die "Pharma-Riesen" verdienen ihr Geld mit Kranken, nicht nicht Geimpften - logisch!