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Blackout Die fünf grössten Blackouts weltweit

Grosse Stromausfälle kommen rund um den Erdball vor. Dies waren die fünf gravierendsten der letzten 15 Jahre – mit bis zu 620 Millionen betroffenen Menschen.

Indien im Juli 2012

Erst brach die Stromversorgung im Norden zusammen, dann gingen auch im Osten und Nordosten Indiens die Lichter aus. Es war ein Montagmorgen, und die Rushhour führte ohne Strom zu einem riesigen Verkehrschaos. Die Ursache des Ausfalls: Bundesstaaten, die mehr Strom bezogen hatten, als ihnen zustand.

  • Betroffen: 620 Millionen
  • Dauer: 15 Stunden
  • Ursache: Netzproblem

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Indien, Sommer 2012
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Pakistan im Januar 2015

Rebellen gelang es, einen Übertragungsmasten in die Luft zu sprengen und damit 80 Prozent des Landes zum Stillstand zu bringen. Der Stromausfall traf auch die Kleiderproduktion, einen der grössten Industriezweige des Landes.

  • Betroffen: 140 Millionen
  • Dauer: 24 Stunden
  • Ursache: Sabotage

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Pakistan, Januar 2015
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USA im Oktober 2012

Hurrikan «Sandy» legte die Stromversorgung in 17 US-Staaten so lange lahm, dass sich die Menschen teilweise bis zu zwei Wochen selber behelfen mussten; vom Kochen übers Einkaufen bis zum Heizen. Zehntausende konnten sich nur in den Notunterkünften aufwärmen. Hauptursache für die Stromausfälle: Schäden der Infrastruktur durch Überschwemmungen und umgestürzte Bäume.

  • Betroffen: 8 Millionen
  • Dauer: 7 Tage
  • Ursache: Naturereignis

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USA, November 2012
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Bangladesch im November 2014

Bis Mitternacht herrschte im ganzen Land Blackout. Die Probleme begannen mit einem Defekt an einer Hochspannungsleitung nach Indien und stürzten schliesslich ganz Bangladesch in Dunkelheit. Mehrere Versuche, die Panne zu beheben und das Netz wieder aufzubauen, scheiterten, bis es nach 12 Stunden endlich gelang.

  • Betroffen: 100 Millionen
  • Dauer: 12 Stunden
  • Ursache: Netzproblem

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Bangladesch, November 2014
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Italien im September 2003

Nachts um 03.27 Uhr fiel in ganz Italien der Strom aus – je nach Landesteil für bis zu 18 Stunden. Verursacht wurde der Blackout durch das Problem einer Leitung mitten in der Schweiz, oberhalb von Brunnen: Sie wurde stark belastet und entlud sich auf einen Baum. Das reichte aus, um ganz Italien ausser Gefecht zu setzen.

  • Betroffen: 57 Millionen
  • Dauer: 18 Stunden
  • Ursache: Netzproblem

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Italien, September 2003
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Thementag Blackout

Was geschieht, wenn in der Schweiz der Strom tagelang ausfällt? SRF geht der Frage am 2. Januar an einem grossen Thementag nach.

Blackout, SRF1, 13:00-22:00

Hintergründe, Videos, ergänzende Informationen und Experten-Chats zum Thema finden Sie auf www.srf.ch/blackout.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Richard Heimann  (Organizer)
    Dezentralisieren ist die einzige Lösung, der sich aber das Elektrolobby mit allen Mitteln entgegensetzt. Wind- und Sonnenenergie sind doch ideale Notlösungen vor allem für die Landwierschaft und Berggebiete. Wenn das Wasser fehlt oder für den Kunstschnee oder zur Bewässerung herhalten muss - wie in diesem Winter - kann docj dioe Sonneaushelfen.
  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    Den meisten Menschen ist überhaupt nicht mehr bewusst, was da alles bedeuten würde. Die Verfügbarkeit von Strom ist so sehr selbstverständlich, dass es gar nicht mehr wahrgenommen wird, was da alles plötzlich gar nicht mehr gehen kann.
  • Kommentar von Thomas Käppeli  (thkaepp)
    Tja, ohne el. Energie läuft vielerorts nichts mehr rund. Allen voran in High-Tech Gesellschaften bricht dabei auch das soziale Gefüge zusammen und artet in Anarchie und Plünderung aus. Die Wechselstromversorgung ist ein permanenter Balanceakt von Nachfrage (Last) und Angebot (Generation). Dazu gehört neben einem möglichst grossen Netzverbund auch genügend verfügbare Reservekapazität in Kraftwerken und Übertragungsleitungen. Fehlen diese, führen schon kleinere Störfälle zum Totalausfall.
    1. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Herr Frauchiger, das stimmt so ganz sicher überhaupt gar nicht. Ich habe einiges da selber im Verlaufe meines Lebens mit verfolgen können. zB. Vieles wurde im Hinblick der Liberalisierung wissentlich zurückgestellt, was ansonsten erneuert worden wäre. Zudem gab und gibt es auch heute noch politisch bedingte Blockaden bei sinnvollen Neubau-& Ausbau-Projekten. uvam. Habe sehr viel mitbekommen und gesehen wie Projekte beerdigt werden mussten.