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Eintauchen in den Körper: Virtual Reality zur OP-Vorbereitung
Aus Puls vom 09.12.2019.
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VR im Dienst der Medizin Mit dem Patienten im Körper des Patienten

Virtual Reality: Für Gamer ein alter Hut. Im Unispital Basel ein relativ neues Instrument zur Vorbereitung von operativen Eingriffen.

Der Vorteil: Die 3-D-Brillen ermöglichen es, vor einer OP ins Körperinnere einzutauchen und es aus jeder beliebigen Perspektive zu studieren – und Patienten plastisch begreiflich zu machen, wo und wie der Eingriff an ihnen erfolgen wird.

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«Ärzte können ihren Patienten effizient erklären, wie die Operation aussieht, die bevorsteht.»
Aus Puls vom 09.12.2019.
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Die 3-D-Bilder zur Patientenaufklärung werden von Phillippe Cattin und seinem Team kreiert. Cattin ist von den Vorteilen der virtuellen Realität überzeugt: «Normalerweise verwenden die Ärzte bei den Erklärungen Zeichnungen oder ein anatomisches Modell, das sie so deformieren, dass es auf den Patienten passt.»

Dank VR können sie mit realen Patientendaten aus dem Computertomografen innert weniger Sekunden ein virtuelles Modell erzeugen, das für die Laien deutlich greifbarer ist.

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Patientenaufklärung in 3-D: Das sehen Chirurg und Patient.
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Neurochirurg Raphael Guzman setzt das System seit einigen Monaten ein. Sein Fazit fällt positiv aus: «Wir können den Patienten besser an die Operation heranführen und ihm so mehr Sicherheit geben. Das ist essenziell für das Vertrauen und das Gelingen eines Eingriffs.»

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«Wir können die Patienten wirklich an die Operation heranführen.»
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Raphael Guzmans Patient Mojtaba Javanmiri bestätigt den positiven Effekt des Ausflugs in die virtuelle Realität. Der anstehende Eingriff an einer Blutbahn in seinem Kopf hat ihm einige Sorgen bereitet. «Nach den Erklärungen fühle ich mich jetzt aber viel sicherer als vorher.»

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«Ich fühle mich sicherer als vorher.»
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Beim Eingriff selber kommt das 3-D-Bild nicht zum Einsatz – noch nicht. Schon in wenigen Jahren könnte es aber während der Operation virtuell über dem Patienten schweben.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Bildgebende 'Diagnoseinstrumente' als virtuelle Realität zu handeln, will vergessen machen, dass Realität mehr ist als ein Bildgebungsverfahren. Dass solche Verfahren, wenn sie für bare Münze gehandelt werden, zum Bumerang werden, wenn auf nicht entsprechend vorbereitete und aufgeklärte Menschen treffend. Beispielhaft in der Geburtshilfe, die eine äusserst fragwürdigen Umgang mit der Frauen, dem werdenden Kind produziert. Empfehlenwert dazu, Barbara Duden, Der Frauenleib als öffentlicher Ort.
  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Galoppierende Hypochondriasis ist wohl das Symptom der kommenden Jahre. Wo doch so Manche schon überfordert sind, sich den täglichen Gegebenheiten des eigenen Körpers zu stellen. Wo Schmerz gleich weg muss. Wo es einen wahnsinnig machen kann den eigenen Puls, die körpereigenen Geräusche und Klänge auszuhalten. Das Mensch erkenne sich selbst, muss zwingend ergänzt werden und vergiss dich dann.
  • Kommentar von Tom Duran  (Tom Duran)
    Solche VR Aktionen für den Kunden treiben die Kosten nur noch mehr in die Höhe. Eine Erklärung am Monitor täte es genau so. Ich werden den Verdacht nicht los das im Gesundheitswesen gar nicht gespart werden will. Man sieht es auch gut wie bestehende, gut ausgerüstete Spitäler zerstört werden und private Kliniken die erst mal hochgerüstet werden müssen ins System integriert werden. Was ist das nur für ein System. Lobby? Verdienen die Politiker daran mit? Warum stimmen die Schweizer dem nur zu?
    1. Antwort von R. Berger  (RB.)
      Die Technik hilft den Patienten, den Eingriff zu verstehen und ggF. verschiedene Möglichkeiten besser gegeneinander abzuwägen. Der Patient fühlt sich sicherer und aufgeklärter - ein Ziel, das jeder Arzt verfolgen sollte.