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Cheops-Mission verlängert Schweizer Teleskop erforscht weiterhin ferne Planeten

Das Weltraumteleskop beschrieb schon Spezielles wie den eiförmigen Planeten «Rugby». Sein Einsatz wird nun fortgesetzt.

Seit bald sechs Jahren fliegt das kühlschrankgrosse Teleskop um die Erde. Im Blick: ferne Planeten, viele Lichtjahre weg von uns. Cheops wurde an der Universität Bern gebaut und erforscht bereits gefundene Exoplaneten genauer.

Fliegt ein Exoplanet genau vor seinem Stern durch, verdunkelt er dieses Sternenlicht ganz leicht. Bei diesem sogenannten Transit kann mit den Instrumenten an Bord von Cheops die Grösse des Planeten berechnet werden. Planeten in der Grösse von eins bis sechs Erdradien sind dabei das Hauptziel.

Dabei wurden mehrere Kuriositäten entdeckt, etwa ein zusammengedrückter Planet, der die Form eines Rugbyballs hat – oder ein Planetensystem, das in wunderlicher Weise alle Planeten immer wieder synchron auf einer Linie aufreiht, wie in einem mathematischen Tanz.

Günstig hält länger

Die Cheops-Mission ist eine Mission mit kleinem Budget, geplant als sogenannte S-Mission («small»). Ihre Lebensdauer war darum nur für rund drei Jahre vorgesehen – geht jetzt aber schon in die zweite Verlängerung.

Über 6000 Exoplaneten entdeckt

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Zwei Männer stehen vor einem Bild der Erde und lächeln sich an.
Legende: Die Schweizer Astronomen Didier Queloz (links) und Michel Mayor. Keystone

Die Schweiz und Exoplaneten, das passt. Im Jahr 1995 entdeckten Didier Queloz und Michel Mayor den ersten Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems, der um einen sonnenähnlichen Stern kreist. Der Stern «51 Pegasi» befindet sich rund 50 Lichtjahre von der Erde weg und wird auch als «Helvetios» bezeichnet.

Für die Entdeckung des ersten Exoplaneten gab es den Nobelpreis für Physik für die beiden Schweizer. Seitdem sind über 6000 Exoplaneten entdeckt und unter anderem mithilfe des Teleskops «Cheops» näher beschrieben worden.

Cheops-Webseite der Universität Bern

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