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Legende: Die «Puls»-Redaktion. SRF
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Chat mit der Redaktion Das finden Sie gut, das würden Sie ändern

Daniela Lager, Martina Lichtsteiner, Matthias Probst, Gerald Tippelmann und Lilo Wicki standen Ihnen Rede und Antwort.

Angehörige der «Puls»-Redaktion im Chat

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Daniela Lager

Moderatorin

Martina Lichtsteiner

Redaktorin

Matthias Probst

Redaktor

Gerald Tippelmann

Redaktionsleiter

Lilo Wicki

Redaktorin

Chatprotokoll

Hallo Puls, warum wird so oft ausser dem gesprochenen Wort noch - völlig unnötige - Musik eingespielt? Das stört mich und lenkt ab. Und ob es gesund ist, frage ich mich auch! Viele Grüsse

Martina Lichtsteiner: Musik unterstützt in unseren Beiträgen im Idealfall den Inhalt, den wir vermitteln möchten, Musik kann auch eine bestimmte Stimmung schaffen, zum Beispiel Spannung. Wie gut das gelingt, ist zum Teil subjektiv. Ihre Anregung, dass wir es mit der Verwendung von Musik nicht übertreiben sollen, nehmen wir gerne entgegen!

Ich finde die Stimme die gerade den Beitrag vertont super. Bitte mehr Beiträge mit ihr.

Gerald Tippelmann: Herzlichen Dank, das richte ich gern aus. Sie ist die neue weibliche Stimme der Sendung, Sie werden sie also immer wieder hören können.

Mein Mann 40j hat seit langem Rückenprobleme. Viele Ärzte stempeln ihn als Psycho ab, sagen ihm, es sei wegen meiner Krankheitsgeschichte (div, Orthopädische Eingriffe und Krebs) nehmen ihn nicht ernst. Als Patient, der eigentlich nur Hilfe sucht, wird man von Medizinern unter Druck gesetzt und fallen gelassen. Wir erldbten das so bereits mehrere Male in gesamthaft 8 Jahren. Man fühlt sich oft alleine gelassen.

Gerald Tippelmann: Diese Erfahrung hören wir immer wieder. Insbesondere das Gefühl, als "Psycho abgestempelt" zu werden, sollte eigentlich der Vergangenheit angehören. Denn selbst wenn das so wäre, kann ich nicht erkennen, warum auch das nicht ernst zu nehmen wäre. Leider bleibt Betroffenen kaum eine Lösung. Suchen, bis sich ein angemessener Therapeut findet, mehr lässt sich kaum raten. Ich hoffe, das sich eine Lösung findet, aber leider muss man sagen, dass sich bei funktionellen Rückenschmerzen oft keine nachweisbaren orthopädische, rheumatische oder neurologische Ursachen finden lassen.

Guten abend liebes puls Team.Ich finde eure Sendung top und schaue es mir sehr regelmässig an. Aber ich finde, dass es sehr wenig von psychischer Sicht gibt. Z. B. Leide ich unter schizophrenie und deppresionen. Es wäre mal toll, etwas von dieser Krankheit zu hören und oder auch andere psychischen Krankheiten. Ich weiss, dass es ca 1% von der weltbefölkerung unter schizophrenie leiden. Aber gibt es was neues zur Behandlung oder auch neue Medikamente? LG

Lilo Wicki: Uns ist die Problematik bewusst und wir bringen immer wieder Beiträge über psychische Erkrankungen, vor ein paar Monaten etwa über die Wirksamkeit von Antidepressiva, aber auch schon über Absetzsymptome etc. Es ist gut, dass wir uns immer wieder klar werden, wie viele Menschen betroffen sind und was die wirklich offenen Fragen sind.

eine brust wurde mir abgenommen obwohl nur eine verkalkung festgestelt wurde.

Lilo Wicki: Das ist bitter. Ich würde Ihnen in dem Fall raten, Rat bei einer Patientenstelle und / oder der SPO Schweizerischen Patientenorganisation zu suchen.

Guten Abend ich hatte vor einem Jahr eine Knie-Arthroskopie nachdem auf dem MRI ein defekter Meniskus ersichlich war. Beim inneren Meniskus wurde ca. 50% entfernt. Nach der OP hatte ich für ca. 1 Monat weniger Schmerzen, leider verschlmmerten sich danach die Schmerzen wieder. Ich habe nun 11 Mt allerlei versucht, Physio, Muskelaufbau, wenig Bewegung, mehr Bewegung, ohne Erfolg. Gemäss Arzt habe ich nun eine forgeschrittene Arthrose und brauche ein künstliches Knie. Gibt es andere Möglichkeiten?

Martina Lichtsteiner: Anhaltende Schmerzen, die sich weder konservativ noch durch Eingriffe beheben lassen, spielen eine wichtige Rolle bei der Frage, ob ein Kniegelenk ersetzt werden soll. Wenn Sie sich aber nicht sicher sind, sollten Sie auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen.

Guten Tag. Ich bin es leid, immer so unkritisch zu hören, dass wir endlich mal Organe spenden sollen. Ich hätte gerne eine Sendung, die folgende Fragen beantwortet: wie lange hält eigentlich durchschnittlich ein transplantiertes Organ und wie oft wird beim gleichen Patient ein weiteres Organ transplantiert? Was kostet die Operation und was kosten die lebenslänglichen Medikamente gegen die Abstossung? Freundliche Grüsse

Gerald Tippelmann: Was wäre denn die Alternative? Die Patienten sterben lassen, obwohl es mit einer Transplantation eine Lösung gäbe? Dass es einen unausgesprochenen Druck auf die Entscheidung gibt, im Falle des eigenen Todes die Organe zu spenden, ist allerdings ein Ärgernis. Noch allerdings ist es ja eine freiwillige Entscheidung. Die Frage nach den langfristigen Kosten stellt sich nicht nur im Falle der Transplantation. Auch Krebs-, Rheuma-, Herz- und andere Erkrankungen bringen hohe Kosten mit sich. Wo ist der Anfang, wo das Ende?

Oralmedizin ist ein Thema das in meinen Augen zu wenig oder fast gar nicht thematisiert wird, weshalb?

Lilo Wicki: Denken Sie dabei an ein spezielles Thema?

Meine Ärztin hat mich Stark geblockt als ich Unterlagen für eine Zweitmeinung wollte und sagte mir, wenn ich ihr nicht traue soll ich doch Arzt wechseln. Was für Optionen habe ich Nun?

Daniela Lager: Würde mir das passieren, würde ich wohl den Arzt wechseln! Eine Zweitmeinung einzuholen geht nicht gegen die Ehre des ersten Arztes, der ersten Aerztin, sondern dient den Patientinnen und Patienten als Hilfe bei der Entscheidungsfindung. Und das ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht.

Dass sowohl Hausärzte und Zahnärzte enger kooperieren bei Erkrankungen des Mund-, Zungen und vorderer Rachenraum.

Lilo Wicki: Ich nehme an, Sie denken dabei an einen oder mehrere konkrete Fälle. Wenn dem so ist könnten Sie sich gerne bei puls@srf.ch melden. Wir diskutieren Ideen für einen Beitrag unserer Zuschauer immer gerne im Team.

Ich habe nicht eine Frage sondern ein Lob für Sie: Ich finde, Daniela Lager macht die Moderation im Puls sehr gut! Sie ist so authentisch und glaubwürdig. Good choice!

Daniela Lager: Vielen Dank! Mit so einer tollen Redaktion im Rücken macht die Moderation einfach Spass!

Dieses Jahr habe ich etwas sehr einschneidendes erlebt. Ich erhole mich immer noch von den Folgen der Hormonspirale. Ich kämpfe nun schon seit September damit. Von Panikattacken, Atemnot, Depressionen über Appetitlosigkeit, Schlafstörungen und massiver Gereiztheit, habe ich alles erlebt. Dabei bin ich erst 25 Jahre alt und habe schon gedacht, dass ich nicht normal bin! Frauen werden getäuscht und bei solchen Beschwerden werden sie nicht wahrgenommen! Wie können Frauen gewarnt werden?

Martina Lichtsteiner: Hormonelle Verhütungsmittel können psychische Symptome auslösen. Für die Betroffenen ist das natürlich sehr belastend. Wichtig ist, gut auf sich selbst zu hören. Wenn der Gynäkologe / die Gynäkologin kein Verständnis hat: Arzt oder Ärztin wechseln. In einer der kommenden Sendungen berichtet Puls über nicht-hormonelle Verhütungsmethoden.

finde die sendung immer wieder sehr interessant. ich würde mir wünschen dass in Bezug auf die Kostenproblematik mehr über den Anteil berichtet wird der auf Behandlungsfehler zurückzuführen ist. Denke das ist zwar schwierig, könnte aber helfen das Q-Wesen zu verbessern. Ich finde das wird viel zu wenig beachtet. Stichwort zB Abgabe von süchtigmachenden medikamenten, danke

Gerald Tippelmann: Gerade in dieser Frage hatten wir in jüngerer Vergangenheit doch einiges gebracht. Ich gebe Ihnen völlig recht, Kosten- und Qualitätsprobleme besitzen eine immer grössere Wichtigkeit, sind kaum in den Griff zu bekommen. Umso mehr, wenn es sich um systematische Behandlungsfehler handelt. Wir bemühen uns, den Blick darauf zu behalten.

Guten Abend, ich habe ein schweres Rückenproblem, schon zwei Operationen hinter mir und seit 2004 sehr starke Schmerzen, einen geschädigten Nerv. Seit 2006 nahm ich ca. 10 Jahre lang Mophium. Dann bekam ich ein grosses Problem mit Bluthochdruck. Ich nehme seit 3 Jahren nun CBD was mir mehr hilft als Mophium. Trotzdem muss ich es selber bezahlen, was ich ungerecht empfinde. Der Blutdruck hat sich stabilisiert. Es geht vielen andern auch so, was können wir tun damit wir das vergütet bekommen?

Martina Lichtsteiner: Haben Sie sich schon einmal an eine der beiden unabhängigen Patienten-Beratungsstellen gewendet? www.spo.ch oder www.patientenstelle.ch Dort finden Sie die Anlaufstellen in Ihrer Region.

Ich habe eine exokrine Pankreasinsuffizienz. Das alleine ist interessant. Nun habe ich von einer neuen Behandlung an der Insel in Bern gehört, bei der mit Stents der Pankreaskanal geweitet wird. Vielleicht interessiert dies noch andere Zuschauer...

Martina Lichtsteiner: Wir sind immer interessiert an neuen Ansätzen. Vielleicht können Sie uns mitteilen, woher Sie die Information haben?

Sehr geehrtes Puls Team, ihre Beiträge sind grundsätzlich informativ und interessant. Um die Aussagen besser einschätzen zu können, wäre die Nennung der Sponsoren dieser Sendung (Firmen und Politiker) von Interesse. Vielen Dank für ihre Antwort und schöner Abend

Lilo Wicki: Danke für das Lob. Allerdings bezieht Puls keine Fremd-Gelder von Firmen, Spitälern, Mitwirkenden Ärzten und auch nicht von Politikern. Wir sind Journalistinnen und Journalisten und der ausgeglichenen Berichterstattung verpflichtet.

Kann man mal ausführlicher über die verschiedenen Tierhaaren Allergien berichten? Es gibt in der Schweiz viele die nicht Allergisch sind die nicht wissen was die auswirkungen sind, wenn man in dem direktem Kontakt ist in den Tierhaaralergien.

Martina Lichtsteiner: Tierhaar-Allergien sind ein verbreitetes Problem. Ein neuerer Ansatz ist, Katzen zu impfen, damit bestimmte Proteine keine Allergie mehr auslösen. Noch ist aber nicht ganz sicher, ob die Methode funktioniert. Auf jeden Fall ein Thema, bei dem wir dranbleiben sollten.

Guten Abend: Ich litt jahrelang unter Akne. Alle Hautärzte inkl. Uniklinik behaupteten, das habe nichts mit der Ernährung zu tun und verschrieben Salben, Tinkturen und Tabletten (Roacutan). Erst mit über 40 Jahren kam ich zu Dr. Stirum van Limburg. Der nahm mir etwas Blut ab, schickte es nach Amerika und kurze Zeit später erhielt ich eine Liste mit Lebensmitteln, welche ich meiden sollte: u.a. Mais, Hafer, Banane, Shrimps. Und siehe da, ich hatte keine Akne mehr! Das müsste man mal untersuchen.

Gerald Tippelmann: Die Verbindung von Ernährung, Allergien und Hauterscheinungen sind nicht zu leugnen. Ebenso wenig aber, dass es eine Unzahl von vermeintlichen Lösungen, Diagnosemöglichkeiten und Heilsversprechen gibt. Nach meiner Kenntnis hat da noch kein allgemeingültiges Verfahren Anerkennung gefunden. Wenn Sie Ihre Lösung gefunden haben, ist das sehr erfreulich. Wie werden einmal recherchieren, worauf die Blutanalyse ihres Arztes beruht.

Liebe Frau Lager. "PULS" ist weder "Kassensturz" noch "10vor10". Ich vermisse die sachliche, zurückhaltende Moderation Ihrer Vorgängerin. MfG

Daniela Lager: Jede Moderatorin und jeder Moderator haben Ihren eigenen Stil - es tut mir leid, wenn ich Ihnen zu angriffig bin... ich versuche den Gesprächspartnern und -partnerinnen gegenüber korrekt und höflich aufzutreten, sehe meine Aufgabe im Studio aber darin, den Patientinnen und Patienten eine Stimme zu geben. Gerade bei der Diskussion heute über die langen Verhandlungen um die Medikamentenpreise haben die Betroffenen viel zu verlieren - bis hin zu ihrem Leben. Möglich, dass mein Engagement da auch mal mit mir durchgeht.

Ich habe mit meinem knie probleme und werde erst nach 11 monaten operirt

Martina Lichtsteiner: Wer starke Beschwerden hat, möchte natürlich nicht so lange auf den gewünschten Eingriff warten. Was in Ihrem Fall der Grund für das lange Warten war, lässt sich so nicht sagen. In einem solchen Fall könnte womöglich ein Hausarzt helfen, die Frage zu klären.

Es wäre toll, wenn Sie über Kinderorthopädie berichten würden. In unserem Umfeld herrschen auch bei Kinderärzten grosse Differenzen, wie bei Teenagern mit Fussdeformationen vorgegangen werden soll. Einlagen, Physiotherapie oder Operation. Es gibt so viele kontroverse Meinungen. Danke.

Gerald Tippelmann: Herzlichen Dank für die Anregung. Gerade beim Skelettsystem im Wachstum ist es sicher schwierig, den richtigen Zeitpunkt fürs Eingreifen zu finden. Wir werden uns das mal ansehen...

Darf ich als Veganerin während eines Spitalaufenthalts eine mir entsprechende Verpflegung erwarten?

Lilo Wicki: Es gibt durchaus Spitäler, die veganes Essen anbieten, jedoch empfiehlt es sich, vor einem Spital-Aufenthalte Kontakt mit der Klinik Ihrer Wahl aufzunehmen, um Fragen der Ernährung zu klären.

Mein Mail betrifft nicht nur Puls. Es stört uns sehr, wenn in Berichten während des Sprechens einer Person im Hintergrund Musik oder andere Geräusche hörbar sind.

Martina Lichtsteiner: Wir haben Verständnis für diese Kritik. Musik kann sinnvoll eingesetzt sein, sie sollte aber nicht stören. Wir versuchen, vermehrt auf dieses Anliegen zu achten. Ganz verzichten möchten wir nicht auf Musik, denn sie kann Filmbeiträge bereichern, aber der Einsatz muss überlegt und passend sein.

Vielen Dank für die vielen informativen Sendungen! Ich würde mir mehr Beiträge oder eine Beitragserie zur Optimierung der allgemeinen Gesundheit Wünschen. Z.B. Vorbeugungsübungen am Arbeitsplatz, Sportübungen beim Fernseh schauen, Gedenkübungen während dem Pendeln, Wie kann man wirklich abschalten, Lachen gegen Alzheimer,...

Gerald Tippelmann: Danke für das Lob. Geschichten mit Präventionshintergrund sind sicher sehr zentral, haben aber leider oft eine sehr einheitliche Botschaft. Entspannung, Bewegung, Sozialkontakt und gesunde Ernährung. Interessant für uns wird es immer, wenn es sich um originelle, überraschende Wege zu diesem Ziel geht. Da sind wir ständig auf der Suche.

Wieso braucht es bei Infosendungen Musik im Hintergrund ? Scheint ein allgemeines Problem bei SRF zu sein .

Martina Lichtsteiner: Wenn Sie sich den Chat anschauen, sehen Sie, dass diese Kritik immer wieder geäussert wird. Musik sollte dort verwendet werden, wo sie passt und nicht stört - wir nehmen das Anliegen ernst und müssen unsere Praxis immer wieder überprüfen.

Wieso hinterfragt Puls nicht professionell die Preisfestsetzung der Pharmafirmen und stellt diese in Frage? Ich habe bis Ende Nov. für das identische Medi (Fampyra) in Konstanz € 195.55 in der Apo bezahlt (inkl. 19 % MwSt). Nun bezahle ich hier in der Apotheke CHF 312.10. 10-20 % höhere Preise sind gerechtfertigt, da höhere Lebenshaltungskosten in der CH, aber nicht mehr! 2. Bsp.: AHSCT (Stammzellen-Transplantation) in Hamburg € 33'000, in Moskau $ 50'085, in der CH 180'000!

Daniela Lager: Sie haben völlig recht, bei einigen Medikamenten sind die Preisunterschiede verglichen mit dem Ausland irritierend hoch - Thomas Christen vom BAG hat im Gespräch heute auch auf die hohen Preisforderungen von Pharmafirmen für einzelne Medikamente hingewiesen... Die Frage bleibt für mich etwas offen, welche Hebel (ausser jahrelangen Verhandlungen) die Behörden gegen überrissene Forderungen haben. Als Gesundheitsmagazin legen wir unseren Schwerpunkt auf die teils langen Verhandlungen, während derer die Patientinnen und Patienten auf die Medikamente warten müssen. Wir bleiben am Thema dran...

Wieso schneidet die Moderatorin beim Interview dem Fachmann/Gesprächspartner sehr oft das Wort ab. Wäre es nicht sinnvoll, weniger Themen in die Sendung zu packen und dafür mehr Sendeminuten zur Verfügung zu stellen? Oder noch besser, der Sendung selbst mehr Sendeminuten zu schenken!

Martina Lichtsteiner: Sendung haben vorgegebene Längen, damit nachfolgende Sendungen pünktlich anfangen können. Ein Produzent überwacht die Zeiten im Hintergrund und informiert die Moderatorin, wenn sie sich kürzer fassen soll. Es freut uns natürlich sehr, dass Puls für Sie auch länger sein dürfte! Puls gehört aber schon zu den eher längeren Magazin-Sendungen. Was weniger Themen betrifft: Das Problem ist, dass nicht jedes Thema jeden Zuschauer, jede Zuschauerin interessiert. Der "Themen-Strauss" sollte also möglichst breit gefächert sein. Das ist Woche für Woche unsere Herausforderung - danke für Ihr Interesse!

ich hab keine frage, dafür aber eine wichtige bemerkung zu machen. seit frau helen lager die sendung leitet hat "puls" einen grossen qalitätssprung gemacht. herzliche gratulation

Martina Lichtsteiner: Das freundliche Kompliment motiviert die ganze Puls-Redaktion, vielen Dank!

Warum wird bei der Organspende kaum über den Hirntod berichtet. Ich bin überzeugt, dass Hirntote sterbende, künstlich beatmetet Menschen sind.Beim Eröffnungsschnitt schlägt das Herz noch.Hirntote müssen ernährt werden,können wundliegen,scheiden aus,schwitzen.Von richtig toten Menschen können keine Organe mehr gebraucht werden. Hirntote bräuchten unseren besonderen Schutz.Kann ein Mensch tot sein und gleichzeitig über lebensfrische Organe verfügen. SCHLIMM

Gerald Tippelmann: Es wird sehr viel über den Hirntod berichtet, auch bei Puls bereits mehrfach. Die berechtigte und auch wiederholt gestellte Frage, ob mit dem Hirntod denn auch der Tod des Menschen unwiderruflich feststeht, wird intensiv von Ethikern, Medizinern, Theologen... gestellt. und alle kommen zu unterschiedlichen Antworten. Ich finde, dass die Antwort auf so eine Frage nicht verkürzt werden sollte. Die Reduktion auf noch vorhandene Körperfunktionen ist aus meiner Sicht so eine Verkürzung. Selbstverständlich muss diese Ansicht niemand teilen.

Ich möchte nicht immer höre KK! Medikamente sind viel zu teuer. Ich würde nie ein Medikament einnehmen das über 1000.- Fr kostet. Bitte Frau Lager machen sie nicht so viel Druck, ist sehr Unanständige! Haben Sie Provision?

Lilo Wicki: Einerseits möchten die meisten von uns gerne möglichst wenig Krankenkassenbeiträge bezahlen, andererseits haben wir aber den Anspruch, dass wenn es uns selber betrifft, die Kosten ohne Vorbehalt von den Kassen übernommen werden. Beidem zusammen geht einfach. Von allen Seiten wird versucht, die Gesundheitskosten in den Griff zu bekommen, doch wer wann welche Behandlung erhält und wo die Kostengrenze festgelegt wird ist eine heikle, ethische und entsprechend schwierige Frage. Vielleicht sollten wir uns in der Schweiz immer wieder daran erinnern: Unser Gesundheitssystem ist nicht nur eines der besten überhaupt, es ist zudem ein Solidarsystem, und das ist eine der grössten Errungenschaften überhaupt.

Weshalb werden die Möglichkeiten der Naturheilmedizin nie beleuchtet? z.B. als Alternative zu herkömlichen Behandlungen. und Weshalb wird der ganzheitliche Ansatz nie beleuchtet? Sehr oft, resp. meistens gibt es ein Zusammenspiel in einem kranken Körper oder bei Krankheiten.

Martina Lichtsteiner: Die Puls-Redaktion bemüht sich, breit über das sehr grosse Gebiet der Gesundheit zu berichten. Im Bereich der alternativen Medizin gibt es extrem viele Methoden, die meisten werden von der Grundversicherung nicht bezahlt. Das sind Aspekte, welche die Berichterstattung erschweren. Die ganzheitliche Sicht interessiert aber zweifellos viele Zuschauerinnen und Zuschauer, danke für die Anregung.

Guten Abend, ich finde es schade wenn sehr interessante Gespräche von den Moderatoren abgeklemt werden. Im Beispiel mit dem Herr vom BAG über die Medikammente von CF. Ich binn überhaupt nicht der Meinung von der Puls-Redaktion. So wie ich das heute verstanden habe sollen die MEdikamente doch entlich auf dem Markt, egal ob sie wirkung haben oder nicht, hautsache viel zu Teuer. Bitte Informieren Sie sich das nächste mal besser. Ich habe einen Sohn der CF hat.

Daniela Lager: Puls hat - wie alle Sendungen bei SRF - eine bestimmte Länge, welche die Redaktionen einhalten müssen. Das Studiogespräch mit Thomas Christen vom BAG war fünf bis sechs Minuten lang. Dies ist innerhalb eines Magazins bereits ziemlich lange - ich kann aber verstehen, dass gerade Betroffene und Ihre Angehörigen gerne ein noch ausführlicheres Gespräch gesehen hätten. Unser Engagement in dieser Sache gilt den auch aus unserer Sicht oft untragbar langen Wartezeiten, bis ein Medikament zugänglich gemacht wird. Das muss nicht heissen, dass der Pharmaindustrie einfach jeder Preis sofort vergütet werden muss. Aber die Politik muss meiner Meinung nach Mittel und Wege finden, die Zulassung so zu regeln, dass tragbare Kompromisse beim Preis innert einer festgesetzten Verhandlungszeit zu Stande kommen.

Meiner freundin ihr linker fuss ist seit Jahren unten wie ein ballon aufgeschwollen kein Arzt will helfen können wo sind wir den heute .

Lilo Wicki: ich weiss nicht, wo Ihre Freundin lebt, aber falls es ein Kantons- oder Unispital in ihrer Nähe gibt, könnte sie sich dorthin wenden.

Ich fände es nützlich, dass Puls informiert, welche Schritte unternommen werden müssen, damit die KK oder Unfallversicherung die Kosten eines Unfalls übernehmen. Ich bin seit über 30 Jahren privat versichert und hatte, zum Glück, noch nie einen Unfall und brauche die KK nicht. Diesen Sommer erlitt ich einen Beckenbruch, ging dann nach 6 Wochen zuhause liegen 14 Tagge in einen Reha-Aufenthalt. Obwohl ich KK und Unfallversicherung ausführlich informierte, will jetzt niemand zahlen...

Gerald Tippelmann: Fragen der Kostenübernahme sind ohne genaue Kenntnis der Sachlage kaum zu bewerten. Aber wenn sich ein Versicherungsträger der eindeutig bestehenden Kostenübernahmeverpflichtung entzieht, sollte es doch, neben eventuellen Ombuds- und Schiedsstellen auch noch den Rechtsweg geben. Nach meiner Erfahrung hilft Hartnäckigkeit, aber das wird Ihnen sicher kaum neu sein.

Liebes Puls Team. Meine Frau hat entzündete Atemwege und inhaliert seit Jahren täglich, aktuell z.B. Relvar Ellipta. Eine Heilung wird von der klassischen Medizin nicht angegangen. Ich vermute und hoffe, dass viele chronische Krankheiten geheilt werden könnten, besonders auch über alternative Heilmethoden. Die Herausforderung besteht jedoch darin, die jeweils erfolgreichsten Heilmethoden zu finden. Gibt es dafür bereits Lösungen über Big Data und Abfrage-Tools? Besten Dank.

Martina Lichtsteiner: Die Frage ist interessant und berechtigt, aber leider kann ich Ihnen dazu keine Antwort geben. Bei vielen alternativen Methoden besteht leider das Problem, dass aus vielen verschiedenen Gründen wissenschaftliche Nachweise fehlen.

Guten Abend,für mich und sicvher auch noch tausende Zuschauer haben das Probldm, dass die Hintergrundmusik, welche übrigens in meinen Augen völlig unnötig ist und eXTREM REDUZIERT werden müsste, für mich den gesprochenen Beitrag praktisch unverständlich machen. Ich muss im gleichen Zug auch sagen, dass da PULS längst nicht die schlimmstd Sendung ist. Trotzdem wäre es sehr informativ für Sie, einmal direkt während der Sendung eine Umfrage zu machen, welche praktisch nur JA/NEIN zulässt, DANKE

Martina Lichtsteiner: Wir nehmen die recht häufig geäusserte Kritik betreffend zu laute Hintergrundmusik sehr ernst. Die Kombination von Musik und Kommentar kann heikel sein. Danke für die Anregung zu einer direkten Umfrage während der Sendung. Wir machen unsere Arbeit ja wirklich für die Zuschauerinnen und Zuschauer.

Ich habe keine Frage sondern eine Anregung. Die Pulssendung gefällt mir viel besser, seid Daniela Lager sie moderiert. Es geht nicht mehr nur um Krankheiten, es werden auch Themen aus der Prävention aufgenommen. Fragen wie können ältere Leute möglichst lange selbständig leben, was muss bei der Ernährung im Alter beachtet werden, mit welchem körperlichen Training erreiche ich den besten Nutzen , wie kann die Hirnleistung bis ins hohe Alter erhalten werden, Körper- mit Hirntraining kombiniert.

Lilo Wicki: Wir haben immer wieder Beiträge zu den von Ihnen erwähnten Themen in der Sendung, basierend auf Studien und wissenschaftlich Erkenntnissen, wie man im Alter geistig und körperlich möglichst lange gesund und fit bleiben kann. Entsprechende Beiträge finden Sie im Internet unter: srf.ch/puls

Guten Abend Warum gibt es nach Thomas Kissling, keinen neuen Puls Arzt?

Daniela Lager: Wir bauen im Moment die Sicht der Hausärzte und -ärztinnen jeweilen in den Beiträgen ein. Wir nehmen die Anregung gerne auf und werden an einer der nächsten Redaktionssitzungen darüber diskutieren, ob es wieder einen "Puls-Arzt" braucht.

Ich habe keine Frage, nur ein grosser Dank an Frau Lager. Es ist eine riesen Freude, Sie wieder zu sehen. So ist Puls noch sehenswerter. Super.

Martina Lichtsteiner: Es freut uns sehr, dass Sie unsere Sendung sehenswert finden, danke für Ihr schönes Lob!

Eines meiner Wunschthemen: Tarifstruktur- bessere Abgeltung der Pädiatrie!

Matthias Probst: Danke für diesen Input. Wir nehmen Ihren Vorschlag gerne auf. Bei diesem Thema wäre interessant, ob Kinder/Eltern darunter leiden oder konkret betroffen sind. Falls Sie einen solchen Fall kennen, dürfen Sie sich gerne bei puls@srf.ch melden.

Wieso braucht es immer Musik im Hintergrund ? Scheint ein allgemeines Problem bei SRF zu sein

Matthias Probst: Musik unterstützt in unseren Beiträgen im Idealfall den Inhalt, den wir vermitteln möchten, Musik kann auch eine bestimmte Stimmung schaffen, zum Beispiel Spannung. Wie gut das gelingt, ist zum Teil subjektiv. Gerne nehmen wir aber Ihren Input entgegen. Wir hatten uns erst vor kurzem in der Redaktion vertieft mit dem Einsatz von Musik auseinandergesetzt und versuchen immer gut abzuwägen, wann Musik Sinn macht und wann sie stört.

Wertes Pulsteam, finde ihre Sendung sehr gut, ausser dass praktisch nie eine dazu gehörende Selbsthilfegruppe genannt wird, obwohl das sehr wichtig ist. Begreife nicht, warum das im Ausland gemacht wird, aber bei Euch praktisch nie. Wäre Ihnen sehr dankbar, wenn das in Zukunft bessern würde. Danke.

Matthias Probst: Danke für diesen Input. Die konsequente Erwähnung von entsprechenden Selbsthilfegruppen würden jeweils wertvolle Sendeminuten in Anspruch nehmen. Wir versuchen jedoch oft, auf unserer Internetseite www.srf.ch/puls solche nützlichen Hinweise zu machen. Dazu gehören unter Umständen auch Selbsthilfegruppen. Gerne bringe ich aber Ihren Vorschlag in der nächsten Redaktionskonferenz ein.

Input: Ich bin überzeugt, dass die Naturmedizin sehr viel mehr bewirken könnte, wenn man in ihre Forschung gleich viel Geld investieren würde wie in die Forschung von Pharma-Produkten. Puls könnte hier bestimmt Gegensteuer geben und ein Zeichen setzen, dass die Forschung im Bereich Naturmedizin weiter gefördert wird. Dies wäre ein grosser Segen für die ganze Menschheit und auch Tierwelt. Packen Sie es an. Herzlichen Dank für den Mut, dieses Thema anzupacken.

Gerald Tippelmann: Ohne Zweifel käme es zu Fortschritten in der Naturheilmedizin, wenn dort mit mehr Mitteln geforscht würde. So wie in allen Bereichen, in denen intensiv nach Lösungen gesucht wird. Ich kann allerdings nicht erkennen, wieso es sich hier um ein entweder oder handeln muss. Schlicht der Glaube an die umfassende Kraft der Natur ist nicht die Antwort auf komplexe medizinische Fragen. Bei denen ich überzeugt bin, dass eine aufgeklärte Form der Wissenschaft unverzichtbar und segensreich ist. Bei anderen Fragen kommt die "Apparatemedizin" zweifellos an ihre Grenzen und will das viel zu oft nicht eingestehen.

Guten Tag Frau Lager, die Frage in Sachen Agressiver Fragestellung teile ich voll mit dem vorherigen Fragesteller. Dazu gehört auch das gegenseitige Zuhören und ausreden lassen. Sie sollten sich dabei ehrlich in beide betroffenen Seiten hineinfühlen. Diese teuren Medikamente müssen HÄRTEST VERHANDELT WERDEN. Sonst fahren wir unser Superluxusgesundheitswesen gegen die Wand mit diesen Luxusmedikamenten. Kostengutsor. gem. Steuerkraft des Patienten muss mit einbezogen werden.

Martina Lichtsteiner: Die Frage der Medikamentenpreise ist ein sehr grosses Thema. Was Luxus ist und was nicht, sollte auf jeden Fall sorgfältig abgewogen werden. Gerade Cystische Fibrose bedeutet für Betroffene lebenslanges Leiden, oft steht am Ende eine Lungentransplantation. Es stellen sich viele Fragen, die Antworten sind schwierig. Betreffend Zuhören haben Sie natürlich recht: Ausreden lassen ist höflich. Die Moderatorin muss aber halt immer auch aufpassen, dass sie die Sendezeit am Ende einhält.

Keine Frage, sondern einen Wunsch: Gerne würde ich mehr über die Krankheit ALS erfahren. Auch fände ich es spannend, wenn direkt Betroffene involviert würden werden.

Lilo Wicki: Danke für ihren Input. Ich habe eine vierteilige Serie mit Betroffenen über ALS realisiert, aber das war 2008. So viel ich weiss gibt es nichts neues darüber zu berichten, aber wir Ihren Vorschlag gerne redaktionsintern besprechen.

@ Martina Lichtsteiner:Die Katzenhaarallergie hatte ich schon, ist aber durch die Ausbildung welche ich absolviert hatte verschwunden.Seit März diesem Jahr hab ich leider die Hundehaarallergie.Meine Familie weiss das ich die habe aber gewisse meinen es macht ja nix wenn man mehrere Stunden mit den Hunden im gleichen Raum ist.Beim letzten treffen hätte meine Mutter mich fast ins Spital bringen müssen, wenn wir länger da gewesen wären.Danke Ihnen für diehoffentlich baldige Ausstrahlung im Puls.

Matthias Probst: Gerne nehmen wir das Thema Tierallergie auf. Wir haben schon länger nicht mehr über dieses Thema berichtet. Allerdings müssten wir da noch eine spannende Geschichte dazu finden. Haben plötzlich mehr Menschen Tierallergien? Gibt es eine neue Behandlung? Schicken Sie uns doch auf puls@srf.ch die genaueren Infos zu Ihrem Fall.

Eher Ping Pong als Chat, wenn man auf einen früheren Eintrag nicht antworten kann, besonders wenn eine Frage gestellt wurde... Die Info habe ich von einen Kollegenllegen, der diese neue OP als Versuchsteilnehmer machen konnte.

Martina Lichtsteiner: Danke für die Ergänzung und für die Mühe, die Sie sich gemacht haben! Vielleicht würde uns Ihr Kollege per Mail seine Koordinaten mitteilen? Die Adresse lautet: puls@srf.ch

Ich möchte ihnen allen zur "neuen" Sendung "Puls" mit Frau Daniela Laager nur gratulieren! Machen sie weiter so! Vor allem bleiben sie dem BAG und der Swissmedic auf den Fersen. Es kann ja nicht sein, dass ein Medikament in Deutschland zugelassen ist (siehe vorletzte Sendung) und in der Schweiz muss man es neu dazu erfinden! Vielen Dank und weiter so!

Matthias Probst: Herzlichen Dank für das positive Feedback! Das freut uns.

Fragen habe ich keine, aber meine Frau und ich haben ein Feedback: Wir sind der Meinung, dass Puls immer mehr politisch-ökonomisch wird und damit immer weniger informativ für den Normalbürger.

Gerald Tippelmann: Herzlichen Dank für die Kritik, wir werden das gern intern diskutieren. Normalerweise sollten die Themen ein grösseres Spektrum umfassen. Aber auch politisch ökonomische Fragen können doch für den Normalbürger im Umgang mit dem Gesundheitssystem informativ sein.

Meine Frau hat Akut Intermentierende Porferie. Jetzt gibt es in Amerika ein neues Medikament und jetzt entscheiden solche Herren ob dies kommt oder nicht. Geht es eigentlich noch.

Lilo Wicki: Für Menschen, die auf eine Behandlung warten, sind diese langwierigen Entscheidungsprozesse zweifellos äusserst quälend. Da gibt es nichts wegzudiskutieren.

Sehr geehrtes Puls-Team, ich würde mich sehr freuen, wenn bei euren Themen/ Therapiemöglichkeiten auch immer noch ein Tipp naturheilkundlich / Alternativmedizin, abgegeben werden könnte und nicht nur schulmedizinisch. Oder dass in der Sendung nicht nur Schulmediziner beraten, sondern auch ein Naturheilarzt. Ich selber habe auch einen schulmedizinischen Beruf, habe aber meistens mehr Erfolg, wenn ich mich und meine Familie von einer Naturheilärzin behandeln lasse. Alle Möglichkeiten aufzeigen.

Lilo Wicki: Alternative Heilmethoden sind für sehr viele Menschen ein grosser Gewinn. Es gibt aber unzählige alternative Behandlungsmethoden, viele davon muss man selber bezahlen. Das sind zwei Gründe, die es nicht einfach machen, auf die natürlichen Verfahren konsequent einzugehen.

Guten Abend, bringt doch bitte einen Beitrag über den momentan wieder grassierenden Keuchhusten. Diesbezüglich sind viele Fragen noch offen. Früher herrschte die Meinung einmal gehabt, ein Leben lang immun. Heute wird empfohlen zu impfen. Selbst Geimpfte sind nicht vollkommen geschützt. Besonders gefährdet Schwangere und Säuglinge bis 6 Mte.

Gerald Tippelmann: Ein sicherlich spannendes Thema, insbesondere weil der Impfschutz einige offene Fragen birgt, wir werden das gern auf der Redaktion diskutieren.

Ich hätte Themenvorschläge für Puls: - Schluckstörungen bei älteren Menschen (ohne Schlaganfall), - Transparenz bei Hörgeräten, - Schreibkrampf, - Defibrillatoren im öffentlichen Raum, was bringen sie?

Martina Lichtsteiner: Schluckstörungen beeinträchtigen die Lebensqualität sehr. Puls hat in einer früheren Sendung die Probleme älterer Betroffener behandelt. Es könnte durchaus wieder einmal ein Thema sein für Puls, danke für diese und die weiteren Anregungen. Es sind Themen, die viele Menschen betreffen.

Keine Frage, sondern eine Anregung. Ich leide an Parkinson und habe etwas gefunden, das die Symptome entscheidend verringert und mir, zusammen mit Medikamenten (Dopamin in Form von Madopar), enorm viel Lebensqualität zurück gibt. Es handelt sich um das Neurophysikalische Trainingsgerät der Brüder Thomas und Martin Giger. Seit zwei Jahren trainiere ich täglich und es geht mir entscheidend besser als vor Jahren bei Ausbruch der Krankheit.

Lilo Wicki: Erfreulich, dass Sie eine für Sie wirksame Methode gefunden haben. Es gibt neben medikamentösen auch verschiedene andere Ansätze wie tiefe Hirnstimulation oder Trainingsmethoden wie die von Ihnen genannte, die Symptome hinauszögern können.

Jemand fragte nach nicht zugelassenen Medikamenten. Ab 11.12.2019 startet meine Webseite "zulassungsinitiative.ch." Spiritus Rectus war - wer wohl? Daniela Lager. Thema: Wenn ein Medi irgendwo auf der Welt zugelassen ist, ist es das auch in der Schweiz. Auch zahlen wir für Medis nur noch den europäischen Durchschnittspreis. Siehe ebenfalls ab 11.12.2019 Initiative "Stop-Schweiz-Zuschlag". Ich nehme an, dass beide Initiativen zu gewinnen sind. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.

Daniela Lager: Soll ein Medikament in der Schweiz einfach zugelassen werden, wenn Länder mit vergleichbarem Standart eine Zulassung gesprochen haben? Das Gesetz sieht dies momentan nicht vor. Medikamente werden von unseren Behörden auf ihre Sicherheit geprüft, die Preise hier erneut verhandelt. Die Hersteller müssen Schweizer Vorschriften erfüllen. Hier könnte nur auf politischem Wege etwas geändert werden. Sie wollen diese Diskussion anstossen - bin mal gespannt, welche Reaktionen Sie erhalten.

Was sagen Sie dazu? Ein Spital hat mir für eine 20-Minuten-Untersuchung-Augen-Untersuchung eine Rechnung von 532 Franken zugestellt. Meine Tarmed-Berechnung ergab einen Wert von 82 Franken. Ich verlangte unter Strafandrohung wegen Betrug und Wucher eine Reduktion auf 82 Franken. Es klappte. Bis jetzt hat mich die Presse totgeschwiegen.

Matthias Probst: Ein interessanter Fall. Gerne schauen wir uns die Fakten genauer an. Melden Sie sich doch mit Ihren Dokumenten bei puls@srf.ch

Der Experten-Chat ist beendet. Danke für die interessanten Inputs!

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