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Konjunktivfestspiele

«Wäär s Wätter schön, gieng i use, giengt i use, gääng i use, gengeni usi, geech i uuse, gungt i use, güengt i use, guuch i use, göj i use, würd i use gaa, täät i uuse goo.» Es scheint zu stimmen, dass wir in der Deutschschweiz Weltmeister im Konjunktiv sind! Aber warum? 

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Und sind diese Konjunktivformen alle korrekt? Oder gibt es hier einen Wildwuchs von Erfindungen? Wie bildet man den Konjunktiv richtig und warum brauchen wir ihn so häufig?

Markus und Nadia diskutieren ein Grammatikthema, das nur scheinbar furztrocken ist. Denn der Kreativität sind in den Mundarten fast keine Grenzen gesetzt. Beispiel gefällig? «Dämm schruub ig e Brief!» (Achim Parterre). Das Verrückte: Man wird trotzdem zweifelsfrei verstanden. «Wes ne nid guub, me müesst dr Konjunktiv glatt erfinde.»

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