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Auf den Zahn gefühlt: Patricia Kopatchinskaja spielt Beethoven

Alles, dem sie ihre Aufmerksamkeit schenkt, gerät zu einer aufregenden Erfahrung. Und im Beethoven-Jahr 2020 kommt die Geigerin Patricia Kopatchinskaja natürlich nicht um den grossen Jubilaren herum. Sie fühlt Beethoven musikalisch auf den Zahn.

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Sie klopft das Beethoven-Programm, das sie zusammen mit dem jungen finnischen Pianisten Joonas Ahonen diesen Sommer in Gstaad präsentierte, nach dem Ausdrucksgehalt fürs Heute ab und nimmt sich dabei Schützenhilfe bei zweien Komponisten, die der sogenannten «Zweiten» Wiener Schule angehören: Schönberg und Webern.
Deren Musik ist nach wie vor glaubhaft anzuhören, dass sie keine Kompromisse duldet. Und gleiches gilt für Beethoven, wenn er so gedacht wird wie von den beiden Interpetierenden hier.

Arnold Schönberg: Phantasy for Violin with Piano Accompaniment op. 47
Ludwig van Beethoven: Violinsonate c-Moll op. 30 Nr. 2
Anton Webern: Vier Stücke für Violine und Klavier op. 7
Ludwig van Beethoven: Violinsonate A-Dur op. 47 «Kreutzersonate»

Patricia Kopatchinskaja, Violine
Joonas Ahonen, Klavier

Konzertaufnahme vom 15. August 2020, Kirche Saanen (Gstaad Menuhin Festival)

Das Konzert steht bis 30 Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung.