Fünfzig Komponistenkollegen aus Wien und Umgebung lud er zur Mitarbeit ein. Unter ihnen war auch Beethoven: Er liess sich erst etwas Zeit und kam dann mit einer überbordenden Antwort. Gleich 33 Variationen hatte er verfasst, so vielschichtig und kunstvoll, dass diese Diabelli-Variationen bis heute als ein pianistisches Opus summum gelten.
Doch spannend ist nicht bloss das Meisterwerk von Beethoven, sondern auch der Blick in die Zeit: Mit den vielen Komponistennamen erhalten wir nämlich einen Querschnitt in eine Epoche. Und der Diabelli-Virus war nachhaltig: Bis in unsere Zeit wurden Variationen über den Walzer von Diabelli komponiert. Insgesamt 138 Variationen (Beethoven nicht mitgezählt) hat der Pianist Werner Bärtschi ausfindig gemacht und beim Festival «Klavierissimo» aufführen lassen. Wir hören in gleich zwei Sendungen Ausschnitte aus diesem umfangreichen Diabelli-Projekt.
Anton Diabelli: Walzer für Klavier C-Dur (1819), gefolgt von einer ganze Reihe von Variationen über dieses Stück von Komponistinnen und Komponisten aus dem 19. Jahrhundert bis in unsere Zeit.
Zu hören sind Variationen von Joseph Drechsler, Franz Xaver Mozart, Franz Schoberlechner, Carl Maria von Bocklet, Wenzel Plachy, Asia Dojnikowska, Johann Horzalka, Catherine Kontz, Christian Jost, Anton Halm, Dorothea Hofmann, Violeta Dinescu, Barbara Mayer, Sophia Jani, Hedda Seischab, Toshio Hosokawa, Johann Nepomuk Hummel, Emanuel Aloys Förster, Johann Gänsbacher, Friedrich Kalkbrenner, Ignaz von Mosel, Joseph de Szalay, Gösta Neuwirth, Lan Qin Yu, Ulrike Merz, Franz Schubert, Philippe Manoury, Albena Petrovich, Johann Wittassek, Joseph Huglmann, Conradin Kreutzer, Franz Liszt, Joseph Mayseder, Marianne Schroeder, Marina Baranova, Daria Cheikh-Sarraf, Sharon Lynn Makarenko, Negin Zomorodi, Jörg Widmann, Marie Awadis, Hieronymus Payer, Jan Vorisek, Carl Czerny.
Ketevan Sepashvili, Klavier
Mischa Cheung, Klavier
Plamena Mangova, Klavier
Melvyn Tan, Klavier
Ausschnitte aus Konzerten vom 19.-21. Februar 2026, Aula der Kantonsschule Zürcher Oberland, Wetzikon (Festival Klavierissimo)
Das Konzert steht unbeschränkt zum Nachhören zur Verfügung.
Doch spannend ist nicht bloss das Meisterwerk von Beethoven, sondern auch der Blick in die Zeit: Mit den vielen Komponistennamen erhalten wir nämlich einen Querschnitt in eine Epoche. Und der Diabelli-Virus war nachhaltig: Bis in unsere Zeit wurden Variationen über den Walzer von Diabelli komponiert. Insgesamt 138 Variationen (Beethoven nicht mitgezählt) hat der Pianist Werner Bärtschi ausfindig gemacht und beim Festival «Klavierissimo» aufführen lassen. Wir hören in gleich zwei Sendungen Ausschnitte aus diesem umfangreichen Diabelli-Projekt.
Anton Diabelli: Walzer für Klavier C-Dur (1819), gefolgt von einer ganze Reihe von Variationen über dieses Stück von Komponistinnen und Komponisten aus dem 19. Jahrhundert bis in unsere Zeit.
Zu hören sind Variationen von Joseph Drechsler, Franz Xaver Mozart, Franz Schoberlechner, Carl Maria von Bocklet, Wenzel Plachy, Asia Dojnikowska, Johann Horzalka, Catherine Kontz, Christian Jost, Anton Halm, Dorothea Hofmann, Violeta Dinescu, Barbara Mayer, Sophia Jani, Hedda Seischab, Toshio Hosokawa, Johann Nepomuk Hummel, Emanuel Aloys Förster, Johann Gänsbacher, Friedrich Kalkbrenner, Ignaz von Mosel, Joseph de Szalay, Gösta Neuwirth, Lan Qin Yu, Ulrike Merz, Franz Schubert, Philippe Manoury, Albena Petrovich, Johann Wittassek, Joseph Huglmann, Conradin Kreutzer, Franz Liszt, Joseph Mayseder, Marianne Schroeder, Marina Baranova, Daria Cheikh-Sarraf, Sharon Lynn Makarenko, Negin Zomorodi, Jörg Widmann, Marie Awadis, Hieronymus Payer, Jan Vorisek, Carl Czerny.
Ketevan Sepashvili, Klavier
Mischa Cheung, Klavier
Plamena Mangova, Klavier
Melvyn Tan, Klavier
Ausschnitte aus Konzerten vom 19.-21. Februar 2026, Aula der Kantonsschule Zürcher Oberland, Wetzikon (Festival Klavierissimo)
Das Konzert steht unbeschränkt zum Nachhören zur Verfügung.